SV Rotation Weissenborn Handball
 

Spielberichte Maennliche Jugend B Saison 2013

Platz  Mannschaft  Spiele  S  U  N  Tore  Tordiff.  Punkte 
SV Rotation Weißenborn   18  15  598:329 269    33:03
HC Glauchau/Meerane   18  15  577:350 227    32:04
HSG Freiberg   18  10  569:526 43    22:14
HSG Neudorf/Döbeln   18  10  482:463 19    16:20
HC Annaberg-Buchholz   18  12  389:513 -124    10:26
TSV Penig   18  13  426:595 -169    09:27
NSG Rottluff/ Limbach II   18  16  397:662 -265    04:32


Gelungenes Vorrundenturnier   Sonntag, 18.05.2014
SG LVB Leipzig - SV Rotation Weißenborn 24:18
SV Rotation Weißenborn - HSG Freiberg 40:24

Am Wochenende fand das 1.Vorrundenturnier zum HVS-Sachsenpokal der B-Jugend in der Brand-Erbisdorfer Cottahalle statt. Ausrichter war die HSG Freiberg, die auch gleichzeitig neben dem LVB Leipzig Teilnehmer waren. Der LVB war als Sachsenligist natürlich Favorit; wir sahen uns als Verfolger.
So sollte es denn auch kommen. Zunächst gab es aber die Überreichung des diesjährigen Bezirksmeisterpokals an die Mannen aus Weißenborn. Den hatten sie sich verdient!
Im ersten Spiel traten die Teams aus Leipzig und Freiberg gegeneinander an. Dabei zogen die Freiberger mit 34:19 klar und verdient den Kürzeren. Anzumerken bleibt, dass die Spiele über 2 x 20 min gingen.
In der nächsten Partie standen sich die Weißenborner und die Leipziger gegenüber. Obwohl, oder weil die Weißenborner zum 1:0 vorlegten, kamen sie darauf schlechter ins Spiel. So zogen die Leipziger bald auf 4, teilweise 5 Tore weg. Die Gründe hierfür lagen in der zu offenen Deckung und den vielen vergebenen Chancen. In dem Spiel gingen wieder 20 Würfe daneben oder wurden eine Beute des Torhüters. So ging es mit 9:13, wenn auch mit einem Hoffnungsschimmer in die Kabine.
In Hälfte zwei änderte sich zunächst wenig. Erst gegen Mitte der Halbzeit kam man auf 3 Tore ran und die Jungs mühten sich, da noch was zu machen schien. Drei Minuten vor Ende zerstörten die Leipziger aber den Hoffnungsschimmer jäh und legten nochmals drei Tore zum Endstand von 18:24 nach. Etwas zu hoch, wie mir schien.
So musste in der letzten Partie, gegen unseren Nachbarn aus Freiberg ein Sieg her. Dieser wurde auch ohne Probleme, aber auch mit vielen Toren und Gegentoren eingefahren. Über den Halbzeitstand von 21:13 ging es zum Endstand von 40:24. Die Freiberger konnten dabei in ihrer eigentlichen Stammbesetzung den Angriffen der Weißenborner keine wirksame Abwehr entgegensetzen.
So konnten am Ende die Teams aus Leipzig und Weißenborn ihrer Favoritenrolle gerecht werden und ziehen nun in die Endrunde ein.

Spiel gegen LVB Leipzig
Max Göpfert (32%/50%, 1 von 2 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (2), Robert Schulz (-), Erik Müller (8), Nick Kosterlitzky (-), Justin Kippe (-/1), Kai Liebscher (1), Pascal Schönberg (5/1), Max Goldstein (-), Andre Brand (-)

Spiel gegen HSG Freiberg
Max Göpfert (50%/50%, 1 von 4 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (k.A., 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (1), Robert Schulz (1), Erik Müller (11), Nick Kosterlitzky (9), Justin Kippe (3), Kai Liebscher (2), Pascal Schönberg (9/1), Max Goldstein (2), Andre Brand (1)

Mit angezogener Handbremse zum Meistertitel   Sonntag, 13.04.2014
TSV Penig – SV Rotation Weißenborn 20:40 (7:16)

