SV Rotation Weissenborn Handball
 

Spielberichte 1. Frauenmannschaft

Platz  Mannschaft  Spiele  S  U  N  Tore  Tordiff.  Punkte 
SV Rotation Weißenborn   22  17  643:469 174    36:08
SG Klotzsche   22  15  565:469 96    34:10
HC Elbflorenz 2006   22  13  598:501 97    28:16
Sportfreunde 01 Dresden N  22  11  554:557 -3    25:19
HSV Weinböhla   22  11  10  545:555 -10    23:21
SV Koweg Görlitz II   22  10  11  542:522 20    21:23
TBSV Neugersdorf N  22  10  11  483:541 -58    21:23
VfL Meißen   22  10  12  546:570 -24    20:24
VfL Waldheim 54   22  12  516:534 -18    18:26
10  HC Rödertal III   22  14  579:612 -33    15:29
11  Burgstädter HC   22  14  520:590 -70    15:29
12  USV TU Dresden II   22  18  520:691 -171    08:36


Frauen feiern Meisterschaft    Samstag 21.04.2018
SV Rotation Weißenborn - Sportfreunde Dresden 27:18

Aufstieg

Foto: Eckardt Mildner

Mit einem Heimsieg am letzten Spieltag kehren die Weißenborner Handballerinnen nach sechs Jahren in die Sachsenliga zurück.
Es hat gewirkt, als ob die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn geübt sind im Feiern von Meisterschaften. Dabei wurde der Verbandsliga-Staffelsieg seit dem Abstieg aus der Sachsenliga vor sechs Jahren immer knapp. Viermal Platz 2 und einmal Platz 3 lautete die bisherige Bilanz. Bis zum 27:18 (13:10)-Heimsieg am Samstag im Saisonfinale über die Sportfreunde Dresden. Die Mannschaft kam am Ziel ihrer Träume an: Der Meisterschaft in der Verbandsliga samt Rückkehr in die Sachsenliga.
„Die Freude ist riesengroß“, sagte SV-Spielerin Sophie Zeller: „Alle Strapazen und Trainingseinheiten haben sich gelohnt.“ Und entsprechend feierten die Spielerinnen nach dem Abpfiff, mitsamt „Aufsteiger“-Shirts, einem Spruchband mit Danksagung an die Zuschauer, einer Siegerehrung und einem gemeinsamen Grillfest vor der Halle. Trainer David Dehn durfte sich dann spätestens nach einer Bierdusche „Meistertrainer“ nennen.
Der Übungsleiter nahm es mit Humor. „Ich fühle mich ein bisschen wie Jupp Heynckes“, sagte Dehn unmittelbar nach seiner „Taufe“. Dabei gibt es sonst nicht viele Gemeinsamkeiten mit dem Fußball-Coach des FC Bayern München. Während der 72-jährige Heynckes wieder einmal seinen Abschied in die Rente verkündet hat, steht Dehn am Anfang seiner Laufbahn. Erst vor einem Jahr übernahm er den Job von Kornelia Kowalczyk. Über seine Meistermannschaft ist Dehn voll des Lobes: „Es ist Wahnsinn, was die Mannschaft alles reinwirft. Vom ersten Tag an hat sie Gas gegeben, bei jedem Training. Ich bin sehr stolz.“
„Es ist Wahnsinn, was die Mannschaft alles reinwirft.“
Diese Hingabe war auch gegen die Sportfreunde Dresden gefordert. Denn im Gegensatz zur Fußball-Bundesliga war die Meisterschaft der Handball-Verbandsliga bis zum letzten Spieltag spannend. Bei einer Niederlage hätte Weißenborn den Platz an der Spitze im Fernduell mit der Sportgemeinschaft Klotzsche noch abgegeben. Gerade in Hälfte eins tat sich Rotation schwer. Zwar gerieten die SV-Frauen nie in Rückstand, nach 25 Minuten stand es jedoch 9:9 und die Gäste hatten Ballbesitz. Ein Block von Lisa-Marie Krille brachte Sophie Zeller ins Spiel, die Rotation mit 10:9 in Führung brachte. Zwei weitere Treffer von ihr und ein Tor von Lisa-Marie Krille sorgten für die 13:10-Pausenführung.
Im zweiten Abschnitt ließen die Weißenbornerinnen keinen Zweifel mehr aufkommen, welche Mannschaft den Platz als Sieger verlassen würde. Die späteren Titelträgerinnen nutzten die Fehler der Gäste gnadenlos aus und spielten sich in einem Rausch. Innerhalb von fünf Minuten schraubten sie den Zwischenstand auf 17:10 und bauten die Führung danach kontinuierlich aus. „Ich bin stolz auf diese Leistung“, so Franziska Israel, die verletzungsbedingt nur auf der Bank Platz nahm.
Für Weißenborn folgte die verdiente Feier. Außerdem wurden die Spielerinnen Lisa Richter (kehrt zurück in ihre Heimat Bayern), Julia Küttner (Karriereende) sowie Physiotherapeutin Tina Rillling verabschiedet. Zum Saisonabschluss fliegt das Team über Himmelfahrt nach Bulgarien.
Später am Abend siegten die SV-Männer in der Bezirksliga mit 34:18 über Oelsnitz. Über einen möglichen Aufstieg der Herren entscheidet der Verband. Dies hängt davon ab, ob die Meldung des besserplatzierten TSV Fortschritt Mittweida fristgemäß beim Verband eingereicht worden ist oder nicht.
Torsten Ewers, Freie Presse vom 23.04.2018

Weißenborn: Groß (1.-30.), Giesa (31.-60.); Zeller (15/5), Kiulies (4/2), Teuchert (4), Richter (2), Vogelgesang (1), Röder, Israel (n.e.), Uhlemann (n.e.), Krille (1), Tobies (n.e.), Küttner (n.e.), Ebener (1)

Rotation dreht nochmals auf und ist fast am Ziel    Samstag 14.04.2018
HSV Weinböhla - SV Rotation Weißenborn 22:31

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben sich am vorletzten Spieltag der Verbandsliga Ost keinen Ausrutscher geleistet und beim HSV Weinböhla 31:22 (18:12) gewonnen. Da Verfolger Klotzsche nur 25:25 gegen Burgstädt spielte, reicht den Weißenbornerinnen am letzten Spieltag kommenden Samstag nun ein Zähler zum Staffelsieg.
Das Spiel in Weinböhla begann ausgeglichen (4:4). Dann drehte Rotation, angeführt von der neunfachen Torschützin Sophie Zeller (Foto) aber auf und zog auf 15:8 davon. „In dieser Phase war es in der Halle ganz still, man hörte nur unsere 15 mitgereisten Fans“, sagte Rotation-Trainer David Dehn.
Doch nach der Pause zog beim Tabellenführer der Schlendrian ein. Die Gastgeber kamen auf 18:20 heran. Dehn nahm eine Auszeit, dann parierte Tina Giesa einen Siebenmeter, Lisa Richter traf im Gegenzug trotz doppelter Unterzahl. „Damit hatten wir die Lage wieder im Griff“, freute sich Dehn, dessen Damen spätestens beim 28:20 auf Siegkurs lagen.
Knut Berger, Freie Presse vom 18.04.18

Weißenborn: Groß, Giesa, Zeller (9/3), Kiulies (5), Teuchert (3), Richter (2), Vogelgesang (8), Röder, Thiel (1), Uhlemann, Krille, Ebner (3)

Rotation im Tor zahlt sich aus    Samstag 17.03.2018
SV Rotation Weißenborn - VfL Meißen 25:15

