SV Rotation Weissenborn Handball
 

Spielberichte 1. Maennermannschaft

Platz  Mannschaft  Spiele  S  U  N  Tore  Tordiff.  Punkte 
USG Chemnitz   22  18  637:526 111    36:08
HC Fraureuth   22  14  572:534 38    30:14
TSV Fortschritt Mittweida   22  14  655:607 48    30:14
SV Rotation Weißenborn   22  14  588:518 70    30:14
HSG EHV Aue/SV Schneeberg   22  639:636 3    22:22
ZHC Grubenlampe II   22  10  545:553 -8    21:23
SV Grün-Weiß Niederwiesa   22  10  572:580 -8    20:24
SV Sachsen 90 Werdau   22  11  556:601 -45    20:24
VfB 1908 Lengenfeld   22  12  557:575 -18    19:25
10  TSV Oelsnitz   22  14  596:642 -46    15:29
11  Handballverein Oederan   22  14  603:627 -24    12:31
12  HC Einheit Plauen II   22  18  508:629 -121    08:36


Gefühlt betrogen – ein nicht so einfacher Saisonrückblick der 1. Männer

Die Mannschaft von Jens Peschke hat eine überaus ereignisreiche Saison hinter sich. Zu Beginn gab der Trainer das Ziel eines Tabellenplatzes im Mittelfeld aus. Dies war auch dadurch bedingt, dass einige neue Spieler aus der 2. Mannschaft aufrückten und zwei Spieler verabschiedet wurden. Hierzu später noch mehr.
Zunächst sah alles wie immer aus; Fraureuth war der erste Gegner in der Fremde und Weißenborn verlor sein erstes Spiel wenn auch knapp mit 23:21. Kann ja mal passieren… Bereits die nächste Heimpartie stellte die Weichen für eine ziemlich starke Serie – kein Spiel zu Hause verloren! Aber: eben nicht alle gewonnen –das war fatal! Das erste Heimspiel ging mit einem sehr deutlichen 35:26 an die Hausherren und das auch noch gegen die späteren Goldmedaillengewinner aus Chemnitz von der USG. Das Auf und Ab ging weiter; die Jungs verloren gegen die starken Mittweidaer wieder in der Ferne mit 4 Toren Unterschied. Es zeigte sich, dass Konstanz fehlte und die Truppe noch nicht so ganz eingespielt war. Nach einem klaren Sieg in der Schoeller-Halle gegen Werdau wurde dann auch Auswärts gegen Niederwiesa mit einem 27:31 gepunktet. Die Mannschaft wurde langsam besser. Der zum Saisonende Letzter, der HC Einheit Plauen II wurde mit einer Klatsche nach Hause geschickt. Im darauf folgenden Auswärtsspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Aue und Schneeberg sahen sich die Mannen von Jens Peschke ehemaligen Bundesligaspielern des EHV Aue gegenüber und verloren denkbar knapp nach großen Kampf mit einem Tor Unterschied. Lengenfeld wurde ebenso wie Plauen mit 9 Toren Unterschied nach Hause verabschiedet. In Oederan mussten die Spieler „bluten“ und kamen mit nur einem Punkt im Gepäck zurück. Ohne Harz ist eben kein Handball. Aber auch da zeigte sich ein Problem, was die ganze Saison anhielt: die Abschlussschwäche. Weißenborn gewinnt in der Regel über die Defensive! Die SV Rotation hatte zum Schluss die wenigsten Tore kassiert. Im Übrigen auch dank einer starken Torhüterleistung! Die Grubenlampe aus Zwickau bekam die Heimmacht ziemlich, und wahrscheinlich zu nachhaltig zu spüren und verlor mit 13 Toren Unterschied; hier gab es später eine Revanche. Schwer tat sich die Truppe beim Auswärtsspiel am Rande der Erdscheibe in Oelsnitz im Vogtland, eine Mannschaft die sich gerade noch so vor dem Abstieg retten konnte – wir gewannen mit einem 26:28. Damit war die Hinrunde beendet und das eigentlich nicht schlecht; Jens gab dann die Parole aus: Wir streben einen Tabellenrang an! Das ist doch mal `ne Ansage!
Als ob die gefehlt hat zuvor, siegten die Männer im neuen Jahr nach langer WM-bedingter Spielunterbrechung gegen den Angstgegner aus Fraureuth mit 2 Toren Differenz – natürlich Heeme. Die USG wollte sich im darauffolgenden Spiel aber ihren Platz an der Sonne nicht streitig machen lassen und gewannen gegen ziemlich desolate Weißenborner mit 11 Toren Unterschied. Die Weißenborner hatten Wiedergutmachung zu leisten und schafften einen Punkt zu Hause gegen Mittweida zu holen oder liegen zu lassen, je nachdem wie man es betrachtet. Auf jeden Fall einer der Punkte, der am Ende fehlte. Schlimmer kam es im Auswärtsspiel in Werdau; mit dezimierter Truppe und siehe oben mit schlechter Wurfquote verlor man verdient mit 22:25 gegen die Westsachsen. Waren dies erste Abnutzungserscheinungen? Marcus Errmann musste da bereits verletzungsbedingt ausscheiden. Auch im nächsten Heimspiel konnte man nur einen mühsamen Sieg im Derby gegen Niederwiesa erringen. Begeistert waren die Gäste vor allem von der gesamten Fangemeinde. Der darauf folgende Sieg in Plauen war auf dem Blatt zwar souverän mit sieben Toren Differenz; der Weg dorthin aber sehr steinig. Wenig Aussagekraft hatte der nächste Heimsieg gegen Aue-Schneeberg ohne deren Bundesligaveteranen; sie zogen mit einer 37:27-Niederlage von dannen. Die Weißenborner hatten sich aber nunmehr mit an die Spitze vorgearbeitet und leckten jetzt Blut oder zumindest Edelmetall. Der Favoritenrolle konnte man im vogtländischen Lengenfeld dann gerecht werden und gewann mit sieben Toren. Das 22:21 gegen Oederan tat da schon fast weh; einfach nur Schwein gehabt! Es war der 17.3.; warum schreibe ich das? Weil dann Spielpause war: vier Wochen, der 17.3. mitgerechnet. Und das bedeutet? Eine Mannschaft darf dann auch höherklassige Spieler einsetzen, die sich nicht festspielen, d.h. sie dürfen dann auch beim nächsten Spiel in der höherklassigen Mannschaft mitspielen. Kompliziert? Ja! Weißenborn hat keine höherklassige Mannschaft, aber der nächste Gegner, den wir anscheinend gedemütigt hatten im Hinspiel: Grubenlampe Zwickau II. Zunächst aber: Ronny Schimpke, den wir zu Saisonende verabschiedet hatten, wollte nun doch wieder mal spielen – Verbandsliga reizt und kam gegen die angeblichen Fair-Play-Sieger der Bezirksliga zum Einsatz. Angeblich deshalb, weil sie, ohne dass dies wirklich genützt hat, ihr babylonisches Stimmengewirr auf die Platte schickten und so die eigentlichen 2.Mannschaft-Spieler der Zwickauer im ganzen Spiel so gut wie nicht gesehen wurden. Jedenfalls verkauften sich unsere Spieler gegen eine Quasi-Sachsenligamannschaft teuer und verloren mit 26:29 äußerst bitter. Jeglicher Einspruch wurde regelkonform abgelehnt – von Fairness kann aber bei den Zwickauern nicht gesprochen werden. Warum so viel Aufregung: wir hatten nur noch ein Spiel und lagen nunmehr punktgleich mit Fraureuth und Mittweida. Da wir im Dreiervergleich die Verlierer sind – jetzt rächte sich der abgegebene Punkt gegen Mittweida, würden wir dann aller Voraussicht nach nur Vierter werden. Nichtsdestotrotz meldeten wir für die Verbandsliga, da die USG Chemnitz und Fraureuth verzichtete. Das letzte Spiel, ein Heimspiel gegen die armen Vogtländer aus Oelsnitz wurde klar mit 16 Toren Differenz gewonnen; es half aber nichts: wir sitzen auf dem vierten Rang. So und nun was ist mit dem Aufstieg? Mittweida hatte zu spät gemeldet (sowas soll’s geben), USG und Fraureuth wollen nicht. Der Berg kreißt noch und mal sehen was er gebiert. Apropos Bier: zum Schluss haben wir unseren Jens „Mau“ Mauersberger in die Handballrente verabschiedet, in der Hoffnung, dass es ihm so geht wir Ronny Schimpke oder zumindest er den Weißenborner Handball erhalten bleibt. Und es gab eine tolle Fete zum Schluss.
Noch ein wenig Statistik: Weißenborn hat mit 30:14 Punkten und 588:518 Toren mehr Plustore erreicht als die punktgleichen 2. und 3. der Liga. Warum wir dann Vierter sind, versteht keiner, auch wenn die Regeln das so sehen. Unsere Nr. 10 Derik Zojdz wurde mit 175 geworfenen Toren Zweiter der Torschützenliste. Bei der offiziellen Fairplay-Wertung lagen wir im hinteren Drittel auf dem 9.Rang; die Bank hat einfach zuviel Verwarnungen erhalten. Die Mannschaft, das waren in der Saison 2017/18:
Torhüter: Andre Quint und Kevin Kalcher
Spieler: Nick Kosterlitzky, Marcus Errmann, Thomas Bartzsch (Käpt’n), Dominik Kirschenmann, Dario Djurperovic, Derik Zojdz, Jonathan Hell, Sebastian Fischer, Jens Mauersberger, Max Bladeck, Paul Johann Schwarz, Steve Krägenbrink, Patrick Neubert, Pascal Schönberg, Florian Lehnert, Ronny Schimpke
Trainer: Jens Peschke, Gert Bartzsch
Mannschaftsverantwortlicher: Olaf Schwarz
Also: Vielen Dank für die tolle Saison allen Spielern, Betreuern, Sponsoren und Fans auch wenn’s am Ende vielleicht nicht ganz für das Wunschziel gereicht hat; moralischer Zweiter sind wir auf jeden Fall! Nächste Saison wird wieder angegriffen und ebenso sind die Nachwuchsspieler zu integrieren.

