SV Rotation Weissenborn Handball
 

Spielberichte 1. Frauenmannschaft

Damen machen Trainer stolz    Samstag 25.11.2017
Sportfreunde 01 Dresden - SV Rotation Weißenborn 23:29

Die Weißenborner Handballerinnen gehen als Co-Spitzenreiter der Verbandsliga in die Spielpause. Das neue Jahr beginnt dann mit einem Kracher. Für die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn können die Feiertage kommen. Sie haben die Hinrunde der Verbands- liga Ost am Sonntag mit einem 29:23 (13:12)-Sieg bei den Sportfreunden 01 Dresden abgeschlossen und können sich nun in vier Wochen die Tabelle unter den Weihnachtsbaum legen: Mit 17:5 Zählern liegt das Team von Trainer David Dehn punktgleich mit Spitzenreiter HC Elbflorenz auf Rang 2.
In der 1. Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein enges Duell (6:6). „Wir wussten, dass wir auf ein kompaktes Team treffen, das wir mit intensiver Laufarbeit beschäftigen müssen“, sagte Dehn. Nach der Pause machte sich das vorgelegte Tempo bezahlt: Bis zur 35. Minute setzte sich Rotation auf 16:12 ab. Allerdings zog dann der Schlendrian ein, sodass die Sportfreundinnen aus der Landeshauptstadt ausgleichen konnten (18:18/40.). Doch nicht zuletzt durch die starke Julia Kiulies, die achtmal traf, drehte Rotation wieder auf und lag mit 23:18 vorn. Dresden gab zwar nicht auf, aber die Weißenbornerinnen spielten die Partie nun souverän zu Ende.
„Ich bin stolz auf meine Truppe“, sagte David Dehn. Nun sei das Team für die anstehenden Partys, wie die Vereinsweihnachtsfeier oder gemeinsamer Kegelabend, gerüstet, schmunzelte der Coach. „Wir werden in den kommenden Wochen dosierter trainieren, aber rechtzeitig wieder Gas geben.“ Denn gleich am ersten Spieltag des neuen Jahres kommt Spitzenreiter HC Elbflorenz zum Gipfeltreffen nach Weißenborn. „In diesem Spiel wird zwar die Meisterschaft noch nicht entschieden“, sagte Dehn, „aber das wird ein hochinteressantes Duell.“
Knut Berger, Freie Presse vom 28.11.2017

Statistik: Groß, Giesa; Zeller (6/1), Kiulies (8), Teuchert (2), Vogelgesang (1), Israel (4), Röder, Krille (2), Richter (2), Ebner (4/2)


Rotation nicht zu stoppen    Samstag 18.11.2017
SV Rotation Weißenborn - HSV Weinböhla 43:12

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben am 10. Spieltag der Verbandsliga den Tabellenvierten Weinböhla mit 43:12 (21:5) aus der Halle gefegt und Platz 2 (15:5 Punkte) untermauert. Sophie Zeller (im Bild) war mit elf Toren einmal mehr die erfolgreichste Werferin. Aber auch Franziska Teuchert (8), Michelle Vogelgesang (7) und Lisa Marie Krille (6) waren von den Gästen nicht zu stoppen. „Meine Spielerinnen haben sämtliche Vorgaben uneingeschränkt umgesetzt“, lobt Trainer David Dehn. Auch die Torhüterinnen hätten sich hervorragend auf den Gegner eingestellt. Wenn das so klappe, mache es Spaß, dreimal in der Woche als Trainer in der Halle zu stehen. Nach zehn Minuten stand ein 7:0 auf der Anzeigetafel, erst in der 13. Minute kassierte Rotation das erste Gegentor. Nach dem Wechsel zog Weißenborn auf 33:10 davon, am Ende stand der fünfte Sieg in Folge.
Knut Berger, Freie Presse vom 20.11.2017

Statistik Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (11/2), Kiulies (5/1), Krille (6), Teuchert (8), Vogelgesang (7), Röder, Israel (4), Richter (2)

Rotation-Damen sorgen für klare Verhältnisse    Samstag 11.11.2017
VfL Meißen - SV Rotation Weißenborn 18:31