Beim 25:15 Heimsieg gegen den VfL Meißen haben die Weißenbornerinnen ihre Tabellenführung in der Handball-Verbandsliga verteidigt und nebenbei die Position ihrer besten Torschützin verbessert. Nur am Ende der Partie war Tina Giesa leicht genervt. Die Rotation-Torhüterin glänzte beim 25:15 (11:6)-Erfolg gegen den VfL Meißen mehrfach mit tollen Paraden und verwehrte den Gästen damit jegliche Chance auf eine mögliche Aufholjagd. Bis zur 50. Minute ließ Weißenborn nur neun Gegentore zu und lag zehn Treffer in Front. Erst danach gelang es dem VfL, das Torekonto etwas aufzufüllen. „Mit der Führung im Rücken ist es aber normal, dass die Luft raus ist und die Konzentration etwas nachlässt“, sagt die starke Torhüterin. Am Samstag betrat Tina Giesa bereits im Laufe der ersten Hälfte das Parkett. Normalerweise löst die Nummer 12 der Gastgeberinnen erst zur Pause die andere Torhüterin des Vereins, Luisa Groß, ab. „Luisa kam aber nicht ganz so gut ins Spiel und bot die frühere Auswechslung selbst an“, erklärt Weißenborns Trainer David Dehn. Dies sei auch ein Beweis für den guten Teamgeist.
Dieser war am Samstag von Beginn an gefordert. Weißenborn verzeichnete einige verletzungsbedingte Ausfälle und musste zusätzlich auf Julia Kiulies verzichten, die sich aus beruflichen Gründen in Frankreich aufhält. Doch auch die Gäste reisten nur mit neun Spielerinnen an. Mit Juliane Würdig war aber immerhin die drittbeste Torschützin der Verbandsliga dabei. Mit 162 Saisontreffern und noch einem Nachholspiel in der Hinterhand lag sie vor der Partie Sophie Zeller dicht im Nacken. Die Rotationsspielerin erzielte bis dahin als Staffelbeste 172 Treffer. Weißenborns Defensive stand jedoch sehr gut und gestattete den Gästen nur wenig freie Würfe. Gerade der Mittelblock fing viele Versuche erfolgreich ab. Und wenn die Gäste in Wurfposition kamen, brachte sie Weißenborns starke Torhüterin oftmals zur Verzweiflung.
Nachdem Tina Giesa zwei Siebenmeter von Juliane Würdig parierte, verzichtete diese sogar auf die Ausführung weiterer Strafwürfe. Das Spiel beendete Meißens Top-Torschützin mit fünf Treffern. Sophie Zeller (9 Tore) vergrößerte damit ihren Vorsprung vor der Meißnerin. Auch Tina Gieske freute sich, dass sie mit ihren Paraden der Teamkameradin helfen konnte: „Es wäre schön, wenn sie diesen Titel holt. Wir wollen gemeinsam alles abräumen, was möglich ist.“
Möglich ist auf jeden Fall der Staffelsieg. Zwei Spieltage vor Schluss liegt Weißenborn einen Punkt vor Verfolger SG Klotzsche, der aufgrund des direkten Duells bei Punktgleichheit an Rotation vorbeiziehen würde. Gegen Meißen hielt Weißenborn den Druck jedoch stand und verteidigte die Tabellenführung. Auch die verletzte Franziska Israel war mit dem Heimauftritt zufrieden. „Eine Weiterentwicklung gegenüber der Vorsaison war bei einigen Spielerinnen zu sehen“, so die Rückraumspielerin. Noch zwei Siege und die Weißenborner Handballspielerinnen können ihren nächsten Entwicklungsschritt in der Sachsenliga in Angriff nehmen.
Torsten Ewers, Freie Presse vom 19.03.18

Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (9/3), Teuchert (6), Richter (3), Vogelgesang (1), Röder, Thiel, Krille (5), Ebner (1)

Ein Punkt, der Gold wert ist    Samstag 11.03.2018
HC Rödertal III - SV Rotation Weißenborn 27:27

Die Verbandsliga-Teams des SV Rotation und der HSG II haben 27:27-Unentschieden gespielt. Angesichts der besonderen Umstände sind beide Trainer aber hochzufrieden. Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben die Tabellenspitze der Verbandsliga Ost erneut verteidigen. Allerdings ist der Vorsprung auf Verfolger SG Klotzsche auf einen Zähler geschmolzen, da Rotation beim HC Rödertal III 27:27 (15:16) spielte. „Nach dem Spielverlauf bin ich mit dem Remis aber zufrieden“, stellt Rotation-Trainer David Dehn klar. Der Punkt sei viel wert, denn die Rahmenbedingungen seien alles andere als günstig gewesen.
Mit Julia Kiulies, Lisa Richter, Franziska Israel und Maria Tobies konnte ein Quartett die Reise nach Ostsachsen aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen gar nicht mit antreten. In der 1. Halbzeit schieden dann noch Lisa Ebner und Julia Uhlemann verletzt aus. „Damit haben wir 40 Minuten auf der allerletzten personellen Rille absolviert“, sagt Dehn. Torhüterin Luisa Groß hielt sich sogar bereit, um als Feldspielerin aushelfen zu können. Zum Glück konnte Torjägerin Sophie Zeller, die ebenfalls angeschlagen war, mitwirken. Sie traf insgesamt zehnmal und legte damit den Grundstein für zumindest einen Punkt.
Aus Dehns Sicht war es kein schönes Spiel. Doch zunächst lief bei Rotation alles rund, denn in der Anfangsphase führten die Gäste 6:2. Auch anschließend gestaltete sich das Geschehen planmäßig: Der Spitzenreiter lag 9:6 vorn. Mit den Ausfällen kam aber Sand ins Getriebe. Die Gäste kassierten das 15:15, retteten mit 16:15 jedoch einen knappen Vorteil in die Pause. Nach dem Seitenwechsel baute Weißenborn den Vorsprung auf 19:17 aus. Doch der Gegner glich zum 23:23 aus und zog vier Minuten vor Ultimo sogar mit 27:25 in Front.
„Dass wir diesen Rückstand noch aufholen konnten, war stark. Die Mädels haben unglaubliche Moral gezeigt“, lobt Dehn. Für ihn habe das Resultat eine untergeordnete Rolle gespielt. Vielmehr mache er sich Sorgen um die beiden verletzten Spielerinnen, sagte der Rotation-Trainer – zumal Julia Uhlemann gerade erst nach langer Verletzungspause wieder zurück ist.
Knut Berger und Steffen Bauer, Freie Presse vom 13.03.18

Turbulenzen vor dem Abflug    Samstag 03.03.2018
SV Rotation Weißenborn -Vfl Waldheim 26:20