Olaf Schwarz

Kantersieg mit weinendem Auge   Samstag, 21.04.2018
SV Rotation Weißenborn - STV Oelsnitz 34:18

Der Sieg des SV Rotation Weißenborn am letzten Spieltag der Handball-Bezirksliga ist deutlich ausgefallen: Mit 34:18 (20:7) schickten die Männer von Jens Peschke den Tabellenzehnten TSV Oelsnitz ins Vogtland zurück und feierten ihren 14. Saisonsieg. Die Partie war praktisch schon nach einer Viertelstunde entschieden, als die Gastgeber mit 14:1 in Führung lagen.
„Das war noch einmal ein richtig munteres Spielchen“, freut sich Rotation-Trainer Peschke. Sein Team stand in der Abwehr sicher und kam im Angriff zügig zum Erfolg. Da er nach dem Wechsel den zweiten Anzug seines Kaders probierte, wurde das Ergebnis am Ende nicht in astronomische Höhen geschraubt.
Dennoch kann sich Rotation über den Sieg zum Saisonfinale nur gedämpft freuen. Denn aus dem angestrebten Aufstieg in die Verbandsliga dürfte nichts werden. Nachdem der neue Bezirksmeister USG Chemnitz seinen Verzicht auf den Aufstieg verkündet hatte, erklärte Weißenborn seine Bereitschaft, den Sprung nach oben zu wagen. In der Endabrechnung hat Rotation genau wie der TSV Mittweida und der HC Fraureuth 30:14 Punkte auf dem Konto und das beste Torverhältnis. „Das nützt uns aber nichts, da bei Punktgleichheit die Vergleiche gegeneinander zählen“, sagt Peschke.
Deshalb findet sich Weißenborn plötzlich auf Rang 4 wieder. Nach seinem Wissensstand sei weder von Mittweida noch von Fraureuth eine Meldung für die Verbandsliga eingegangen, so der Rotation-Coach. Da laut Spielordnung jedoch nur die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 3 aufsteigen können, schaue man wohl in die Röhre, so Peschke. „Das ist eine ganz bittere Pille.“
Knut Berger, Freie Presse vom 24.04.2018

Derbysieg festigt zweiten Tabellenplatz   Samstag, 17.03.2018
SV Rotation Weißenborn - HV Oederan 22:21