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben in der Verbandsliga Ost beim bisherigen Tabellendritten VfL Meißen klar mit 31:18 (13:8) gewonnen und ihren 2. Tabellenplatz untermauert. „Meine Mannschaft hat wieder einen Schritt nach vorn gemacht“, lobte Trainer David Dehn seine Damen, die nun 13:5 Punkte auf dem Konto haben. Nur in der Anfangsphase habe man in vielen Situationen zu hektisch agiert, so der Coach. „Da wollten wir offenbar zu schnell etwas zu viel.“
Doch nach ausgeglichenem Start (7:7) legte Rotation insbesondere in der Abwehr zu, eroberte sich dadurch viele Bälle und konnte sich absetzen. In der 2. Halbzeit sorgten die Gäste schnell für klare Verhältnisse (17:10, 25:12). „Nach 40 Minuten war die Sache praktisch entschieden“, freute sich David Dehn. Der Gegner habe nun keine Antwort mehr gefunden, so der Rotation-Coach, der munter durchwechseln konnte. Erstmals in dieser Saison habe sich jede Feldspielerin in die Torschützenliste eintragen können.
Knut Berger, Freie Presse vom 14.11.2017

Statistik: Groß, Giesa, Zeller (6/2), Kiulies (6/4), Teuchert (5), Vogelgesang (3), Thiel (1), Krille (2), Richter (4), Ebner (4)

Torfestival mit 2 Punkten    Samstag 04.11.2017
SV Rotation Weißenborn - HC Rödertal III 39:30

Die Verbandsliga-Frauen von Rotation Weißenborn haben den HC Rödertal III mit 39:30 bezwungen. Grundlage dafür waren auch Erkenntnisse am Fernsehbildschirm.
Eine kleine Wundertüte sei der Gegner vom Samstag, HC Rödertal III, für David Dehn immer, sagt der Trainer der Weißenborner Verbandsliga-Frauen. Doch letztlich haben sich seine Video-Analysen auch am Wochenende ausgezahlt. Die Weißenbornerinnen gewannen ihr Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des Frauen-Bundesligisten mit 39:30 (21:18) und festigten damit ihren Platz in der Spitzengruppe der Verbandsliga.
„Wir haben uns vorgenommen, nach den letzten Siegen eine kleine Serie starten zu wollen. Das gelingt bis jetzt ganz gut, doch wir müssen dranbleiben“, sagt der 30-jährige Übungsleiter angesichts des schweren Restprogramms in diesem Jahr. Gegen die Gäste aus Rödertal wusste seine Mannschaft bis eine Stunde vor Anpfiff nicht, wer eigentlich alles mit anreist. „Doch anhand des Protokolls konnten wir dann sehen, auf wen wir genau aufpassen mussten. Sie wollten bei uns am Samstag definitiv etwas holen“, fügt der Trainer an.
Doch die Weißenbornerinnen vermieden das Vorhaben der Rödertalbienen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ging Rotation nach 20 Minuten erstmals mit zwei Toren in Führung. Zwischenzeitlich konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung gar auf vier Tore ausbauen. Beim Stand von 21:18 wurden schließlich die Seiten gewechselt. „Der Plan war, ein hohes Tempo zu gehen, damit die Gäste später in konditionelle Nöte geraten“, so Dehn. Seine Marschroute ging vor allem in der zweiten Halbzeit auf. Nach der Pause gelangen seinen Damen drei Tore in Folge zum 24:18. Der Vorsprung pegelte sich bis zur Schlussphase bei fünf, sechs Toren ein. „Dann haben die Mädels noch einmal Gas gegeben und den Sieg deutlich gestaltet“, sagt Dehn. Außenspielerin Franziska Teuchert nagelte mit der Schlusssirene einen Freiwurf in den Winkel und krönte ihre Leistung mit acht Toren. Am kommenden Samstag gastiert Weißenborn beim VfL Meißen zum Verfolgerduell.
Robin Seidler, Freie Presse vom 06.11.2017

Bei Rotation läuft es wieder rund    Sonntag 28.10.2017
VfL Waldheim 54 - SV Rotation Weißenborn 21:33