Mit einem 26:20-Erfolg hat Weißenborn die Tabellenführung in der Handball-Verbandsliga verteidigt. Den Sekt für die geplante Abschlussfahrt stellen die Rotation-Damen aber noch nicht kalt.
Die Tickets haben die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn bereits vor ihrem 26:20 (15:11)-Heimsieg gegen Waldheim gebucht: In Bulgarien will die Mannschaft nach dem Ende der Verbandsliga-Saison eine erfolgreiche Spielzeit feiern – und nach Möglichkeit möchten die Rotation-Damen während der Reise auf den Titel anstoßen. Die Aufgabe ist nach der 18:23-Niederlage vorige Woche gegen Klotzsche bis zum Saisonfinale im April nicht einfacher geworden. Durch den Sieg rückte der Tabellenzweite aus Dresden bis auf zwei Punkte an die Spitzenreiter aus Weißenborn heran. Zudem ging auch der direkte Vergleich an den Gegner. Gewinnt der Tabellenzweite seine restlichen Spiele, darf sich Rotation keine Niederlage mehr erlauben.
Wobei der Verfolger am Wochenende nicht einmal gewinnen musste, um Druck auszuüben. Da Klotzsches Gegner Koweg Görlitz II die Partie absagte, bekam die SG die Punkte am grünen Tisch. Das sei etwas ärgerlich, sagt Rotation-Torhüterin Luisa Groß. „Gegen uns bekommt Görlitz Unterstützung aus dem Oberliga-Team, während sie gegen Klotzsche nicht antreten.“ Dennoch gibt sich die Keeperin kämpferisch: „Wir haben alles selbst in der Hand. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, bleiben wir oben.“ Ähnlich äußerte sich Julia Uhlemann, die nach langer Verletzungspause ihre Rückkehr auf dem Parkett feierte: „Die Anspannung war heute höher als sonst, aber das hat uns nur noch mehr motiviert.“
Beim Sieg gegen Waldheim ließen sich die Weißenbornerinnen nicht aus der Ruhe bringen. Zwischen der 9. und der 13. Minute machten die Gastgeberinnen aus einem 3:3 ein 9:3 und ließen Waldheim nicht mehr herankommen.
Der Blick auf die geplante Abschlussfahrt trübte sich dennoch etwas. Denn der Sieg wurde teuer erkauft: In der Schlussphase mussten sowohl Franziska Israel als auch Sophie Zeller angeschlagen und gestützt von Mitspielerinnen das Feld. Trainer David Dehn war skeptisch, ob beide Spielerinnen bis zur nächsten Partie gegen Rödertal am Sonntag fit werden. „Und dann wird es eng im Rückraum“, sagt der Übungsleiter. Denn Julia Kiulies wird definitiv fehlen. Die Rückraumspielerin ist bereits am Sonntag schon ohne ihre Mitspielerinnen ins Ausland aufgebrochen. Aus beruflichen Gründen flog die Weißenbornerin nach Frankreich.
Torsten Ewers, Freie Presse vom 06.03.2018

Rotation Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (5/1), Kiulies (3), Teuchert (3), Richter (4), Vogelgesang (6), Röder, Israel (3), Thiel, Uhlemann, Krille, Ebner (2)

Imposante Serie reißt im Spitzenspiel    Samstag 24.02.2018
SG Klotzsche - SV Rotation Weißenborn 23:18

Nach zwölf Spielen ohne Niederlage hat es die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn in der Verbandsliga wieder einmal erwischt. Das Team von Trainer David Dehn musste sich im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten SG Klotzsche 18:23 (7:12) geschlagen geben. Trotz der Niederlage bleibt Weißenborn mit zwei Punkten Vorsprung weiterhin Tabellenführer.
„Mit den 23 Gegentoren kann ich leben. Doch unsere 18 geworfenen Tore waren einfach zu wenig“, sagt Dehn. Mit der Chancenverwertung war der Trainer nicht zufrieden. Dennoch war er weit davon entfernt, mit seinem Team hart ins Gericht zu gehen. Schließlich haben seine Damen auswärts beim Tabellenzweiten verloren. „Die Mädels sind mit der richtigen Einstellung zur Sache gegangen, aber es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. In Sachen Staffelsieg haben wir weiterhin alles selbst in der Hand“, sagt der Weißenborner Übungsleiter.
Zunächst sah so aus, als ob Rotation mit einem Sieg die Heimreise antreten könnte. Nach der Anfangsphase führte der Ligaprimus 5:1. Ein Wechsel im Tor brachte für Klotzsche dann aber die Wende. Immer wieder konnte die Frau zwischen den Pfosten die Bälle der Weißenborner Werferinnen abwehren, zudem klatschte das Spielgerät mehrmals an den Pfosten oder die Latte des Gehäuses. So ging Klotzsche 8:5 in Front und profitierte anschließend davon, dass Weißenborns Torjägerin Sophie Zeller ab der 28. Minute nicht mehr eingesetzt werden durfte. Sie kassierte kurz vor dem Pausenpfiff ihre dritte Zeitstrafe und damit die Disqualifikation für das restliche Spiel. Nach der Pause erhöhten die Gastgeberinnen die Führung auf 16:11. Rotation verkürzte noch auf 14:17, doch Klotzsche gab die Führung nicht mehr aus der Hand. „Wir sind nicht nicht mehr nah genug rangekommen“, so der Coach.
Knut Berger, Freie Presse vom 26.02.2018

Rotation-Damen ziehen durch    Samstag 03.02.2018
SV Rotation Weißenborn - Burgstädter HC 41:18

Die Weißenborner Handballerinnen haben gegen Burgstädt ihren elften Sieg in Folge gefeiert. Beim 41:18-Sieg revanchierte sich der Spitzenreiter für die Niederlage im Hinspiel.
WeißenbornDer Letzte macht das Licht aus, so lautet ein bekanntes Sprichwort. Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben diesen Spruch am Samstag leicht abgewandelt. Nach dem 41:18 (15:8)-Heimerfolg gegen den Burgstädter HC ließ der Verbandsliga-Spitzenreiter beim anschließenden Sponsoren-Meeting seine Geldgeber buchstäblich im Dunkeln stehen. „Einmal im Jahr laden wir unsere Sponsoren zu einem Wettkampf in mehreren Disziplinen ein“, erklärt SV-Sportkoordinator Ralf Hallas. Um den Kegelwettbewerb zu erschweren, sollte im Dunkeln geworfen werden. „Es durfte ja nicht zu leicht sein“, schmunzelt Hallas.
Sinnbildlich waren die 60 Handball-Minuten zuvor dagegen ein Auftritt im großen Scheinwerferlicht und gute Werbung für den Verein. Nach dem 42:22-Auswärtssieg in Dresden knackten die Weißenbornerinnen zum zweiten Mal in Folge die 40-Tore-Marke. Der Sieg gegen Burgstädt war der elfte Erfolg in Serie. Die letzte Niederlage setzte es im Oktober bei eben jenen Burgstädtern. „Zweimal gegen den gleichen Gegner zu verlieren, das wollen wir nicht“, stellte SV-Trainer David Dehn bereits vor Spielbeginn fest. Und entsprechend präsentierte sich seine Mannschaft.
„Wir waren vom Sieg von der ersten Minute an überzeugt“, sagte auch Spielerin Sophie Zeller. Erstes Indiz dafür: Die Weißenbornerinnen betraten das Feld einige Minuten vor den Burgstädterinnen und fieberten dem Anwurf entgegen. Mit konzentrierter Deckungsarbeit zwangen sie die Gäste dann zu einfachen Ballverlusten und zogen schon nach 10 Minuten mit 5:1 davon. In Halbzeit eins lief bei Rotation viel über die Mitte. Sophie Zeller war immer wieder erfolgreich und steuerte allein in der ersten Hälfte neun Tore bei. Mit 16 Treffern war sie am Ende beste Werferin der Partie. „Ich freue mich, dass ich aus meinem kleinen Formtief gefunden habe“, sagt die Toptorschützin. Wichtiger sei ihr aber die geschlossene Leistung und der Erfolg des Teams.
Trotz der Pausenführung von 15:8 gaben die Weißenbornerinnen weiter Vollgas. Besonders deutlich wurde dies in der 38. Minute. Beim Stand von 23:11 forderten die Rotation-Damen nach einem Fehlwurf von Michelle Vogelgesang lautstark einen Pfiff des Schiedsrichters. Als dieser ausblieb, gab es sofort Anfeuerungsrufe für Torhüterin Tina Giesa. Im Eins gegen Eins blieb sie Siegerin, den anschließenden Konter verwertete die zuvor gescheiterte Michelle Vogelgesang unter großem Jubel zum 24:11. Bis zum Schluss war das Tempo und die Intensität hoch. Der 41:18-Erfolg war hochverdient.
„Weißenborn war heute klar besser“, sagte auch Burgstädt-Trainer Patrick Meißner. „Wenn sie aufsteigen wollen, müssen sie 60 Minuten Vollgas geben“, fügt er hinzu. Am nächsten Spieltag könnte Weißenborn (1./27:5) einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen: mit einem Auswärtssieg beim ärgsten Verfolger Klotzsche (2./23:9).
Torsten Ewers, Freie Presse vom 05.02.2018