Das letzte Derby der Saison 2017/18 konnte Weißenborn nach einem umkämpften Spiel gegen die Gäste knapp für sich entscheiden. Mit einem furiosen Start gelang es den Hausherren sich schnell auf 7:3 abzusetzen. Besonders die Abwehr war stets auf dem Posten und verhinderte mehrere Angriffsversuche der Oederaner konsequent. Gleichzeitig konnte Torhüter Kevin Kalcher sich bereits in dieser frühen Phase mehrfach auszeichnen. Mit dem Vorsprung im Rücken spielte Weißenborn selbstbewusst nach vorn und konnte die Führung noch weiter ausbauen (9:5). Den Gästen viel zehn Minuten vor der Pause nichts mehr ein, um die starke Rotations-Defensive zu knacken. Es war nur der leichtfertigen Chancenverwertung der Gastgeber geschuldet, dass der Vorsprung nicht über 5 Tore wuchs. So konnten sich die Oederaner trotz der Schwächephase mit einem 12:7 in die Kabine retten.
In der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit war nach wie vor Weißenborn tonangebend, verpasste es aber auch jetzt wieder, die Führung weiter auszubauen. Die Gründe hierfür waren vielfältig, einfache technische Fehler und unvorbereitete Aktionen gepaart mit einer deutlich robuster und entschlossener agierenden Abwehr, vor allem im Mittelblock, verhinderten eine Vorentscheidung zugunsten Weißenborns. (17:12, 46. Minute). Mit voranschreitender Spieldauer gelang es Rotation immer seltener die Oederaner Defensive in Verlegenheit zu bringen. Zusätzlich bestraften die Gäste nun leichte Nachlässigkeiten der Hausherren konsequent und arbeiteten kontinuierlich daran die Partie zu drehen. Trotz einiger Wechsel gelang es Weißenborn nicht, noch einmal frischen Wind in die eigenen Angriffe zu bekommen. So verlegte man sich zusehends auf die Abwehrarbeit und nadelstichartige Gegenangriffe. Doch der Vorsprung schmolz nun dahin und in der 58. Minute gelang Oederan der 21:21-Ausgleich. Weißenborn vergab den anschließenden Angriff ohne Treffer und lief nun Gefahr, das Spiel vollends aus der Hand zu geben. Doch Kevin Kalcher konnte sich erneut auszeichnen und parierte den darauffolgenden Oederaner Wurf und leitete sofort den Gegenangriff ein, an dessen Ende es Patrick Neubert mit einer sehenswerten Aktion gelang, seine Farben wieder in Front zu bringen. In den hektischen letzten Sekunden konnte Weißenborn die Führung schließlich verteidigen und so einen glücklichen Derbysieg feiern und damit auch den zweiten Tabellenplatz festigen.
„Wir haben gerade in der ersten Halbzeit stark gespielt, aber es ärgerlicherweise verpasst bereits vor der Halbzeit eine Vorentscheidung herbeizuführen. Zusätzlich haben uns dann noch einige Ideen und Impulse gefehlt, um die Oederaner Abwehr in der zweiten Hälfte genauso zu beschäftigen wie in Halbzeit eins.“ kommentierte Trainer Jens Peschke den Weißenborner Heimsieg.

Statistik: Kalcher, Quint, Bladeck, Kirschenmann (2/2), Fischer (1), T. Bartzsch (5), Zojdz (6/4), Djurperovic, Neubert (6), Mauersberger (2), Hell

Männer meistern die nächste Auswärtshürde   Samstag, 11.03.2018
VfB 1908 Lengenfeld - SV Rotation Weißenborn 19:26

Diesmal war der sonnige Sonntagnachmittag mit Handballspielen vertan. Es ging zum Tabellenfünften und immer zu Hause schwer bespielbaren VfB 1908 Lengenfeld ins Vogtland. Das 1:0 der Lengenfelder war die erste und letzte Führung der Gastgeber im Spiel. Danach nahmen die Weißenborner Mannen die Zügel in die Hand. Zwar taten auch sie sich zunächst gegen die 5.1-Abwehr etwas schwer, nach kurzem Schütteln lag man bald mit 3:6 vorn. Die Gegner dezimierten sich durch eine Vielzahl an Fouls immer wieder selber. Das gute Schiedsrichtergespann aus Niederwiesa griff aber von Beginn an durch und konnte so eine Eskalation der Ereignisse früh unterbinden. Insgesamt mussten die Gastgeber acht Mal in Unterzahl agieren; die Weißenborner nur zweimal. Da der Gegner aber auch Handballspielen kann, hielt sich der Abstand in Grenzen – mehr als zwei Tore waren zunächst nicht drin. Kurz vor der Halbzeit brachte ein Torwartwechsel noch mehr Stabilität ins Weißenborner Spiel, sodass mit einem 10:14 die Seiten gewechselt wurden.
Die Gäste aus Weißenborn kamen deutlich fokussierter aus der Kabine und legten den Turbo ein. Bald waren sie auf 7 Tore (12:19) enteilt, was an diesem Tage eine Vorentscheidung darstellte. Gegen die Weißenborner 5:1 hatten die Lengenfelder außer einigen Einzelaktionen nicht viel entgegenzusetzen. Dabei blieb dann noch einiges am glänzend aufgelegten Andre Quint im Kasten „hängen“. Der Vorsprung wurde dann mehr oder weniger über die Zeit gebracht und das Endergebnis von 19:26 war damit auch völlig in Ordnung. Besonderes Lob neben dem Torhüter verdiente sich an diesem Tag Dario Djurperovic mit seiner starken Abwehrleistung.
Der SV Rotation konnte damit seinen 2. Tabellenplatz verteidigen, obwohl auch die Konkurrenz nicht patzte und ihre Spiele gewann. Noch drei Spiele stehen für die Rotation an und es wird leise über einen Medaillienplatz spekuliert, zumal zwei Spiele zu Hause standfinden; in der SCHOELLER-Halle, in der die Gastgeber in dieser Saison bisher nur einen Punkt abgegeben haben. Am nächsten Wochenende ist zudem im Derby gegen Oederan Wiedergutmachung aus dem Hinspiel angesagt.