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben das mittelsächsische Duell in der Verbandsliga beim VfL Waldheim klar mit 33:21 (17:14) gewonnen. „Wir wollten mit viel Tempo, aber ohne Hektik agieren“, sagte Weißenborns Trainer David Dehn. Diese Taktik sei sehr gut umgesetzt worden, lobte Dehn seine Damen, die seiner Meinung nach am Samstag ihre bislang beste Saisonleistung abgeliefert haben.
Zu Spielbeginn hielt sich Weißenborn nicht lange bei der Vorrede auf und führte schnell mit 5:1. Zwar nahm Waldheim danach eine Auszeit, doch das nützte wenig. Denn die Gäste lagen nach einer reichlichen Viertelstunde 13:5 vorn und ließen sich bis zum Seitenwechsel nicht aus der Ruhe bringen. Auch nach der Pause sah es beim 19:13 für Weißenborn gut aus, bevor sich das Rotation-Team bei eigener doppelter Überzahl selbst in Schwierigkeiten brachte. Waldheim erzielte in dieser Phase zwei Tore, Weißenborn verwarf hingegen einen Siebenmeter. „Das waren die einzigen Minuten, in denen bei uns die Struktur etwas flöten ging“, sagte Dehn. Dennoch lag Weißenborn 20:15 vorn und baute den Vorteil anschließend auf 23:15 aus. Dadurch habe man auch schnell wieder für Ruhe auf den Zuschauerrängen sorgen können, berichtete der Trainer. Danach hatten die Gäste wenig Mühe, den Vorsprung auszubauen. Sophie Zeller (Foto) habe wieder einmal überragend gespielt, freute sich Dehn. Außerdem erhielt Julia Kiulies ein Sonderlob, da sie immer mehr Verantwortung übernehme. Weißenborn hat sich mit nunmehr 9:5 Punkten in der oberen Tabellenhälfte fest gesetzt.
Knut Berger, Freie Presse vom 30.10.2017

StatistikRot. Weißenborn: Groß, Giesa, Zeller (13/1), Kiulies (5/1), Teuchert (4), Vogelgesang (2), Röder, Israel (3), Krille, Richter (5), Ebner (1)

Rückkehrerin setzt sich durch    Sonntag 22.10.2017
SV Rotation Weißenborn - SG Klotzsche 27:25

Die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn haben gegen Klotzsche gewonnen. Dennoch lief längst nicht alles rund. Nach zwei Niederlagen in Folge hatten die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn endlich wieder Grund zum Jubeln. Das Team von Trainer David Dehn bezwang die SG Klotzsche auf heimischen Parkett 27:25 (9:12) und kletterte damit im Klassement mit 7:5 Punkten auf den 5. Tabellenplatz. Aber es war einmal mehr ein hartes Stück Arbeit, ehe der Erfolg feststand.
„Die 1. Halbzeit war auf keinen Fall ein Handball-Leckerbissen“, sagte Dehn. So habe seinen Damen zum Beispiel der Zug zum Tor gefehlt, kritisierte der Rotation-Trainer. Demnach war es auch nicht überraschend, dass die Gastgeberinnen zur Pause mit drei Toren zurücklagen. Nach Wiederbeginn drehte Rotation auf: „Wir sind richtig stark aus der Kabine gekommen“, lobte Dehn. Mit fünf Toren in Folge wandelte Weißenborn den 9:12-Rückstand in eine 14:12-Führung um. Dennoch war dieser Zwischenspurt noch kein Befreiungsschlag. Wenig später lag die SG Klotzsche erneut mit 17:15 vorn.
Aber die Rotation-Damen hatten erneut eine Antwort parat. „Wir konnten uns jetzt vor allem in der Abwehr viele Bälle erkämpfen“, sagte Dehn, dessen Damen dann mit 22:18 in Front zogen. Doch auch das 26:22 bedeutete keine Entspannung. Denn die Gäste aus der Landeshauptstadt gaben sich nicht geschlagen und verkürzten auf 25:26. Für die Entscheidung sorgte Lisa Richter, die nach einem längeren Auslandsaufenthalt in der vergangenen Woche wieder ins Team zurückkehrte und gegen die SG Klotzsche ihr erstes Punktspiel bestritt. Sie versenkte den Ball 15 Sekunden vor dem Abpfiff zum Endstand im gegnerischen Gehäuse. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten war das eine Klasseleistung“, sagte David Dehn zufrieden.
Knut Berger, Freie Presse vom 24.10.2017