Was tut man nicht alles um Bezirksmeister zu werden; z.B. Sonntag früh 7:00 Uhr nach Penig fahren. Am Ende hat sich die Fahrt dann doch gelohnt, obwohl das Spiel wieder einmal zeigte, was unsere Männers nicht mögen: Zeitig aufstehen und gegen scheinbar leichte Gegner spielen.
Die Peniger lagen in den ersten 4. Minuten vorn bzw. gleich auf (2:2). Die Weißenborner taten sich schwer, den Ball ins gegnerische Tor unter zu kriegen. Eine Reihe von technischen Fehlern und Abschlussschwächen begünstigten den trägen Beginn. Die Abspielfehler waren einfach grausam. Auch die beiden Unparteiischen trugen ihren Teil dazu bei. So wurden unsere Jungs durch das behäbige Spiel der Gastgeber wieder in den Schlaf gewiegt. Da in Claußnitz die Uhren anscheinend langsamer gehen, wurde auch kein Zeitspiel gepfiffen (übrigens bis auf die letzten Schlussminuten der 2.Hälfte nicht). Na ja, ab Minute 4 kam dann so etwas wie Torgefahr auf. Robert, Erik und Peter legten dann auf 7 Tore vor und so ging es mehr oder weniger kontrolliert bis zur Pause weiter. Bei Pascal lag anscheinend noch der Geburtstagskuchen schwer im Magen, der ihn heute am Torwerfen hinderte. Erik versuchte heute die Gelegenheiten zu nutzen und war dadurch unser Bester. Justin konnte alle seine 7-Meter verwerten.
In der Halbzeitpause wurde der Mannschaftsgeist vom Coach gefordert. Nachdem Max das erste Mal den Torhüter abschoss wurde er daraufhin zweimal belohnt. Ab der 4.Spielminute der 2.Hälfte hatte man den Eindruck, dass für die Jungs das Spiel vorbei ist; der Gegner kam zu einer Reihe von Chancen, die ihn bis auf 6 Tore (21:15) heranbrachte. Ab der 9.Minute kehrte aber wieder mehr Ordnung in die Defensive ein und auch das schnelle Umschaltspiel wurde das ein oder andere Mal umgesetzt. Kai konnte sich hier des Öfteren auszeichnen. So wurde der Schlussspurt zum versöhnlichen Ende. Am Ende des Spiels war dies alles sowieso egal, denn nun steht fest, die Weißenborner B-Jugend ist Bezirksmeister der Saison 2013/14!!!
Damit konnte die Krone des Bezirks bereits zum dritten Mal durch die Mannschaft geholt werden (1x C-Jugend, 2x B-Jugend). So nun stehen noch der HVS-Pokal und das Handballfest an und dann seid Ihr schon A-Jugend. Ich hoffe, ebenso mit Freude bei der Sache und so erfolgreich und ein Team!

Max Göpfert (k.A., 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (k.A., 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (3), Robert Schulz (4), Erik Müller (13), Nick Kosterlitzky (2), Justin Kippe (3/2), Kai Liebscher (5), Pascal Schönberg (2), Max Goldstein (6), Andre Brand (-)

PS: Schades das unser Goldi nächste Saison das Weißenborner Schiff verlassen will; vielleicht überlegt er es sich ja nochmal und bis zum Ende der Saison gibt es sowieso kein Kneifen.
PPS: Wie auch schon beim letzten Titel können die Jungs mit dem Fairplaypokal rechnen!

Letztes Heimspiel gemeistert   Sonntag, 06.04.2014
SV Rotation Weißenborn – HC Annaberg-Buchholz 39:16 (17:7)