Kalcher, Quint, Bartzsch (7), Djurperovic (1), Zojdz (5/4), Mauersberger (1), Bladeck, Kirschenmann(2/1), Neubert (2), Hell (1), Fischer (2), Kosterlitzky

Männer verteidigen zweiten Tabellenplatz   Samstag, 03.03.2018
SV Rotation Weißenborn - HSG EHV Aue / SV Schneeberg 37:27

Im Hinspiel scheiterten die Mittelsachsen gegen einen stark besetzten Gegner bitter mit einem Tor Differenz. Für das Rückspiel konnte Trainer Jens Peschke wieder auf eine volle Bank zurückgreifen, während die Gäste nicht vollbesetzt anreisten.
So waren es auch die Weißenborner die das Spiel von Anfang an gestalteten. Aus einer guten Abwehr heraus, unterstützt durch einen glänzend aufgelegten Kevin Kalcher, gelangen leichte Ballgewinne, die in schnellen Gegenstößen und sauber ausgespielten Angriffen mündeten (6:2). Damit tankte Rotation viel Selbstvertrauen und konnte auch auf die Wechsel der Gäste flexibel und souverän reagieren. Das galt insbesondere für die zweite Reihe, mit viel Spielfreude und Durchsetzungsvermögen war sie endlich wieder in der Saison angekommen. Auch von der Bank kommende Spieler reihten sich nahtlos ein. Den Gästen gelang es nicht, dem viel entgegenzusetzen und somit verteidigten die Hausherren ihre Führung und bauten sie zur 20:14-Halbzeitführung aus.
Auch nach der Pause dominierte Rotation das Spiel und konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Beim 30:20 nach reichlich 45 Minuten konnten die Gastgeber zum ersten mal eine 10-Tore-Führung bejubeln. Diese verteidigten sie entschlossen und ließen keinen Zweifel mehr aufkommen wer Herr im Hause ist.
„Wir haben heute auf allen Positionen starke Leistungen abrufen können, aber Rückraum und Torhüter ragen noch ein Stück hervor.“ Freute sich Trainer Jens Peschke über den deutlichen Heimsieg.

Statistik: Kalcher, Quint, Bladeck, Kirschenmann, Fischer (5), T. Bartzsch (10), Zojdz (11/3), Krägenbrink (4), Neubert (3), Schwarz (1), Mauersberger, Hell (2), Kosterlitzky (1)

Weißenborner Bezirksliga-Männer ringen Einheit Plauen nieder   Samstag, 24.02.2018
HC Einheit Plauen II - SV Rotation Weißenborn 21:28

Am Samstagnachmittag ging es für die Bezirksligamänner des SV Rotation Weißenborn mit voller Besetzung in die Spitzenstadt zum Tabellenletzten HC Einheit Plauen. Die Gäste aus Weißenborn legten auch fulminant mit einem 4-Tore-Lauf los ehe die Gastgeber in der 7. Spielminute ihr erstes Tor markieren konnten. Aus einer kompakten und beweglichen Deckung heraus hielten die Spieler von Trainer Jens Peschke den Gegner trotz einiger Gegentreffer auf sichere Distanz. Der Halbzeitstand zum 11:7 aus Weißenborner Sicht spiegelte dies wieder. Lediglich das Abschlussverhalten vor dem gegnerischen Tor ließ wieder einmal zu wünschen übrig.
Nach dem Pausentee änderte sich zunächst wenig; ab der 35. Spielminute wurden die Plauener aber stärker und kamen zum zwischenzeitlichen Ausgleich 15:15 (42.) heran. Ab da fanden die Weißenborner wieder zu ihrem Deckungsspiel und konnten durch mehrere Konter einfache Tore werfen. Bis 5. Minuten vor Ultimo gestalteten die Gastgeber mit zwei Toren Differenz (23:21) das Spiel noch offen. Dann ging bei ihnen nichts mehr und die Weißenborner warfen den komfortablen Endstand zum 28:21 heraus. Mit diesem Ergebnis und durch eine Niederlage des bisherigen Tabellenzweiten Mittweida rückten die Weißenborner auf den 2. Tabellenplatz vor. Mittweida hat aber noch ein Spiel weniger und kann durchaus noch aufholen.

Kalcher, T.Bartzsch (6), Djurperovic, Zojdz (4), Mauersberger, Schwarz, Bladeck (1), Kirschenmann, Neubert (7), Hell (1), Fischer (1), Krägenbrink (2), Errmann, Kosterlitzky (6)

Männer stellen erst spät die Weichen   Samstag, 27.01.2018
SV Rotation Weißenborn - SV Grün-Weiß Niederwiesa 26:23

Vor der stattlichen Kulisse von 150 Zuschauern haben die Handballer des SV Rotation Weißenborn das mittelsächsische Derby gegen den SV Grün-Weiß Niederwiesa mit 26:23 (13:10) gewonnen und damit ihren 3. Tabellenplatz (20:12 Punkte) untermauert. Niederwiesa (11:19) bleibt auf Rang 9. Trotz des Sieges war Weißenborns Trainer Jens Peschke nicht rundum zufrieden. „Wir können noch nicht an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen“, schätzte er ein. „Meiner Mannschaft fehlt es an Schwung.“
Nach ausgeglichenem Beginn lag Rotation mit 8:5 vorn, doch die Gäste glichen aus (8:8). Nach dem Seitenwechsel legte Rotation auf 17:13 vor, aber die Grün-Weißen schafften erneut den Anschluss (22:21). Einmal mehr Thomas Bartzsch hielt sein Team dann auf Siegkurs. „Er hat die Weichen gestellt“, lobte der Rotation-Trainer. Beim 25:21 war die Entscheidung in dieser Partie gefallen.
„Es hat die Mannschaft gewonnen, die mehr Präsenz und Laufbereitschaft in der Abwehr gezeigt hat“, sagte Niederwiesas Trainer Martin Herwick. „Wir haben uns zu viele technische Fehler und schlechte Würfe geleistet.“ Erfolgreichste Werfer waren Patrick Neubert (Rotation) und Benjamin Claus (Niederwiesa), die je sechsmal trafen.
Knut Berger, Freie Presse vom 06.02.2018

Männer lassen wieder Punkte in der Ferne liegen   Samstag, 27.01.2018
SV Sachsen 90 Werdau - SV Rotation Weißenborn 25:22