StatistikSV Rotation Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (10/2), Kiulies (5), Röder, Teuchert, Vogelgesang (4), Israel (2), Krille, Richter (3), Ebner (2)

Unglückliche Niederlage    Samstag 14.10.2017
Burgstädter HC - SV Rotation Weißenborn 24:23

Im Lager der Weißenborner Handballerinnen gab es nach dem Auswärtsspiel beim Burgstädter HC lange Gesichter. Denn nach 60 Minuten stand eine 23:24 (10:15)- Pleite zu Buche. „Wir haben die letzten Minuten der ersten Halbzeit verschlafen und mussten zudem einen personellen Rückschlag verkraften“, sagte der Weißenborner Trainer, David Dehn. Durch die Niederlage wird das Team nun mit 5:5 Punkten auf dem 6. Platz geführt.
Mit einer 2:0-Führung startete Weißenborn zunächst gut in die Partie. Auch beim Zwischenstand von 10:10 war das Spiel ausgeglichen. Doch bis zum Pausenpfiff fing sich Weißenborn fünf Treffer in Folge ein. Nach dem Seitenwechsel stand es gar 10:16, bevor Rotation aufdrehte, ausglich und selber mit 21:17 in Führung lag. „In dieser Phase haben wir schnell und sicher nach vorn gespielt“, sagt der Weißenborner Coach.
Doch dann folgte aus Sicht des Trainers die Schlüsselszene des Spiels. Leistungsträgerin Sophie Zeller wurde von den Schiedsrichtern nach einem angeblichen Foul mit Rot vom Platz geschickt. „Auch als die Gegenspielerin bestätigte, dass es kein Foul gewesen sei, blieben die Schiedsrichter bei ihrer Entscheidung“, berichtet Dehn. Bis dahin hatte Zeller schon neun Treffer markiert. Seine Mädels hätten sich danach aufgebäumt und wollten gewinnen. Besonders ein verworfener Siebenmeter fiel in dieser Phase ins Gewicht. Am Ende musste Weißenborn mit einer knappen 23:24-Niederlage die Heimreise antreten.
Knut Berger, Freie Presse vom 16.10.2017

StatistikSV RotationWeißenborn: Groß, Giesa, Zeller (9/5), Kiulies (3/2), Teuchert (2), Vogelgesang (2), Israel (5), Röder, Krille (2), Ebner, Thiel

Rotation zuhause gestoppt    Samstag 23.09.2017
SV Rotation Weißenborn - USV TU Dresden II 23:25

Die Weißenborner Handballerinnen kassieren am 4. Spieltag der Verbandsliga Ost die erste Niederlage – ausgerechnet gegen das sieglose Schlusslicht. David Dehn ist sich bewusst, dass die regionalen Handball-Experten die 23:25 (6:13)-Niederlage seiner Weißenborner Damen gegen Schlusslicht USV Dresden II intensiv diskutieren. Schließlich war der SV Rotation vor dem 4. Spieltag noch Tabellenführer der Verbandsliga Ost. Dennoch bedürfe es einiger Erläuterungen, so der Weißenborner Trainer, auch wenn er klarstellte, „dass wir die Niederlage selbst verbockt haben“. Dennoch sei die Aufstellung der Gäste bemerkenswert gewesen, sagt Dehn. Immerhin liefen drei Aufbauspielerinnen aus der ersten Dresdner Mannschaft, die in der Sachsenliga spielt, auf und zeichneten prompt für insgesamt 16 Tore verantwortlich.
Der USV Dresden habe sein Spiel in Markranstädt wegen personeller Ausfälle abgesagt und seine zweite Garnitur personell aufgerüstet, ärgert sich der Weißenborner Trainer. „Das Reglement gibt das her, aber aus meiner Sicht ist das Handeln des Gegners sehr fraglich.“
Vielleicht kam Rotation deshalb nicht in Schwung. Zwar führten die Gastgeberinnen nach fünf Minuten 3:2, doch dann stimmte die Drehzahl überhaupt nicht mehr. Nach einer Viertelstunde lagen die Gäste 8:4, kurz darauf 10:5 vorn. Drei Minuten lag Weißenborn 6:12 hinten.
„Weder Angriff noch Abwehr haben funktioniert“, kritisiert Dehn. „Wir haben die 1. Halbzeit komplett verschlafen.“ Zudem haben seine Mädels viele Bälle regelrecht verworfen. Der Rotation-Trainer attestierte seinen Spielerinnen, im ersten Durchgang durchweg unter Normalform agiert zu haben.
In der 2. Halbzeit sahen die Zuschauer ein komplett anderes Bild. Bis zur 40. Minute verkürzte Rotation auf 11:14, zehn Minuten vor dem Abpfiff betrug der Abstand beim 16:22 aber wieder sechs Tore. „Wir sind einfach zu spät aufgewacht“, fasst der Weißenborner Trainer zusammen.
Knut Berger, Freie Presse vom 25.09.2017