Eigentlich kaum zu glauben, aber die Jungs blieben sich auch im letzten Spiel gegen die Annaberger, welches auch gleichzeitig das letzte Heimspiel der Saison war, treu und taten sich schwer. Das Spiel entfaltete sich äußerst zäh; nach 1:0-Führung in der 3.Minute durch Pascal und den Ausgleich zwei Minuten später mussten unsere Jungs in der 7.Minute die Führung abgeben. Dies war allerdings das einzige Mal in diesem im Grund recht einseitigen Spiel. Von Minute 7 an bis zur 13.Minute rollte ein Angriff nach dem anderen auf das gegnerische Tor und es stand 7:2 für die Weißenborner Hausherren. Hierbei tat sich besonders unser Peter hervor, der mir bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung mit am besten gefallen hat. Was recht auffällig war, war nur, dass er ohne Bedrängnis stets das Tor nicht traf… Nach dem 8:3 durch Peter kam die Weißenborner Lok ins Stocken und so stand es knapp 3 Minuten später nur noch 10:6. Doch in einem versöhnlichen Ende der ersten Halbzeit konnten man wieder zulegen und zog auf 10 Tore zum Halbzeitstand von 17:7 weg. Die vielen gegnerischen Zeitstrafen mit z.T. dreifacher Überzahl wollten die Jungs aber nicht wirklich nutzen; man hatte den Eindruck dies verwirrte sie eher.
Die Hälfte 2 begann mit zwei 7-Metern für die Gäste, die diese auch verwandeln konnten. Anschließend brauchte man sich im Grunde keine Sorgen machen, aber die Jungs wollten alle auf einmal zuviel. Jeder wollte Tore werfen, aber ohne den Nebenmann zu sehen. So nahm Thomas Mitte der 2.Hälfte eine Auszeit um die Jungs daran zu erinnern wie eine Mannschaft zu spielen. Besondere Erwähnung verdienten heute viele Spieler, stellvertretend sei Robert genannt, der heute zu alter Stärke fand. Kevin durfte zum Schluss auch nochmal ran und zeigte keine so schlechte Leistung.
Nach dem Spiel bedankten sich die Spieler bei allen, die dazu beitrugen, dass die Weißenborner soweit oben stehen; hier insbesondere bei den Sponsoren dentaliving und Rechtsanwältin Sabine Hartig, beim Trainerteam und bei den unglaublichen Fans.
Nächste Woche geht es zum letzten Punktspiel der Saison nach Penig. Da heißt es den Titel perfekt zu machen. Auf geht’s!

Max Göpfert (50%/54%, 1 von 4 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/60%, 1 von 1 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (7), Robert Schulz (5), Erik Müller (8), Nick Kosterlitzky (7), Justin Kippe (1), Kai Liebscher (1), Pascal Schönberg (7/1), Max Goldstein (-), Andre Brand (2)

PS: Lobend erwähnt seien die Gäste aus Annaberg-Buchholz, die uns vor dem Spiel freundlich begrüßten.

Erfolgreiche Nachtschicht   Sonntag, 30.03.2014
HC Glauchau/Meerane – SV Rotation Weißenborn 20:20 (11:8)