Es ist der Wurm drin im Weißenborner Spiel – vorallem im Angriffspiel, so die einhellige Meinung der Beobachter des Auswärtsspiels am Samstag in Werdau gegen den Tabellenachten, dem SV Sachsen 90 Werdau.
So war zu Beginn des Spieles wieder einmal die eigene Chancenverwertung, die einen deutlichen Abstand zum Gegner verhinderte. Auch das Rückzugverhalten war äußerst mangelhaft und führte zu einfachen Toren der Gegner. Immerhin konnte man bis zum 5:5 (15. Spielminute) die Partie noch ausgeglichen gestalten. Die Abwehr stand auch in der ersten Hälfte überwiegend gut. So waren das 11:13 zur Pause aus Weißenborner Sicht auch kein Beinbruch und durchaus aufzuholen.
In der zweiten Hälfte fand man dann auch besser in das Spiel und glich zum 14:14 aus, bevor sich wieder unerklärliche Abspielfehler und unvorbereitete Torabschlüsse häuften. Auch die drei verworfenen Siebenmeter der Weißenborner waren ein Geschenk an die Gastgeber. Vermutlich machten sich dann die schwindenden Kräfte der krankheitsbedingt stark geschwächten Weißenborner bemerkbar. Bis 10. Minuten vor Ende konnten dann die Hausherren aus Westsachsen mit 5 Toren enteilen, die auch nicht mehr aufzuholen waren. Zwei unnötige Strafzeiten führten dann noch zu Unterzahlspiel, sodass die Aufholjagd bis zum Endstand von 22:25 bescheiden ausfiel.
Ein Lob fand der Trainer Peschke für den einzigen Schiedsrichter Seidel aus Niederwiesa, der die Partie trotzt dieses Handicaps souverän geleitet hat.

Kalcher, T.Bartzsch (8), Djurperovic (1), Zojdz (7/1), Mauersberger (1), Schwarz, Bladeck, Kirschenmann (1), Neubert (3)

Weißenborner kommen zweimal zurück   Samstag, 20.01.2018
SV Rotation Weißenborn - TSV Fortschritt Mittweida 22:22

Der SV Rotation erkämpfte sich im Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga noch einen Punkt.
Innerhalb von 15 Minuten kann man zum Beispiel beim Bäcker Brötchen holen oder in der Kneipe ein Bier trinken. Es ist in diesem Zeitraum aber auch möglich, ein Handballspiel aus der Hand zu geben. Eine solch schwache Viertelstunde haben sich die Bezirksliga-Männer des SV Rotation Weißenborn am Sonnabend gegen den TSV Fortschritt Mittweida geleistet. Denn Rotation startete mit einem 1:7. Immerhin rappelte sich die Mannschaft von Jens Peschke wieder auf, erkämpfte sich gegen den Tabellenzweiten noch ein 22:22 (8:11) und bleibt damit selbst auf dem 3. Platz (18:10 Punkte).
„Durch Moral und Leidenschaft hat meine Mannschaft noch einen Punkt gewonnen“, sagte der Rotation-Trainer. „Wäre die dämliche Anfangsphase, in der wir unsere Chancen einfach nicht machen, nicht gewesen, hätten wird durchaus gewinnen können“, so Peschke.
Nach dem schwachen Start war es Thomas Bartzsch, der sich vor den Karren spannte und die Gastgeber bis zur Pause stabilisierte. In der 2. Halbzeit verkürzte Rotation auf 16:18, leistete sich aber immer wieder technische Fehler und konnte es nicht verhindern, dass der Tabellenzweite nochmals auf 22:18 enteilte. Nach einer Auszeit acht Minuten vor Ultimo war es Patrick Neubert, der zur Attacke blies, mit seinen Weißenborner Teamkollegen zum Schlussspurt ansetzte und so noch zum 22:22 ausgleichen konnte.
Knut Berger, Freie Presse vom 22.01.2018

Nichts zu holen beim Klassenprimus   Samstag, 13.01.2018
USG Chemnitz - SV Rotation Weißenborn 32:21

Im Hinspiel konnte man gegen den jetzigen Tabellenführer, die USG Chemnitz, einen souveränen Heimsieg hinlegen. Mit einem Sieg im Rückspiel hätte man die Chance gehabt, zeitweise auf den 2.Platz vorzurücken. Wie aber schon in der Vorsaison verschliefen die Weißenborner Gäste in Chemnitz bis auf wenige Minuten die erste Hälfte fast völlig. So konnten die Chemnitzer, bedingt durch einfachste Ballverluste und die schlechte Wurfausbeute immer wieder mit Kontern die Weißenborner überlaufen und die Kugel treffsicher im Weißenborner Gehäuse versenken. Hinzu kam, dass beide Weißenborner Torhüter nicht ihren besten Tag hatten. So ging es bereits mit 7 Toren Rückstand zum 9:16 in die Kabine.
Der Pausentee bekam den Weißenbornern zunächst auch besser und man merkte, dass sie mindestens um Schadensbegrenzung bemüht waren. So stand die Abwehr besser und das Rückzugsverhalten wurde engagierter. Um die 45. Spielminute schmolz der Abstand der Chemnitzer auf 4 Tore (15:19) und es keimte bei den mitgereisten Fans und der Bank so etwas wie Hoffnung auf. Vielleicht geht ja doch noch was. Ab Minute 53. war damit aber Schluss; der Abschluss wurde viel zu überhastet gesucht und der Gegner wieder zu Kontern eingeladen. So kamen die Hausherren zu einem abschließenden 7-Tore-Lauf, der letztendlich zum etwas zu hoch ausgefallenen Endergebnis von 21:32 aus Weißenborner Sicht führte.
Es gab sicher eine Reihe von Gründen, die für die Niederlage anzuführen wären, so konnten einige Weißenborner krankheitsbedingt in der Woche kaum trainieren und waren noch angeschlagen, aber der Hauptgrund war, so auch Trainer Jens Peschke, der mangelnde Kampfeswille und die fehlende Laufbereitschaft. Peschke wies nochmal daraufhin, dass man die obersten Tabellenränge nicht geschenkt bekommt.
Nächste Woche kommt der nächste Brocken nach Weißenborn: der Tabellenzweite aus Mittweida.