Statistik Weißenborn: Groß (1.-30.), Giesa (31.-60.), Zeller (16/3), Kiulies (8), Teuchert (7), Richter (1), Vogelgesang (4), Röder, Israel (5), Tobies, Ebner

Kantersieg in der Ferne    Samstag 27.01.2018
USV TU Dresden II - SV Rotation Weißenborn 22:42

Bedingt durch berufliche Verpflichtungen ist Weißenborns Trainer David Dehn von seinem Vertreter Heiko Schurig per Kurznachrichtendienst über das Abschneiden der Rotation-Handballerinnen beim USV Dresden II informiert worden. Und was er dabei zu lesen bekam, hat ihm sehr gefallen. Denn die Weißenborner Damen gewannen beim Tabellenletzten der Verbandsliga-Ost mit 42:22 (21:10) und bleiben 25:5 Punkten souveräner Spitzenreiter. Der Vorsprung auf den Zweiten beträgt vier Zähler.
Das Hinspiel gegen die Vertretung aus der Landeshauptstadt hatte Rotation zu Hause noch verloren, entsprechend gewarnt lief der Staffelprimus auf. Doch die Weißenborner Damen um die neunfache Torschützin Lisa Richter (Foto) nahm eindrucksvoll Revanche. „Das Team hat sofort Dampf gemacht“, berichtete Schurig. Da die Gäste zudem aus einer sehr sicheren Abwehr heraus spielten, stand es schnell 5:0 für Rotation. Schon vor der Pause war beim 18:6 eine Vorentscheidung gefallen. „Die Mädels haben in einem sehr fairen Spiel eine absolut geschlossene Leistung abgeliefert“, sagte Teilzeittrainer Schurig. Sieben Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein.
Knut Berger, Freie Presse vom 29.01.2018

Statistik Rotation Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (8), Kiulies (6), Teuchert (4), Vogelgesang (8), Krille (4), Richter (9), Ebner (3), Uhlemann, Küttner

Bei Rotation-Damen läuft nicht alles rund    Samstag 20.01.2018
SV Rotation Weißenborn - TBSV Neugersdorf 23:17

Der Stern der Weißenborner Handballerinnen leuchtet auch nach dem 14. Spieltag der Verbandsliga-Staffel Ost. Mit 23:17 (14:10) bezwangen die Damen des SV Rotation am Samstag den TBSV Neugersdorf und blicken von der Tabellenspitze (23:5 Punkte) auf die Konkurrenz. Doch Trainer David Dehn ordnete den Heimsieg gegen den Tabellenzehnten als glanzlosen Doppelpunktgewinn ein. „Der Sieg geriet eigentlich nie in Gefahr, aber das war alles andere als eine Galavorstellung von uns“, wertete Dehn. Auch für die Zuschauer sei die Partie keinesfalls ein Augenschmaus gewesen, so der Rotation-Coach. Auch wenn bei Rotation nicht alles rund lief, führten die Weißenborner Damen mit 5:2 und erhöhten ihren Vorteil auf 12:5. Nach der Pause legte der Tabellenführer einen Zwischenspurt ein und zog von 18:14 auf 22:14 davon. Das war die Vorentscheidung. Während der Partie saß auch die lange verletzte Spielmacherin Julia Uhlemann (Foto) wieder auf der Bank. Sie griff zwar noch nicht ins Geschehen ein, „aber allein mit ihrer Anwesenheit hat sie ein Zeichen gesetzt, dass mit ihr bald wieder zu rechnen ist“, sagte Dehn.
Knut Berger, Freie Presse vom 22.01.2018

Statistik Rotation Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (7), Kiulies (2), Teuchert (4), Vogelgesang (5), Israel (3), Thiel, Uhlemann, Krille, Richter (1), Ebner (1)

Bei Rotation-Damen läuft es rund    Samstag 13.01.2018
Koweg Görlitz II - SV Rotation Weißenborn 22:25

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn drehen in der Verbandsliga weiter auf. Das Team von Trainer David Dehn gewann am 13. Spieltag beim Koweg Görlitz II 25:22 (8:9) und untermauerte seine Tabellenführung in der Verbandsliga Ost (21:5 Punkte).
„Dieser Sieg ist nicht hoch genug einzuschätzen“, lobt Trainer Dehn. Denn Görlitz war gleich mit sechs Spielerinnen aus seinem Oberligakader angetreten. „Die Mädels waren von Beginn an Feuer und Flamme, packten in der Abwehr richtig zu und lieferten eine überragende Teamleistung ab.“
Zunächst lief Weißenborn einem Rückstand hinterher (3:6), fand aber im Anschluss an eine Auszeit nach 19 Minuten in die Spur und schaffte den Ausgleich (7:7). Nach dem Seitenwechsel lief es rund. Über die Stationen 12:9, 18:14 und 25:22 machten die Rotation-Damen den zehnten Saisonsieg perfekt. Da die Verfolger Elbflorenz (18:10) und Klotzsche (17:9) Punkte liegen ließen, wuchs der Vorsprung auf den Zweiten auf 5 Punkte an.
Knut Berger, Freie Presse vom 16.01.2018

Statistik Rotation Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (12/4), Kiulies (1), Teuchert (2), Vogelgesang (2), Röder, Israel (4), Krille, Richter (2), Ebner (2)

Sieg im Spietzenspiel    Samstag 06.01.2018
SV Rotation Weißenborn - HC Elbflorenz 2006 29:21

Die Weißenborner Handball-Damen haben das Spitzenspiel gegen den HC Elbflorenz 29:21 gewonnen. Damit verteidigten sie ihre Tabellenführung in der Verbandsliga.
Wie viel Geld die Weißenborner Handballerinnen für ihr Silvesterfeuerwerk ausgegeben haben, ist nicht bekannt. Fest steht nur, dass sie am Samstag noch ein paar Knaller übrig hatten. Im Verbandsliga-Gipfeltreffen gegen den Tabellenzweiten HC Elbflorenz Dresden zündeten die Spielerinnen von Trainer David Dehn ein wahres Feuerwerk und verteidigten mit einem souveränen 29:21 (19:9)-Heimsieg ihre Tabellenführung in der Verbandsliga Ost (19:5 Punkte).
In den Anfangsminuten plätscherte die Partie aber dahin. Die Gäste bauten ihr Spiel sehr ruhig auf, nach sieben Minuten lag Elbflorenz mit 2:1 vorn. Durch zwei Kontertore von Franziska Teuchert holte sich Rotation die Führung. Dann drückte Weißenborn aber aufs Gaspedal. Innerhalb von zehn Minuten erzielten die Gastgeberinnen sieben Tore und zogen von 5:4 auf 12:5 davon. Bis zur Pause folgten sieben weitere Treffer zur 19:9-Führung.
Die Rotation-Spielerinnen waren von dem Zwischenstand selbst überrascht, zumal das Hinspiel in Dresden unentschieden endete. „Wir hatten mit einem knappen Spiel gerechnet“, sagte Franziska Teuchert. In der ersten Hälfte habe man aber die Räume in der 5:1-Deckung von Elbflorenz gut nutzen können.
Zur Pause nahm Trainer Dehn seinen obligatorischen Wechsel im Tor vor: Die starke Luisa Groß wurde durch Tina Giesa ersetzt. Mit der Führung ließen es die Weißenbornerinnen im zweiten Durchgang etwas langsamer angehen. Fast sieben Minuten vergingen bis zum ersten Treffer durch Franziska Israel. Da die Abwehr weiterhin stand und Tina Giesa nahtlos an die Leistung von Luisa Groß anknüpfte, konnte Elbflorenz keine Aufholjagd starten. „Wir haben zwei sehr gute Torhüterinnen“, betonte David Dehn. Auch die Feldspielerinnen zeigten eine geschlossene Leistung. Sieben Damen trugen sich gegen den Verfolger in die Torschützenliste ein. Nur Toptorschützin Sophie Zeller (bislang 109 Treffer) startete diesmal nicht vollends durch: „Sophie ist angeschlagen ins Spiel gegangen“, erklärte Dehn. Zudem wurde sie meist in „Manndeckung“ genommen. „Dadurch hat sie aber Räume für die anderen geschaffen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobt der Rotation-Coach.
Das Feuerwerk auf dem Parkett übertrug sich auf die Ränge. 317 Zuschauer sorgten für eine lautstarke Kulisse. „Beim Schlusspfiff hatte ich Gänsehaut“, so Franziska Teuchert, die mit ihrem Treffer zum 29:21 den Endstand markierte.
Torsten Ewers, Freie Presse vom 09.01.2018