Heute war das Glück ein Weißenborner, auch wenn es das Glück des Tüchtigen war. Ein Punkt haben wir gebraucht; und einen Punkt haben wir bekommen. Soviel zum nüchternen Ergebnis. Das Spiel selber war Emotion und Nervenflattern pur.
Wie auch schon letztes Mal ging es viel zu früh am Sonntagmorgen (oder –nacht) nach Westsachsen zu unserem einzigen ebenbürtigen Gegner in der Liga nach Meerane. Trotz das die Uhr auch noch eine Stunde vorgestellt wurde, musste nur ein Spieler an seine Pflichten erinnert werden. In der Halle in Meerane selber verfolgte dann eine Vielzahl mitgereister Fans lautstark die umkämpfte Partie, die teilweise ein Spiegel des Matches vom November war.
Der Beginn des Spieles gestaltete sich äußerst zäh; so konnten sich gleich am Anfang heute beide Torhüter auszeichnen. Sowohl Sylke als auch der gute gegnerische Torhüter nahmen 100%-tige weg. Getreu dem Motto „Wer 1:0 führt der stets verliert“ (oder unentschieden spielt), markierten die Gegner den ersten Treffer nach knapp 2 Minuten. So durch die Abwehrreihen und das eigene Unvermögen vor dem Tor dominiert, verlief die Begegnung bis zur 12. Minute. Nachdem Pascal ebenso wie zuvor Justin einen Siebenmeter vergeben hatte, schaffte er endlich den Anschlusstreffer zum 4:3 in Minute 13. Auch den Ausgleich ließ er sich gleich darauf nicht nehmen.
Die vielen vergebenen Chancen führten dann bis zur Halbzeitpause dazu, dass der Gegner auf drei Tore enteilen konnte. Erik sorgte mit seinem verwandelten Siebenmeter, dass wir einigermaßen verträglich in die Kabine konnten. Die Zuschauer sahen bis dato ein spannendes Spiel. Auch die Trainer waren in der Kabine frohen Mutes, dass alles offen ist, forderten aber noch mehr Leidenschaft und Mut zur Lücke. Die Abwehr war mit dem Mittelblock um Justin, Peter und Erik heute sehr aufmerksam.
Zu Beginn der Hälfte 2 netzten aber zunächst die Gegner ein; wieder zweimal aufeinanderfolgend. Mit dem Siebenmeter in der 4. Minute durch Erik konnten wir den Faden wieder aufgreifen. Dabei zog sich das Aufgreifen aber bis zur 15. Minute hin und der Gegner war auf 19:14 weg!!!! Wer hätte das gedacht, die Jungs ackerten und der Gastgeber aus Meerane bekam kaum noch eine verwertbare Chance. Was aufs Tor ging war ein sicherer Fang unseres sehr gut aufgelegten Torhüters. Bei 21 Minuten und 23 Sekunden auf der Uhr steht es 19:18 für Meerane. 20 Sekunden später kann Meerane seinen einzigen Treffer der letzten 10 Minuten setzen; den hätten wir jetzt nicht gebraucht. 23:06 auf der Uhr und Nick macht den Anschluss zum 20:19. Wir kommen wieder in Ballbesitz und 25 Sekunden vor Abpfiff der Ausgleich. Jetzt heißt es Nerven bewahren und dem Gegner keine Luft mehr lassen. 2 Freiwürfe noch für Glauchau-Meerane und das war’s! Unentschieden erkämpft! Klasse Jungs, danke! Eigentlich sollte man aber unser Nervenkostüm auf die Verletztenliste schreiben.
Dank auch nochmal an die beiden Trainer – Thomas der von der Nachtschicht quasi zur zweiten Nachtschicht ist und Ralf für seine Unterstützung in den frühen Morgenstunden.

Max Göpfert (50%/57%, 2 von 2 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (2), Robert Schulz (1), Erik Müller (6/2), Nick Kosterlitzky (1), Justin Kippe (1), Kai Liebscher (1), Pascal Schönberg (6), Max Goldstein (-), Andre Brand (-)

Hätte, hätte, Fahrradkette   Samstag, 08.03.2014
HSG Freiberg – SV Rotation Weißenborn 28:28 (14:15)

Das Motto des Tages: hätte der Hund nicht, hät er den Hasen gekriegt. Selten fiel mir ein Spielbericht schwerer. Dabei fing alles so gut an: Bereits nach knapp 5 Minuten stand es 5:1 und in der 8. Spielminute 7:2. Die Jungs waren konzentriert und machten ihre Chancen rein. Pascal, Nick und Erik, sowie Peter am Kreis trieben die Jungs nach vorn. Hinten klappte nicht alles aber vieles. Die Freiberger legten da zwar nach und so stand es in der 18. Spielminute 15:9 für uns, aber das Spiel war unter Kontrolle. Von da an schien ein Zauberer (ein böser) in die Weißenborner Mannschaft gefahren zu sein. Bis zur Halbzeitsirene machten die Jungs kein einziges Tor mehr und damit den Gegner stark. Die Fehlerquote stieg. Sylke im Tor, der zu Beginn äußerst souverän die Bälle weggepflückt hatte, hielt nichts mehr.
In Hälfte 2 zeigten unsere Jungs zunächst, dass sie den Sieg wollten. Fünf Tore von Nick, Erik und Max in Folge stellten den alten Abstand wieder her. Ab da griff der böse Zauberer wieder ins Spiel ein und ließ einen völlig verzweifeln. Nur noch sporadische Treffer unserer Jungs, hier vorallem Erik und Pascal, der deutlich in seinen Kräften und seiner Konzentration nachließ, reichte letztendlich für das Unentschieden. An dieser Stelle sei vermerkt, dass es unser Käpt’n war, der das Unentschieden am Ende festhielt.
Warum nur dieser völlig unnötige Punktverlust? Gründe?
Der Gegner?
Nein, an dem lag’s nicht wirklich. Die spielten so wie immer. Lediglich Florian unser ehemaliger Kollege hatte in schauspielerischer Hinsicht dazugelernt. Er war auch der einzige neben ein, anderthalb anderen Spielern, die gefährlich waren.
Die Schiris?
Ja, auch. Deren Leistung war unterirdisch. Alleine 4 Tore aus Vorteilssituationen wurden nicht gegeben. Ein Treffer, der definitiv hinter der Linie war auch nicht.
Wir Trainer?
Sicher auch. Wir haben das Spiel aber etwas anders interpretiert.
Die Mannschaft?
Ja. Es gab über das ganze Spiel hinweg drei, vier Spieler die wirklich wollten. Daneben gab es einige, die offensichtlich nicht oder nur halb auf der Platte standen und das war definitiv zu wenig. Punkt!