Kalcher, Quint, T.Bartzsch (2), Djurperovic, Zojdz (7/2), Mauersberger (1) , Schwarz, Fischer (3), Bladeck, Hell, Kirschenmann (1), Errmann, Lehnert, Neubert (5)

Sieg gegen den Tabellennachbarn   Samstag, 06.01.2018
SV Rotation Weißenborn – HC Fraureuth 18:16

Nach der Weihnachtspause empfing Rotation den Tabellenvierten aus Fraureuth. Gegen die Gäste aus Westsachsen hatten die Weißenborner in den vergangenen Spielzeiten wenig zu bestellen, die Unterbrechung der Saison über die Feiertage war für das Zusammenspiel auch nicht unbedingt förderlich. Dennoch wollten die Hausherren endlich wieder einen Sieg gegen Fraureuth einfahren.
Gegen die körperlich robusten Gäste begann Weißenborn mit einer stabilen Defensive. Über weite Strecken der ersten Halbzeit dominierte die Defensive der Rotation das Spiel und ließ den Gästen fast keine Gelegenheit zum Abschluss. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte dabei Max Bladeck heraus. Doch auch im eigenen Angriff lief nicht alles rund, sodass die Zuschauer zu anfangs eine sehr torarme Partie erlebten. So stand es nach zehn Minuten erst 2:2. Danach fanden die Hausherren zusehends besser ins Spiel, scheiterten aber zu oft mit unplatzierten Abschlüssen am gegnerischen Keeper. Da man aber in den folgenden zwanzig Minuten nur noch zwei weitere Tore zuließ, konnte immerhin ein 5-Tore-Vorsprung mit in die Kabine genommen werden (9:4).
Der Pausentee bekam den Weißenbornern deutlich besser, bis zur 42. Minute gelang es den Vorsprung auf 14:7 auszubauen. Basis hierfür war eine weiterhin beweglich Defensive, welche die Defizite im Abschluss mehr als kompensierte. Zehn Minuten vor Ultimo kamen allerdings die Gäste, begünstigt durch einige Zwei-Minuten-Strafen, wieder ins Spiel. Sinnbildlich für den Spielverlauf war hierbei wiederum Max Bladeck, der bis dahin beste Abwehrspieler. Ihm unterliefen gerade jetzt ungewohnte Fehler und zusätzlich musste er eine Zeitstrafe hinnehmen. Dennoch gelang es den Weißenbornern den Vorsprung noch über die Zeit zu bringen und gegen den unbequemen Gegner endlich wieder einen Sieg zu feiern.
„Die Spielpause hat unserem Zusammenspiel im Angriff keinen guten Dienst erwiesen, doch eine bärenstarke Abwehr hat heute das Spiel dennoch entscheiden können. Am Ende zählt nur, dass wir heute die zwei Punkte eingefahren haben“ konstatierte ein nicht ganz zufriedener Trainer Jens Peschke.

Statistik: Quint, Kalcher, Djurperovic (1), Bladeck (1), Neubert (6), Zojdz (5/2), T. Bartzsch (1), Schwarz (1), Krägenbrink, Mauersberger (3), Kosterlitzky

Weißenborner Bezirksliga-Männer holen den nächsten Sieg   Samstag, 26.11.2017
TSV Oelsnitz - SV Rotation Weißenborn 26:28

Zum letzten Spiel des Jahres 2017 ging es für die Mannschaft des SV Rotation Weißenborn am Sonntagnachmittag ins weit entfernte vogtländische Oelsnitz zum dortigen TSV Oelsnitz. Die Oelsnitzer lagen bisher auf dem vorletzten 11.Platz der Bezirksliga Chemnitz und damit nominell acht Plätze tiefer als die Weißenborner. So zeigten sich zu Beginn auch die Kräfteverhältnisse. Die Gäste aus dem Erzgebirge zogen auch gleich bis zur 5. Spielminute zum 4:1 weg, ehe die Vogtländer in der 13.Minute auf ein 5:4 verkürzen konnten. Von da an wechselten sich die Mannschaften mit dem Torewerfen in regelmäßigen Abständen ab. Die Weißenborner machten sich durch statisches Spiel im Angriff, unnötige Zeitstrafen und einige technische Fehler das Leben selber schwer. Daher konnten sich die Männer um Trainer Jens Peschke zur Halbzeit nicht entscheidend absetzen und gingen mit einem 15:12 aus Weißenborner Sicht in die Kabine.
In der 2. Hälfte setzte sich das Bild weiter fort, sodass die Oelsnitzer Heimmannschaft in der 11.Spielminute der 2.Hälfte auf ein Tor zum 18:17 verkürzen konnte. Das Spiel schien nun zu kippen. Die Spieler des SV Rotation nahmen aber nochmals Schwung auf und konnten bis Minute 18 zum fast vorentscheidenden 23:19 durch Tore von Zojdz, Bartzsch und Krägenbrink enteilen. Den Sieg machten dann Kirschenmann und wieder Thomas Bartzsch durch einen 3-Tore-Lauf zum 27:22 fünf Minuten vor Ende sicher. Dieser Vorsprung reichte dann, die Schlussoffensive des Gegners zu überstehen und den Sieg mit einem 28:26 über die Ziellinie zu bringen. Das Fazit des Trainers war: Kein schönes Spiel, aber Hauptsache gewonnen.
Im neuen Jahr stehen die nächsten Spiele an, die die eigentliche Standortbestimmung sind. Dabei geht es gleich gegen die drei Mannschaften, die neben dem weiter Drittplatzierten aus Weißenborn auf den Plätzen 1 bis 4 zu finden sind.