Statistik: Groß (1.-30.), Giesa (31.-60.); Zeller (1), Kiulies (4/2), Teuchert (5), Vogelgesang (5), Röder, Israel (7), Krille (4), Groß, Richter (3), Ebner

Damen machen Trainer stolz    Samstag 25.11.2017
Sportfreunde 01 Dresden - SV Rotation Weißenborn 23:29

Die Weißenborner Handballerinnen gehen als Co-Spitzenreiter der Verbandsliga in die Spielpause. Das neue Jahr beginnt dann mit einem Kracher. Für die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn können die Feiertage kommen. Sie haben die Hinrunde der Verbands- liga Ost am Sonntag mit einem 29:23 (13:12)-Sieg bei den Sportfreunden 01 Dresden abgeschlossen und können sich nun in vier Wochen die Tabelle unter den Weihnachtsbaum legen: Mit 17:5 Zählern liegt das Team von Trainer David Dehn punktgleich mit Spitzenreiter HC Elbflorenz auf Rang 2.
In der 1. Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein enges Duell (6:6). „Wir wussten, dass wir auf ein kompaktes Team treffen, das wir mit intensiver Laufarbeit beschäftigen müssen“, sagte Dehn. Nach der Pause machte sich das vorgelegte Tempo bezahlt: Bis zur 35. Minute setzte sich Rotation auf 16:12 ab. Allerdings zog dann der Schlendrian ein, sodass die Sportfreundinnen aus der Landeshauptstadt ausgleichen konnten (18:18/40.). Doch nicht zuletzt durch die starke Julia Kiulies, die achtmal traf, drehte Rotation wieder auf und lag mit 23:18 vorn. Dresden gab zwar nicht auf, aber die Weißenbornerinnen spielten die Partie nun souverän zu Ende.
„Ich bin stolz auf meine Truppe“, sagte David Dehn. Nun sei das Team für die anstehenden Partys, wie die Vereinsweihnachtsfeier oder gemeinsamer Kegelabend, gerüstet, schmunzelte der Coach. „Wir werden in den kommenden Wochen dosierter trainieren, aber rechtzeitig wieder Gas geben.“ Denn gleich am ersten Spieltag des neuen Jahres kommt Spitzenreiter HC Elbflorenz zum Gipfeltreffen nach Weißenborn. „In diesem Spiel wird zwar die Meisterschaft noch nicht entschieden“, sagte Dehn, „aber das wird ein hochinteressantes Duell.“
Knut Berger, Freie Presse vom 28.11.2017

Statistik: Groß, Giesa; Zeller (6/1), Kiulies (8), Teuchert (2), Vogelgesang (1), Israel (4), Röder, Krille (2), Richter (2), Ebner (4/2)


Rotation nicht zu stoppen    Samstag 18.11.2017
SV Rotation Weißenborn - HSV Weinböhla 43:12

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben am 10. Spieltag der Verbandsliga den Tabellenvierten Weinböhla mit 43:12 (21:5) aus der Halle gefegt und Platz 2 (15:5 Punkte) untermauert. Sophie Zeller (im Bild) war mit elf Toren einmal mehr die erfolgreichste Werferin. Aber auch Franziska Teuchert (8), Michelle Vogelgesang (7) und Lisa Marie Krille (6) waren von den Gästen nicht zu stoppen. „Meine Spielerinnen haben sämtliche Vorgaben uneingeschränkt umgesetzt“, lobt Trainer David Dehn. Auch die Torhüterinnen hätten sich hervorragend auf den Gegner eingestellt. Wenn das so klappe, mache es Spaß, dreimal in der Woche als Trainer in der Halle zu stehen. Nach zehn Minuten stand ein 7:0 auf der Anzeigetafel, erst in der 13. Minute kassierte Rotation das erste Gegentor. Nach dem Wechsel zog Weißenborn auf 33:10 davon, am Ende stand der fünfte Sieg in Folge.
Knut Berger, Freie Presse vom 20.11.2017

Statistik Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (11/2), Kiulies (5/1), Krille (6), Teuchert (8), Vogelgesang (7), Röder, Israel (4), Richter (2)

Rotation-Damen sorgen für klare Verhältnisse    Samstag 11.11.2017
VfL Meißen - SV Rotation Weißenborn 18:31

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben in der Verbandsliga Ost beim bisherigen Tabellendritten VfL Meißen klar mit 31:18 (13:8) gewonnen und ihren 2. Tabellenplatz untermauert. „Meine Mannschaft hat wieder einen Schritt nach vorn gemacht“, lobte Trainer David Dehn seine Damen, die nun 13:5 Punkte auf dem Konto haben. Nur in der Anfangsphase habe man in vielen Situationen zu hektisch agiert, so der Coach. „Da wollten wir offenbar zu schnell etwas zu viel.“
Doch nach ausgeglichenem Start (7:7) legte Rotation insbesondere in der Abwehr zu, eroberte sich dadurch viele Bälle und konnte sich absetzen. In der 2. Halbzeit sorgten die Gäste schnell für klare Verhältnisse (17:10, 25:12). „Nach 40 Minuten war die Sache praktisch entschieden“, freute sich David Dehn. Der Gegner habe nun keine Antwort mehr gefunden, so der Rotation-Coach, der munter durchwechseln konnte. Erstmals in dieser Saison habe sich jede Feldspielerin in die Torschützenliste eintragen können.
Knut Berger, Freie Presse vom 14.11.2017

Statistik: Groß, Giesa, Zeller (6/2), Kiulies (6/4), Teuchert (5), Vogelgesang (3), Thiel (1), Krille (2), Richter (4), Ebner (4)

Torfestival mit 2 Punkten    Samstag 04.11.2017
SV Rotation Weißenborn - HC Rödertal III 39:30