Max Göpfert (50%/24%, 0 von 4 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (2), Robert Schulz (1), Erik Müller (7/2), Nick Kosterlitzky (5), Justin Kippe (-), Kai Liebscher (1), Pascal Schönberg (8), Max Goldstein (1), Andre Brand (1)

PS: Das Maskottchen hatte nach einer viertel Stunde die Hallas verlassen. Da kam der böse Zauberer.

Routine   Sonntag, 09.02.2014
SV Rotation Weißenborn – HC Annaberg-Buchholz 42:14 (16:8)

Anzumerken bleibt, dass die einfachen technischen Fehler trotzdem zuviel des Guten waren, hieß mein letzter Satz von letzter Woche. Dies zog sich nunmehr wie ein roter Faden vorallem durch die erste Hälfte der sonntäglichen Spätnachmittagspartie. Man merkte den ersatzgeschwächten Jungs von Beginn an an, dass sie den Sieg mit vielen Toren wollten. Zunächst lief es auch noch wie ein Länderspiel – den ersten Torwurf vergeigten die Annaberger und so konnten unser heutiger bester Feldspieler Pascal seinen ersten Siebenmeter zum 1:0 versenken. Sein 2.Tor folgte bald darauf, wie auch Kai sein erstes zum 3:0. Doch dann wurde viel zu oft überhastet, teilweise ohne Glück und ohne den Blick für den Kreis oder den Nebenmann abgeschlossen. So wurde der Torhüter der Gegner das ein oder andere Mal getroffen. Auch das Aluminium musste leiden. In der 7.Spielminute konnten die Bergstädter ihr erstes Tor erzielen. Bis zum 5:4 in der 10. Spielminute stockte dann der Weißenborner Motor auch in der Verteidigung vor lauter Nervosität gewaltig – Trainer Thomas Weber nahm daraufhin ein Auszeit. Diese wiederum verhalf zunächst zu deutlich besseren Verhältnissen. Bedingt durch eine Reihe von individuellen Fehlern kam der Gegner aber bis zur Halbzeit noch zu insgesamt 8 Toren. Bereits jetzt war aber unser Sylke ein starker Rückhalt. Die Defizite wurden in der Kabine in Ruhe analysiert.
So konnte die 2. Halbzeit deutlich effizienter durchgeführt werden. Sicher machten sich dabei auch die schwindenden Kräfte der über weite Strecken harmlosen Gegner bemerkbar. Hier wurde dann desöfteren Foul gespielt, was für die Gäste wenig förderlich auf teilweise doppelte Unterzahl hinauslief. So kam eine Reihe von Siebenmetern auf unser Konto. Auch ergab sich der Gegner vermehrt in sein Schicksal. Von Minute 16 an konnten die Annaberger auch nur noch ein Tor erzielen. Die Weißenborner legten dann auch den Turbo ein und warfen dann ein Tor nach dem anderen. Einige Abschlussschwächen offenbarten sich dabei. Die Routine siegte dabei über die Fehler.
Unser Torhüter war in der Hälfte 2 absolute Spitze, sodass auch er seinen Beitrag zum Ergebnis lieferte. Dies lässt für die nächsten Einsätze hoffen.
Die nächsten Spiele sind erstens nicht einfacher und zweitens leider wieder erst nach einer längeren Pause durchzuführen. Dies ist nicht besonders hilfreich, daher heißt es: Schwung mitnehmen und Fehler abstellen. Am 8.3. geht es dann zum Derby nach Freiberg!