Kalcher, Quint, T.Bartzsch (6), Djurperovic, Zojdz (5/2), Mauersberger (2) , Schwarz (1), Fischer (3), Bladeck, Hell (1), Krägenbrink (5), Kirschenmann (3)

Männer haben wenig Mühe   Samstag, 18.11.2017
SV Rotation Weißenborn – ZHC Grubenlampe II 36:23

Mit voller Kapelle auf der Bank und auf den Rängen konnten die Weißenborner das Spiel gegen die zweite Vertretung vom ZHC Grubenlampe aus Zwickau deutlich für sich entscheiden. Nachdem letzte Woche noch ein mageres Unentschieden gegen Oederan auf der Anzeigetafel stand, wurde am Samstagabend von Beginn an konzentriert im Angriff und in der Abwehr zu Werke gegangen. Nach knapp sechs Spielminuten lagen die Weißenborner mit 4:0 Toren vorn. Selbst die zwei folgenden gegnerischen Treffer konnten an dem Lauf der Weißenborner wenig ändern. Zur Halbzeit ging es mit 15:11 in die Kabine.
Wie schon fast gewohnt, wurden einzelne Weißenborner unter Einzelbetreuung gestellt, was aber dem Weißenborner Spiel immer besser zu Gute kam. Durch den sich bietenden Raum konnte der ein oder andere Spieler sein Tor machen.
Auch die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hatte. Mit einem 5:0-Lauf setzten sich die Weißenborner bis zur 36.Spielminute auf 9 Tore zum 20:11 ab, was schon die Vorentscheidung bedeutete. So gab Trainer Jens Peschke jedem Spieler seine Einsatzzeit. Bedingt auch durch die starken Torhüterleistungen wurde der Abstand zum Gegner weiter vergrößert, dem dann auch nichts Kreatives mehr einfiel und der zu resignieren begann. So stand am Ende des letzten Heimspieltages 2017 ein deutliches 36:23 auf der Anzeigetafel, welches nun Platz 3 in der Bezirksliga Chemnitz bedeutet.
Auf Grund der Frauen-Heim-WM müssen die lokalen Handballfans bis zum 6.1.2018 auf das nächste Heimspiel warten. Das letzte Spiel in diesem Jahr findet in der nächsten Woche im vogtländischen Oelsnitz statt. Der TSV Oelsnitz belegt aktuell den 10.Platz.

Kalcher, Quint, T.Bartzsch (4), Djurperovic (3), Zojdz (8/1), Mauersberger , Schwarz, Fischer (6), Bladeck (1), Hell (1), Kosterlitzky (2), Neubert (4), Errmann, Krägenbrink (6)

Solide Mannschaftsleistung   Samstag, 04.11.2017
SV Rotation Weißenborn – VfB Lengenfeld 32:23

Nach der bitteren Niederlage gegen Aue-Schneeberg hatten die Weißenborner den VfB Lengenfeld zu Gast. Natürlich wollte man genauso engagiert wie zuletzt agieren und die guten Leistungen aus den vorherigen Spielen bestätigen.
Entsprechend motiviert agierten die Gastgeber auch und setzten die Lengenfelder von Anfang an unter Druck. Mit schnellen und präzisen Angriffen konnte man schon nach drei Minuten mit 3:1 in Führung gehen. Danach verhinderten lediglich einige unnötige technische Fehler, dass Weißenborn den Vorsprung weiterhin so schnell ausbauen konnte. Doch die Defensive hielt stand und verhinderte, dass die Gäste verkürzen konnten. Diese versuchten mit einer offensiveren Abwehr die Hausherren zu noch mehr Ballverlusten zu zwingen. Der Plan ging aber nicht auf, im Gegenteil, Rotation nutzte die sich bietenden Räume und konnte den Vorsprung kontinuierlich über die Stationen 8:5, 12:6 zum 18:10 Halbzeitstand ausbauen. Lediglich mit einigen überraschenden Rückraumwürfen gelang es den Lengenfeldern überhaupt noch den Weißenborner Abwehrverbund zu überwinden.
Nach der Pause versuchte es der VfB mit einer noch offeneren Abwehr, welche teilweise sogar in einer 3:3-Defensivformation mündete. Kurzzeitig ließ sich Rotation davon beirren und sich zu einigen Fehlwürfen zwingen, aber näher als 6 Tore kamen die Gäste nicht mehr (20:14). Weißenborn fand schnell wieder ins Spiel und erhöhte mit sehenswerten Abschlüssen und starken individuellen Toren zügig wieder auf 25:15. Die anbrechende Schlussviertelstunde wurde durch ein zunehmend ruppigeres Spiel geprägt, die Weißenborner ließen sich nicht beirren und verteidigten den Vorsprung bis zum Abpfiff.
„Wir konnten nahezu nahtlos an die starke Spielweise der vergangenen Partien anknüpfen und haben heute auch in der Höhe verdient gewonnen.“ konstatierte ein sichtlich zufriedener Trainer Jens Peschke.

Statistik: Quint, Kalcher, Kirschenmann (2), Djurperovic, Bladeck, Neubert (4), Fischer (1), Zojdz (8/2), T. Bartzsch (7), Schwarz, Krägenbrink (7), Mauersberger (2), Hell (1), Kosterlitzky

Starke Vorstellung ohne Zählbarem   Sonntag, 28.10.2017
HSG EHV Aue / SV Schneeberg – SV Rotation Weißenborn 29:28

Nach den letzten Erfolgen fuhr Rotation mit breiter Brust ins Erzgebirge. Gegen die neuformierte Spielgemeinschaft konnte Trainer Jens Peschke auf den fast vollständigen Kader zurückgreifen und war zuversichtlich, dass man den heimstarken Gastgebern auf Augenhöhe begegnen würde.
Von Anfang an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem Rotation aber den besseren Start erwischte. Trotz einiger leichtfertiger Fehler in der Defensive konnte man die Hausherren unter Druck setzen und mit 5:7 in Führung gehen. Doch auch die Hausherren gingen engagiert zu Werke und konnten mit ihren erfahrenen Spielern immer wieder Chancen kreieren oder mit wuchtigen Fernwürfen die Weißenborner Abwehr überwinden. In Verbindung mit einigen Ballverlusten und Fehlwürfen der Rotations-Männer gelang es den Gastgebern das Blatt zu wenden und selber in Führung zu gehen. Diese Führung verteidigten sie auch bis zum Halbzeitpfiff verteidigen (15:12).
Der Pausentee bekam den Auern und Schneeberger leider etwas besser, welche ihren Vorsprung unvermittelt auf 5 Tore erhöhen konnten (22:17). Doch Rotation gab sich nicht geschlagen und konnte sich sowohl in Angriff und Abwehr nochmalig steigern. Über die Stationen 23:21 und 25:24 kämpfte man sich zurück ins Spiel und gestaltete es wieder komplett offen. Doch letztlich gelang es den Weißenbornern nicht, den Ausgleich zu erzielen. Zu viele Fehlwürfe und leichte Fehler verhinderten, dass sich die Gäste für ihre Aufholjagd belohnten. So musste man gegen die ewigen Rivalen aus Aue und ihren Schneeberger Mitspielern trotz guter Leistung eine Niederlage hinnehmen.
„Wir haben heute wieder eine starke Leistung abgerufen, leider hat es nicht ganz zum Sieg gereicht. Aber nach diesem Spiel gehe ich trotzdem mit einem guten Gefühl in die verbleibenden Spiele.“ kommentierte Coach Peschke die Begegnung.