Die Verbandsliga-Frauen von Rotation Weißenborn haben den HC Rödertal III mit 39:30 bezwungen. Grundlage dafür waren auch Erkenntnisse am Fernsehbildschirm.
Eine kleine Wundertüte sei der Gegner vom Samstag, HC Rödertal III, für David Dehn immer, sagt der Trainer der Weißenborner Verbandsliga-Frauen. Doch letztlich haben sich seine Video-Analysen auch am Wochenende ausgezahlt. Die Weißenbornerinnen gewannen ihr Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des Frauen-Bundesligisten mit 39:30 (21:18) und festigten damit ihren Platz in der Spitzengruppe der Verbandsliga.
„Wir haben uns vorgenommen, nach den letzten Siegen eine kleine Serie starten zu wollen. Das gelingt bis jetzt ganz gut, doch wir müssen dranbleiben“, sagt der 30-jährige Übungsleiter angesichts des schweren Restprogramms in diesem Jahr. Gegen die Gäste aus Rödertal wusste seine Mannschaft bis eine Stunde vor Anpfiff nicht, wer eigentlich alles mit anreist. „Doch anhand des Protokolls konnten wir dann sehen, auf wen wir genau aufpassen mussten. Sie wollten bei uns am Samstag definitiv etwas holen“, fügt der Trainer an.
Doch die Weißenbornerinnen vermieden das Vorhaben der Rödertalbienen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ging Rotation nach 20 Minuten erstmals mit zwei Toren in Führung. Zwischenzeitlich konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung gar auf vier Tore ausbauen. Beim Stand von 21:18 wurden schließlich die Seiten gewechselt. „Der Plan war, ein hohes Tempo zu gehen, damit die Gäste später in konditionelle Nöte geraten“, so Dehn. Seine Marschroute ging vor allem in der zweiten Halbzeit auf. Nach der Pause gelangen seinen Damen drei Tore in Folge zum 24:18. Der Vorsprung pegelte sich bis zur Schlussphase bei fünf, sechs Toren ein. „Dann haben die Mädels noch einmal Gas gegeben und den Sieg deutlich gestaltet“, sagt Dehn. Außenspielerin Franziska Teuchert nagelte mit der Schlusssirene einen Freiwurf in den Winkel und krönte ihre Leistung mit acht Toren. Am kommenden Samstag gastiert Weißenborn beim VfL Meißen zum Verfolgerduell.
Robin Seidler, Freie Presse vom 06.11.2017

Bei Rotation läuft es wieder rund    Sonntag 28.10.2017
VfL Waldheim 54 - SV Rotation Weißenborn 21:33

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben das mittelsächsische Duell in der Verbandsliga beim VfL Waldheim klar mit 33:21 (17:14) gewonnen. „Wir wollten mit viel Tempo, aber ohne Hektik agieren“, sagte Weißenborns Trainer David Dehn. Diese Taktik sei sehr gut umgesetzt worden, lobte Dehn seine Damen, die seiner Meinung nach am Samstag ihre bislang beste Saisonleistung abgeliefert haben.
Zu Spielbeginn hielt sich Weißenborn nicht lange bei der Vorrede auf und führte schnell mit 5:1. Zwar nahm Waldheim danach eine Auszeit, doch das nützte wenig. Denn die Gäste lagen nach einer reichlichen Viertelstunde 13:5 vorn und ließen sich bis zum Seitenwechsel nicht aus der Ruhe bringen. Auch nach der Pause sah es beim 19:13 für Weißenborn gut aus, bevor sich das Rotation-Team bei eigener doppelter Überzahl selbst in Schwierigkeiten brachte. Waldheim erzielte in dieser Phase zwei Tore, Weißenborn verwarf hingegen einen Siebenmeter. „Das waren die einzigen Minuten, in denen bei uns die Struktur etwas flöten ging“, sagte Dehn. Dennoch lag Weißenborn 20:15 vorn und baute den Vorteil anschließend auf 23:15 aus. Dadurch habe man auch schnell wieder für Ruhe auf den Zuschauerrängen sorgen können, berichtete der Trainer. Danach hatten die Gäste wenig Mühe, den Vorsprung auszubauen. Sophie Zeller (Foto) habe wieder einmal überragend gespielt, freute sich Dehn. Außerdem erhielt Julia Kiulies ein Sonderlob, da sie immer mehr Verantwortung übernehme. Weißenborn hat sich mit nunmehr 9:5 Punkten in der oberen Tabellenhälfte fest gesetzt.
Knut Berger, Freie Presse vom 30.10.2017

StatistikRot. Weißenborn: Groß, Giesa, Zeller (13/1), Kiulies (5/1), Teuchert (4), Vogelgesang (2), Röder, Israel (3), Krille, Richter (5), Ebner (1)

Rückkehrerin setzt sich durch    Sonntag 22.10.2017
SV Rotation Weißenborn - SG Klotzsche 27:25

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben gegen Klotzsche gewonnen. Dennoch lief längst nicht alles rund. Nach zwei Niederlagen in Folge hatten die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn endlich wieder Grund zum Jubeln. Das Team von Trainer David Dehn bezwang die SG Klotzsche auf heimischen Parkett 27:25 (9:12) und kletterte damit im Klassement mit 7:5 Punkten auf den 5. Tabellenplatz. Aber es war einmal mehr ein hartes Stück Arbeit, ehe der Erfolg feststand.
„Die 1. Halbzeit war auf keinen Fall ein Handball-Leckerbissen“, sagte Dehn. So habe seinen Damen zum Beispiel der Zug zum Tor gefehlt, kritisierte der Rotation-Trainer. Demnach war es auch nicht überraschend, dass die Gastgeberinnen zur Pause mit drei Toren zurücklagen. Nach Wiederbeginn drehte Rotation auf: „Wir sind richtig stark aus der Kabine gekommen“, lobte Dehn. Mit fünf Toren in Folge wandelte Weißenborn den 9:12-Rückstand in eine 14:12-Führung um. Dennoch war dieser Zwischenspurt noch kein Befreiungsschlag. Wenig später lag die SG Klotzsche erneut mit 17:15 vorn.
Aber die Rotation-Damen hatten erneut eine Antwort parat. „Wir konnten uns jetzt vor allem in der Abwehr viele Bälle erkämpfen“, sagte Dehn, dessen Damen dann mit 22:18 in Front zogen. Doch auch das 26:22 bedeutete keine Entspannung. Denn die Gäste aus der Landeshauptstadt gaben sich nicht geschlagen und verkürzten auf 25:26. Für die Entscheidung sorgte Lisa Richter, die nach einem längeren Auslandsaufenthalt in der vergangenen Woche wieder ins Team zurückkehrte und gegen die SG Klotzsche ihr erstes Punktspiel bestritt. Sie versenkte den Ball 15 Sekunden vor dem Abpfiff zum Endstand im gegnerischen Gehäuse. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten war das eine Klasseleistung“, sagte David Dehn zufrieden.
Knut Berger, Freie Presse vom 24.10.2017

StatistikSV Rotation Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (10/2), Kiulies (5), Röder, Teuchert, Vogelgesang (4), Israel (2), Krille, Richter (3), Ebner (2)

Unglückliche Niederlage    Samstag 14.10.2017
Burgstädter HC - SV Rotation Weißenborn 24:23

Im Lager der Weißenborner Handballerinnen gab es nach dem Auswärtsspiel beim Burgstädter HC lange Gesichter. Denn nach 60 Minuten stand eine 23:24 (10:15)- Pleite zu Buche. „Wir haben die letzten Minuten der ersten Halbzeit verschlafen und mussten zudem einen personellen Rückschlag verkraften“, sagte der Weißenborner Trainer, David Dehn. Durch die Niederlage wird das Team nun mit 5:5 Punkten auf dem 6. Platz geführt.
Mit einer 2:0-Führung startete Weißenborn zunächst gut in die Partie. Auch beim Zwischenstand von 10:10 war das Spiel ausgeglichen. Doch bis zum Pausenpfiff fing sich Weißenborn fünf Treffer in Folge ein. Nach dem Seitenwechsel stand es gar 10:16, bevor Rotation aufdrehte, ausglich und selber mit 21:17 in Führung lag. „In dieser Phase haben wir schnell und sicher nach vorn gespielt“, sagt der Weißenborner Coach.
Doch dann folgte aus Sicht des Trainers die Schlüsselszene des Spiels. Leistungsträgerin Sophie Zeller wurde von den Schiedsrichtern nach einem angeblichen Foul mit Rot vom Platz geschickt. „Auch als die Gegenspielerin bestätigte, dass es kein Foul gewesen sei, blieben die Schiedsrichter bei ihrer Entscheidung“, berichtet Dehn. Bis dahin hatte Zeller schon neun Treffer markiert. Seine Mädels hätten sich danach aufgebäumt und wollten gewinnen. Besonders ein verworfener Siebenmeter fiel in dieser Phase ins Gewicht. Am Ende musste Weißenborn mit einer knappen 23:24-Niederlage die Heimreise antreten.
Knut Berger, Freie Presse vom 16.10.2017