StatistikRotation Weißenborn: Otto, Groß; Zeller (11/4), Kiulies (2), Teuchert (4), Vogelgesang (2), Hahner (1), Röder, Mai, Krille(1), Küttner, Ebner (3)

Damen beschenken ihren Trainer    Samstag 16.09.2017
TBSV Neugersdorf - SV Rotation Weißenborn 19:27

Die Frauen des SV Rotation Weißenborn haben ihrem Trainer David Dehn zur Geburt seines Söhnchens Frederik ein besonderes Geschenk gemacht. Sie gewannen am Sonnabend nicht nur beim Liganeuling TBSV Neugersdorf mit 27:19 (15:8), sondern sie setzten sich mit 5:1 Punkten auch an die Tabellenspitze der Handball-Verbandsliga Ost.
Doch nicht nur das Ergebnis hat gestimmt. Dehn, der seit vergangenem Donnerstag stolzer Papa ist, stellte seiner Mannschaft für die ersten 25 Minuten der Begegnung Höchstnoten aus. „Bis dahin haben wir wie aus einem Guss gespielt. Mein Team hat alles umgesetzt, was besprochen war“, strahlte Dehn.
So hatten die Weißenbornerinnen bis zur 25. Minute praktisch für eine Vorentscheidung gesorgt: Zu diesem Zeitpunkt führte Rotation mit 15:5. Dieser klare Vorsprung gab dem Weißenborner Trainer die Möglichkeit, einige Dinge auszuprobieren und allen Spielerinnen ihre Einsatzzeit zu geben. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff testete der David Dehn verschiedene Varianten. „Ziel war nicht unbedingt, das Ergebnis noch weiter auszubauen“, sagte der 30-jährige Coach. Vielmehr wollte er seine Mannschaft unter Wettkampfbedingungen gezielt auf die kommenden schweren Aufgaben vorbereiten.
Aber auch diese Aufgabe hatte Rotation ganz konzentriert in Angriff genommen. Schließlich war Neugersdorf als verlustpunktfreier Bezirksmeister aufgestiegen. „Deshalb haben wir diese Aufgabe von der ersten Sekunde sehr ernst genommen“, sagte der Trainer. Dehn bescheinigte Torhüterin Tina Giesa eine weitere Steigerung, während Julia Kiulies am Siebenmeterpunkt keine Nerven zeigte.
Knut Berger, Freie Presse vom 19.09.2017

StatistikRotation Weißenborn: Groß, Giesa; Zeller (6), Kiulies (11/5), Teuchert (2), Vogelgesang (5), Israel (1), Krille, Küttner, Ebner (2), Hahner

Tempospiel zahlt sich aus    Samstag 09.09.2017
SV Rotation Weißenborn - SV Koweg Görlitz II 32:27