Statistik: Quint, Kalcher, Kirschenmann, Djurperovic (1), Bladeck, Neubert (4), Fischer (5), Zojdz (12/2), T. Bartzsch (4), Schwarz (1), Errmann, Mauersberger, Hell (1)

Auswärtssieg im Derby   Sonntag, 14.10.2017
SV Grün-Weiß Niederwiesa - SV Rotation Weißenborn 27:31

Im, mit einiger Spannung erwarteten, Lokal-Derby konnten die Weißenborner Männer dank ihrer bisher besten Saisonleistung den ersten Sieg auf fremdem Parkett verzeichnen und zwei Punkte mit nach Hause nehmen.
Wie von Trainer Jens Peschke erwartet setzten die Gastgeber anfangs auf eine offensive Abwehrvariante, dass es eine komplette Manndeckung wurde, überraschte dann doch ein wenig. Rotation ließ sich davon aber nicht beeindrucken und kam immer wieder frei vor das gegnerische Tor, scheiterte aber vorerst noch zu oft am Torhüter oder den eigenen Nerven. Dementsprechend stand es nach 13 Minuten trotz deutlichem Chancenplus nur 7:7. Danach strafften sich die Gäste und nutzten ihre Gelegenheiten konsequenter (11:9). Doch in der Abwehr agierte man phasenweise noch etwas zu brav und ließ dem Rückraum der Niederwiesaer zu viel Raum. Mit einigen überraschenden Würfen als auch herausgespielten Gelegenheiten hielt dieser die Hausherren im Spiel (13:13).
Rotation reagierte und formierte die eigene Defensive um und attackierte die Gegenspieler auch deutlich konsequenter. Das Resultat waren einige Ballgewinne, welche man umgehend in eine 18:15-Halbzeitführung ummünzte. Auch nach der Pause hielt Weißenborn die Spannung hoch und konnte den Vorsprung auf 5 Tore ausbauen (20:15). Diesen Vorsprung konnte man quasi das gesamte Spiel aufrechterhalten, auch wenn Niederwiesa nichts unversucht ließ das Ergebnis noch zu ändern. Doch letztlich gelang es den Gastgebern nur noch sporadisch die Weißenborner Defensive zu überwinden, sodass diese bis zur 44. Minute lediglich 6 weitere Tore zuließ.
Diese gute Arbeit setzte sich auch bis in die Schlussphase fort, lediglich die teils unvorbereiteten aber dennoch platzierten Rückraumwürfe der Hausherren verhinderten, dass die Weißenborner vorzeitig den Deckel drauf machen konnten. Aber auch so behielt man einen kühlen Kopf. Bis auf zwei, drei vorzeitige Würfe, erspielte man sich weiter gute Möglichkeiten und nutzte diese auch konsequent.
Folglich konnte man nach 60 Minuten einen hart erarbeiteten, aber auch verdienten Auswärtssieg bejubeln.
„Wir haben heute einen großen Schritt nach vorn gemacht und mit der bisher besten Saisonleistung auch zu Recht gewonnen.“ Freute sich Trainer Jens Peschke über den Derbysieg.

Statistik: Quint, Kalcher, Kirschenmann, Djurperovic, Bladeck, Krägenbrink (1), Neubert (6), Fischer (4), Zojdz (14), T. Bartzsch (3), Schwarz (1), Errmann, Mauersberger, Hell

Zu Hause läuft's   Sonntag, 23.09.2017
SV Rotation Weißenborn - SV Sachsen 90 Werdau 24:21

Im zweiten Heimspiel der Saison begrüßten die Weißenborner Herren die Aufsteiger aus Werdau. Nach der bitteren Niederlage gegen Mittweida wollten die Hausherren Wiedergutmachung leisten. Die gelang auch. Nach einer ausgeglichenen Startphase, mit Vorteilen für die Rotation (6:4), steigerten die Gastgeber ihre Leistung sowohl in Angriff und Defensive und stellten die Werdauer vor große Probleme. Gerade in der Abwehr machten die Weißenborner in Verbindung mit einem glänzend aufgelegten Torhüter alles richtig und konnten Ballgewinn um Ballgewinn erzielen. Folgerichtig gingen sie über die Stationen 9:5 und 11:5 in Front und konnten den Vorsprung sogar auf 15:6 zur Halbzeit ausbauen. Auch nach der Pause startet Weißenborn konzentriert und konnte einen 11-Tore-Vorsprung herausarbeiten. Danach verloren die Hausherren aber etwas die Übersicht und Aggressivität in der Abwehr und ließen sich auch von der gegnerischen Defensive sichtlich beeindrucken. Zusätzlich machten unnötige Zeitstrafen der Rotation das Leben schwer. So konnte Werdau den Vorsprung sukzessive abschmelzen und war zehn Minuten vor Ultimo nur noch mit 6 Toren zurück (21:15). Trainer Jens Peschke mahnte seine Mannen zu ruhigem Spiel und konzentrierten Abschlüssen, um den Sieg nicht zu gefährden. Doch die gelang nur eingeschränkt. Technische Fehler und überhastete Abschlüsse ermöglichten den Gästen den Vorsprung bis zum 23:20 weiter zu reduzieren. Doch danach konnte Weißenborn das Spiel doch beruhigen und den zweiten Heimsieg der Saison bejubeln.
„Wir haben in der ersten Hälfte viel richtig gemacht. Schade, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr mit der gleichen Intensität und Übersicht agiert haben.“ Konstatierte Trainer Jens Peschke.

Statistik: Quint, Kalcher, Errmann, Bladeck (1), Krägenbrinck (1), Schwarz, Kirschenmann, Zojdz (10/1), Djurperovic (2), Fischer (3), Neubert (7)







# SV Rotation Weissenborn e.V. | Frauensteiner Str. 4 | 09600 Weissenborn #
# SV Rotation Weissenborn e.V. | Frauensteiner Str. 4 | 09600 Weissenborn #