StatistikSV RotationWeißenborn: Groß, Giesa, Zeller (9/5), Kiulies (3/2), Teuchert (2), Vogelgesang (2), Israel (5), Röder, Krille (2), Ebner, Thiel

Rotation zuhause gestoppt    Samstag 23.09.2017
SV Rotation Weißenborn - USV TU Dresden II 23:25

Die Weißenborner Handballerinnen kassieren am 4. Spieltag der Verbandsliga Ost die erste Niederlage – ausgerechnet gegen das sieglose Schlusslicht. David Dehn ist sich bewusst, dass die regionalen Handball-Experten die 23:25 (6:13)-Niederlage seiner Weißenborner Damen gegen Schlusslicht USV Dresden II intensiv diskutieren. Schließlich war der SV Rotation vor dem 4. Spieltag noch Tabellenführer der Verbandsliga Ost. Dennoch bedürfe es einiger Erläuterungen, so der Weißenborner Trainer, auch wenn er klarstellte, „dass wir die Niederlage selbst verbockt haben“. Dennoch sei die Aufstellung der Gäste bemerkenswert gewesen, sagt Dehn. Immerhin liefen drei Aufbauspielerinnen aus der ersten Dresdner Mannschaft, die in der Sachsenliga spielt, auf und zeichneten prompt für insgesamt 16 Tore verantwortlich.
Der USV Dresden habe sein Spiel in Markranstädt wegen personeller Ausfälle abgesagt und seine zweite Garnitur personell aufgerüstet, ärgert sich der Weißenborner Trainer. „Das Reglement gibt das her, aber aus meiner Sicht ist das Handeln des Gegners sehr fraglich.“
Vielleicht kam Rotation deshalb nicht in Schwung. Zwar führten die Gastgeberinnen nach fünf Minuten 3:2, doch dann stimmte die Drehzahl überhaupt nicht mehr. Nach einer Viertelstunde lagen die Gäste 8:4, kurz darauf 10:5 vorn. Drei Minuten lag Weißenborn 6:12 hinten.
„Weder Angriff noch Abwehr haben funktioniert“, kritisiert Dehn. „Wir haben die 1. Halbzeit komplett verschlafen.“ Zudem haben seine Mädels viele Bälle regelrecht verworfen. Der Rotation-Trainer attestierte seinen Spielerinnen, im ersten Durchgang durchweg unter Normalform agiert zu haben.
In der 2. Halbzeit sahen die Zuschauer ein komplett anderes Bild. Bis zur 40. Minute verkürzte Rotation auf 11:14, zehn Minuten vor dem Abpfiff betrug der Abstand beim 16:22 aber wieder sechs Tore. „Wir sind einfach zu spät aufgewacht“, fasst der Weißenborner Trainer zusammen.
Knut Berger, Freie Presse vom 25.09.2017

StatistikRotation Weißenborn: Otto, Groß; Zeller (11/4), Kiulies (2), Teuchert (4), Vogelgesang (2), Hahner (1), Röder, Mai, Krille(1), Küttner, Ebner (3)

Damen beschenken ihren Trainer    Samstag 16.09.2017
TBSV Neugersdorf - SV Rotation Weißenborn 19:27

Die Frauen des SV Rotation Weißenborn haben ihrem Trainer David Dehn zur Geburt seines Söhnchens Frederik ein besonderes Geschenk gemacht. Sie gewannen am Sonnabend nicht nur beim Liganeuling TBSV Neugersdorf mit 27:19 (15:8), sondern sie setzten sich mit 5:1 Punkten auch an die Tabellenspitze der Handball-Verbandsliga Ost.
Doch nicht nur das Ergebnis hat gestimmt. Dehn, der seit vergangenem Donnerstag stolzer Papa ist, stellte seiner Mannschaft für die ersten 25 Minuten der Begegnung Höchstnoten aus. „Bis dahin haben wir wie aus einem Guss gespielt. Mein Team hat alles umgesetzt, was besprochen war“, strahlte Dehn.
So hatten die Weißenbornerinnen bis zur 25. Minute praktisch für eine Vorentscheidung gesorgt: Zu diesem Zeitpunkt führte Rotation mit 15:5. Dieser klare Vorsprung gab dem Weißenborner Trainer die Möglichkeit, einige Dinge auszuprobieren und allen Spielerinnen ihre Einsatzzeit zu geben. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff testete der David Dehn verschiedene Varianten. „Ziel war nicht unbedingt, das Ergebnis noch weiter auszubauen“, sagte der 30-jährige Coach. Vielmehr wollte er seine Mannschaft unter Wettkampfbedingungen gezielt auf die kommenden schweren Aufgaben vorbereiten.
Aber auch diese Aufgabe hatte Rotation ganz konzentriert in Angriff genommen. Schließlich war Neugersdorf als verlustpunktfreier Bezirksmeister aufgestiegen. „Deshalb haben wir diese Aufgabe von der ersten Sekunde sehr ernst genommen“, sagte der Trainer. Dehn bescheinigte Torhüterin Tina Giesa eine weitere Steigerung, während Julia Kiulies am Siebenmeterpunkt keine Nerven zeigte.
Knut Berger, Freie Presse vom 19.09.2017

StatistikRotation Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (6), Kiulies (11/5), Teuchert (2), Vogelgesang (5), Israel (1), Krille, Küttner, Ebner (2), Hahner

Tempospiel zahlt sich aus    Samstag 09.09.2017
SV Rotation Weißenborn - SV Koweg Görlitz II 32:27

Die Handballerinnen des SV Weißenborn haben ihr Heimspiel gegen Görlitz II 32:27 gewonnen. Dennoch war der Trainer mit der Leistung seiner Damen nicht ganz zufrieden.
Weißenborn/Freiberg - Am Ende stimmte die Buchführung. Die Frauen des SV Rotation Weißenborn haben in der Verbandsliga ihre Heimspielpremiere gegen den SV Koweg Görlitz II 32:27 (17:15) gewonnen. Dennoch war Trainer David Dehn nicht rundum zufrieden.
„Wir haben immerhin 32 Tore geworfen und dabei sogar noch viel Chancen liegenlassen“, sagte der Übungsleiter. Doch in der Abwehr sieht er noch Steigerungspotenzial. „Insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir oft zu fahrig sowie zu zaghaft agiert und sind nicht zeitig genug herausgetreten“, kritisierte der Coach, der allerdings am Sieg seiner Mannschaft absolut keinen Zweifel ließ. Zunächst drehte Rotation nur im unteren Bereich. So stand es 9:9 und 11:11, nach 25 Minuten führten die Gäste sogar 15:12. „In einer Auszeit habe ich dann ein paar deutliche Worte gefunden. Danach lief es besser“, sagte Dehn. So ging es mit einer Führung in die Pause, nach dem Seitenwechsel baute Weißenborn den Vorteil auf 24:19 aus. „Im zweiten Durchgang hat sich unser hohes Tempo, das wir das gesamte Spiel über angeschlagen haben, ausgezahlt. Dabei kam uns auch entgegen, dass der Kontrahent ohne Auswechselspielerin angereist war“, sagte der Weißenborner Übungsleiter.
Knut Berger, Freie Presse vom 12.09.2017