Die Handballerinnen des SV Weißenborn haben ihr Heimspiel gegen Görlitz II 32:27 gewonnen. Dennoch war der Trainer mit der Leistung seiner Damen nicht ganz zufrieden.
Weißenborn/Freiberg - Am Ende stimmte die Buchführung. Die Frauen des SV Rotation Weißenborn haben in der Verbandsliga ihre Heimspielpremiere gegen den SV Koweg Görlitz II 32:27 (17:15) gewonnen. Dennoch war Trainer David Dehn nicht rundum zufrieden.
„Wir haben immerhin 32 Tore geworfen und dabei sogar noch viel Chancen liegenlassen“, sagte der Übungsleiter. Doch in der Abwehr sieht er noch Steigerungspotenzial. „Insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir oft zu fahrig sowie zu zaghaft agiert und sind nicht zeitig genug herausgetreten“, kritisierte der Coach, der allerdings am Sieg seiner Mannschaft absolut keinen Zweifel ließ. Zunächst drehte Rotation nur im unteren Bereich. So stand es 9:9 und 11:11, nach 25 Minuten führten die Gäste sogar 15:12. „In einer Auszeit habe ich dann ein paar deutliche Worte gefunden. Danach lief es besser“, sagte Dehn. So ging es mit einer Führung in die Pause, nach dem Seitenwechsel baute Weißenborn den Vorteil auf 24:19 aus. „Im zweiten Durchgang hat sich unser hohes Tempo, das wir das gesamte Spiel über angeschlagen haben, ausgezahlt. Dabei kam uns auch entgegen, dass der Kontrahent ohne Auswechselspielerin angereist war“, sagte der Weißenborner Übungsleiter.
Knut Berger, Freie Presse vom 12.09.2017

Statistik SV Weissenborn: Groß, Giesa, Zeller (13/3), Kiulies (8), Teuchert (1), Vogelgesang (5), Küttner (2), Ebner (3), Hahner, Röder, Mandujano

Engagierte Leistung nicht belohnt    Sonntag 02.09.2017
HC Elbflorenz - SV Rotation Weißenborn

Die Weißenborner Handballdamen hatten den Sieg beim HC Elbflorenz fast in der Tasche. Dann wurde es doch nur ein Remis.
Bei der Frage, was ihm das 21:21 (11:11) seiner Mannschaft zum Auftakt der Handball-Verbandsligasaison wert ist, musste David Dehn nicht lange überlegen. „Vor dem Spiel und noch zur Halbzeit hätte ich ein Unentschieden sofort unterschrieben. Doch am Ende haben sich die Mädels für eine engagierte Leistung nicht belohnt“, s0 der Trainer des SV Rotation Weißenborn.
Denn der Vorjahreszweite führte beim HC Elbflorenz 2006 Dresden drei Minuten vor Abpfiff 21:18 und hätte deshalb beide Punkte einsacken müssen. „Vielleicht war es die Angst vor dem Gewinnen, die uns in der Schlussphase etwas lähmte. In den letzten Minuten häuften sich die Unkonzentriertheiten“, sagte der Coach, der auf drei Leistungsträgerinnen verzichten musste.
Zunächst gelang es keiner der beiden Seiten, sich entscheidend abzusetzen. Dann legten die Gastgeberinnen in der neuen Dresdner Ballsporthalle einen höheren Gang ein und führten 9:6. Dieser Zwischenspurt des Gegners war für Rotation Grund genug, ebenfalls mehr aufzudrehen. So gelang es Weißenborn, den Rückstand in eine 10:9-Führung umzuwandeln. Der Start in die zweite Hälfte gelang den Gästen perfekt, auf dem Parkett funktionierte jetzt viel. „Nach 40 Minuten hatten wir das Spiel eigentlich im Griff“, berichtet Dehn. Das drückte sich auch in Zahlen aus. Das mittelsächsische Team zog auf 18:14 davon.
Auch in der 57. Minute standen die Zeichen noch auf Sieg. Doch drei Tore Vorsprung reichten nicht, um am ersten Spieltag gleich zwei Zähler zu kassieren. „Wir hatten gewusst, dass es Dresden immer wieder versuchen wird, mit vielen Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Und so ist es auch passiert“, sagt Dehn. Auch wenn er über den Ausgang der Partie nicht rundum glücklich war, sah er viele positive Aspekte. „Wenn du in einem Auswärtsspiel nur 21 Tore kassierst, hat die Abwehr nicht sehr viel falsch gemacht.“ Zudem bescheinigte der Coach Sophie Zeller ein starkes Nervenkostüm. Die Torjägerin trat fünfmal an den Siebenmeterpunkt und versenkte alle fünf Bälle im gegnerischen Netz. Auch die Torhüterinnen hätten ihre Sache gut gemacht.
Am kommenden Samstag erlebt das Rotation-Team seine Heimpremiere: Sie erwarten 16 Uhr wird den SV Koweg Görlitz II in der Felix-Schoeller- Sporthalle.
Knut Berger, Freie Presse vom 04.09.2017

Statistik SV Weissenborn: Groß, Giesa, Zeller (10/5), Kiulies (4), Vogelgesang (4), Röder (1), Hahner, Thiel (1), Ebner (1) , Mai , Mandujano.

Pokal: Raus, aber mit Applaus    Sonntag 26.08.2017
SV Rotation Weißenborn - HSV 1956 Marienberg 19:27

Im Pokalwettbewerb reifen oft die heimlichen Wünsche, dem höherklassigen Gegner das Leben nicht nur schwer zu machen, sondern ihm auch ein Bein zu stellen und in die nächste Runde einzuziehen. So richtig laut hatte diesen Wunsch vor dem Sachsenpokalduell des Handball-Verbandsligisten Rotation Weißenborn gegen den HSV Marienberg (Sachsenliga) niemand im Lager des unterklassigen Vereins geäußert. Doch natürlich wurde insbesondere auf den Zuschauerrängen gehofft, dass die pokaleigenen Gesetze doch bitte greifen mögen. Am Ende blieb die Überraschung aber aus. 19:27 (11:14) musste sich Rotation dem eine Etage höher um Punkte kämpfenden HSV am Ende geschlagen geben.
Die Damen aus Weißenborn kämpften jedoch vorbildlich und enttäuschten ihren Trainer David Dehn keinesfalls. „Es wäre vermessen zu sagen, dass wir kurz vor der Pokalüberraschung standen. Aber bis zur 50. Minute haben meine Mädels das Geschehen auf dem Parkett offen gehalten“, lobte Dehn, der seine Spielerinnen mit sehr viel Herz spielen sah. Erst in den letzten zehn Minuten konnten sich die Gäste aus dem Erzgebirge, die in der abgelaufenen Saison sogar noch in der 3. Liga spielten, sich dann aber freiwillig zurückzogen, absetzen.
In den ersten zehn Minuten war weder spielerisch noch ergebnistechnisch ein Unterschied zwischen beiden Teams zu sehen: Auf der Anzeigetafel war ein Spielstand von 6:6 abgebildet. Zwar zogen die Gäste dann auf 12:7 davon, doch Rotation war nicht gewillt, deshalb die weiße Flagge zu hissen. Immerhin gelang es dem mittelsächsischen Team, bis zur Pause auf 11:14 zu verkürzen.
In der zweiten Halbzeit arbeitete Weißenborn dann daran, das zarte Pflänzchen der Pokalüberraschung weiter zu hegen. Nach 40 Minuten lagen die Rotation-Damen lediglich 16:19 hinten, und auch nach 50 Minuten waren die Gastgeberinnen zumindest theoretisch noch nicht aus dem Rennen (17:21). Doch dann fing sich Rotation einige Konter ein, die schließlich doch zu einer deutlichen Niederlage führten.
„Dennoch gibt es für uns keinen Grund, enttäuscht zu sein“, stellte David Dehn klar. So sah es auch Stefanie Plaza, die in der zweiten Weißenborner Mannschaft spielt, aber aufgrund des Personalmangels aushalf. „Wir haben die Aufgabe mannschaftlich geschlossen gemeistert und dürfen mit erhobenen Köpfen vom Parkett gehen“, sagte sie. Trainer Dehn hob zudem die Leistung von Lisa-Marie Krille hervor, die in der Defensive einen sehr guten Job gemacht habe. Sophie Zeller war dagegen im Angriff wieder unermüdlich unterwegs und traf insgesamt achtmal.
Für den Rotation-Trainer ging das Resultat in Ordnung. Dehn wollte aber nicht unerwähnt lassen, dass der eine oder andere Wurf seines Teams nur am Gebälk statt im Tor landete. „Das Pokalspiel hat uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich sehe mein Team für den Punktspielstart in der kommenden Woche gerüstet“, sagte Dehn. Dann dürfte er auch wieder mehr personelle Alternativen haben.
Knut Berger, Freie Presse vom 28.08.2017

Statistik Rotation Weißenborn: Giesa, Groß, Zeller (8/2), Krille (2), Kiulies (3), Vogelgesang (4), Hahner, Röder, Plaza, Ebner (2)





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