Statistik SV Weissenborn: Groß, Giesa, Zeller (13/3), Kiulies (8), Teuchert (1), Vogelgesang (5), Küttner (2), Ebner (3), Hahner, Röder, Mandujano

Engagierte Leistung nicht belohnt    Sonntag 02.09.2017
HC Elbflorenz - SV Rotation Weißenborn

Die Weißenborner Handballdamen hatten den Sieg beim HC Elbflorenz fast in der Tasche. Dann wurde es doch nur ein Remis.
Bei der Frage, was ihm das 21:21 (11:11) seiner Mannschaft zum Auftakt der Handball-Verbandsligasaison wert ist, musste David Dehn nicht lange überlegen. „Vor dem Spiel und noch zur Halbzeit hätte ich ein Unentschieden sofort unterschrieben. Doch am Ende haben sich die Mädels für eine engagierte Leistung nicht belohnt“, s0 der Trainer des SV Rotation Weißenborn.
Denn der Vorjahreszweite führte beim HC Elbflorenz 2006 Dresden drei Minuten vor Abpfiff 21:18 und hätte deshalb beide Punkte einsacken müssen. „Vielleicht war es die Angst vor dem Gewinnen, die uns in der Schlussphase etwas lähmte. In den letzten Minuten häuften sich die Unkonzentriertheiten“, sagte der Coach, der auf drei Leistungsträgerinnen verzichten musste.
Zunächst gelang es keiner der beiden Seiten, sich entscheidend abzusetzen. Dann legten die Gastgeberinnen in der neuen Dresdner Ballsporthalle einen höheren Gang ein und führten 9:6. Dieser Zwischenspurt des Gegners war für Rotation Grund genug, ebenfalls mehr aufzudrehen. So gelang es Weißenborn, den Rückstand in eine 10:9-Führung umzuwandeln. Der Start in die zweite Hälfte gelang den Gästen perfekt, auf dem Parkett funktionierte jetzt viel. „Nach 40 Minuten hatten wir das Spiel eigentlich im Griff“, berichtet Dehn. Das drückte sich auch in Zahlen aus. Das mittelsächsische Team zog auf 18:14 davon.
Auch in der 57. Minute standen die Zeichen noch auf Sieg. Doch drei Tore Vorsprung reichten nicht, um am ersten Spieltag gleich zwei Zähler zu kassieren. „Wir hatten gewusst, dass es Dresden immer wieder versuchen wird, mit vielen Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Und so ist es auch passiert“, sagt Dehn. Auch wenn er über den Ausgang der Partie nicht rundum glücklich war, sah er viele positive Aspekte. „Wenn du in einem Auswärtsspiel nur 21 Tore kassierst, hat die Abwehr nicht sehr viel falsch gemacht.“ Zudem bescheinigte der Coach Sophie Zeller ein starkes Nervenkostüm. Die Torjägerin trat fünfmal an den Siebenmeterpunkt und versenkte alle fünf Bälle im gegnerischen Netz. Auch die Torhüterinnen hätten ihre Sache gut gemacht.
Am kommenden Samstag erlebt das Rotation-Team seine Heimpremiere: Sie erwarten 16 Uhr wird den SV Koweg Görlitz II in der Felix-Schoeller- Sporthalle.
Knut Berger, Freie Presse vom 04.09.2017

Statistik SV Weissenborn: Groß, Giesa, Zeller (10/5), Kiulies (4), Vogelgesang (4), Röder (1), Hahner, Thiel (1), Ebner (1) , Mai , Mandujano.

Pokal: Raus, aber mit Applaus    Sonntag 26.08.2017
SV Rotation Weißenborn - HSV 1956 Marienberg 19:27

Im Pokalwettbewerb reifen oft die heimlichen Wünsche, dem höherklassigen Gegner das Leben nicht nur schwer zu machen, sondern ihm auch ein Bein zu stellen und in die nächste Runde einzuziehen. So richtig laut hatte diesen Wunsch vor dem Sachsenpokalduell des Handball-Verbandsligisten Rotation Weißenborn gegen den HSV Marienberg (Sachsenliga) niemand im Lager des unterklassigen Vereins geäußert. Doch natürlich wurde insbesondere auf den Zuschauerrängen gehofft, dass die pokaleigenen Gesetze doch bitte greifen mögen. Am Ende blieb die Überraschung aber aus. 19:27 (11:14) musste sich Rotation dem eine Etage höher um Punkte kämpfenden HSV am Ende geschlagen geben.
Die Damen aus Weißenborn kämpften jedoch vorbildlich und enttäuschten ihren Trainer David Dehn keinesfalls. „Es wäre vermessen zu sagen, dass wir kurz vor der Pokalüberraschung standen. Aber bis zur 50. Minute haben meine Mädels das Geschehen auf dem Parkett offen gehalten“, lobte Dehn, der seine Spielerinnen mit sehr viel Herz spielen sah. Erst in den letzten zehn Minuten konnten sich die Gäste aus dem Erzgebirge, die in der abgelaufenen Saison sogar noch in der 3. Liga spielten, sich dann aber freiwillig zurückzogen, absetzen.
In den ersten zehn Minuten war weder spielerisch noch ergebnistechnisch ein Unterschied zwischen beiden Teams zu sehen: Auf der Anzeigetafel war ein Spielstand von 6:6 abgebildet. Zwar zogen die Gäste dann auf 12:7 davon, doch Rotation war nicht gewillt, deshalb die weiße Flagge zu hissen. Immerhin gelang es dem mittelsächsischen Team, bis zur Pause auf 11:14 zu verkürzen.
In der zweiten Halbzeit arbeitete Weißenborn dann daran, das zarte Pflänzchen der Pokalüberraschung weiter zu hegen. Nach 40 Minuten lagen die Rotation-Damen lediglich 16:19 hinten, und auch nach 50 Minuten waren die Gastgeberinnen zumindest theoretisch noch nicht aus dem Rennen (17:21). Doch dann fing sich Rotation einige Konter ein, die schließlich doch zu einer deutlichen Niederlage führten.
„Dennoch gibt es für uns keinen Grund, enttäuscht zu sein“, stellte David Dehn klar. So sah es auch Stefanie Plaza, die in der zweiten Weißenborner Mannschaft spielt, aber aufgrund des Personalmangels aushalf. „Wir haben die Aufgabe mannschaftlich geschlossen gemeistert und dürfen mit erhobenen Köpfen vom Parkett gehen“, sagte sie. Trainer Dehn hob zudem die Leistung von Lisa-Marie Krille hervor, die in der Defensive einen sehr guten Job gemacht habe. Sophie Zeller war dagegen im Angriff wieder unermüdlich unterwegs und traf insgesamt achtmal.
Für den Rotation-Trainer ging das Resultat in Ordnung. Dehn wollte aber nicht unerwähnt lassen, dass der eine oder andere Wurf seines Teams nur am Gebälk statt im Tor landete. „Das Pokalspiel hat uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich sehe mein Team für den Punktspielstart in der kommenden Woche gerüstet“, sagte Dehn. Dann dürfte er auch wieder mehr personelle Alternativen haben.
Knut Berger, Freie Presse vom 28.08.2017

Statistik Rotation Weißenborn: Giesa, Groß, Zeller (8/2), Krille (2), Kiulies (3), Vogelgesang (4), Hahner, Röder, Plaza, Ebner (2)





# SV Rotation Weissenborn e.V. | Frauensteiner Str. 4 | 09600 Weissenborn #
# SV Rotation Weissenborn e.V. | Frauensteiner Str. 4 | 09600 Weissenborn #