Max Göpfert (60%/68%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (6), Robert Schulz (-), Erik Müller (-), Nick Kosterlitzky (9), Justin Kippe (6), Kai Liebscher (3), Pascal Schönberg (8/4), Max Goldstein (2), Andre Brand (4)

Wer will noch mal, wer hat noch nicht?   Sonntag, 02.02.2014
SV Rotation Weißenborn – NSG Rottluff/Limbach II 51:18 (20:10)

Die Ansage vom Trainer vor dem Spiel lautete, den Spaß aus dem gestrigen Besuch des Allstar-Games in Leipzig in die Erinnerung zu rufen und genauso befreit aufzuspielen. Das sollte ja auch gelingen, denn die beiden gegen Limbach II absolvierten Spiele wurden ebenso deutlich gewonnen. Abgesehen von den üblichen, etwas verhaltenen Anfangsminuten sollte dies auch das ganze Spiel über im Großen und Ganzen gelingen. Erik legte in der 2. Spielminute das erste Tor vor, bevor der Gegner das einzige Mal in dieser Partie zum Ausgleich kam. Die weiteren Angriffsbemühungen der Weißenborner waren da auch noch etwas verkrampft und so tat sich in den ersten Spielminuten nicht allzuviel – ergebnistechnisch. In Minute 4 konnte Justin seinen ersten von heute drei Siebenmetern sicher verwandeln. Von Minute 6 an festigte sich die Abwehr immer mehr; so stand es bei 11:45 auf der Uhr bereits 7:2 und in der 18. Spielminute 15:5. Kai, Peter, Erik, Nick und Pascal verwandelten den überwiegenden Teil ihrer Torwürfe – man hatte den Eindruck, jetzt will jeder mal vorn das nächste Tor werfen – sie hatten dabei einfach Spaß. Dabei wurde aber die Abwehrarbeit in Standby gefahren und so kam es, dass die Gegner noch relativ einfache 5 Tore erzielen konnten. Das gefiel der Trainerschaft ganz und garnicht. Auch fehlte unserem Keeper die nötige Spannung. Die Pausenansprache fiel dementsprechend bestimmt aus. Keine einfachen Tore der Gegner mehr!
Und in Hälfte 2 wurden die Worte auch gehört und so gut wie möglich umgesetzt. Insbesondere von Minute 2 bis 7 wurden 8 Tore und von Minute 17 bis 21 7 Tore jeweils ohne Gegentor erzielt. Vorallem der sehenswerte Tempohandball machte die Randchemnitzer schwindlich. Das ein oder andere Mal wurden die Pässe der Gegner durch die aufmerksame Abwehr abgefangen um dann die leichten Tore im Tempogegenstoß zu machen. Hier taten sich in erster Linie unser Speedy Gonzales aus Weißenborn Nick sowie Pascal und Peter hervor. Auch die anderen zeigten, dass sie Freude hatten und Sylke wurde auch besser. Justin und Andre trauten sich zudem was zu. Der Gegner tat einem heute wirklich leid. Ihnen wurde eine Lehrstunde gegeben und sie schauten überwiegend zu. Die Limbach-Rottluffer waren sicher froh, als das Spiel vorbei war. 51 Tore sind schon ein Wort! Soviel gab’s noch nie.
Anzumerken bleibt, dass die einfachen technischen Fehler trotzdem zuviel des Guten waren.

Max Göpfert (55%/73%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (9), Robert Schulz (-), Erik Müller (7), Nick Kosterlitzky (14), Justin Kippe (6/3), Kai Liebscher (2), Pascal Schönberg (7), Max Goldstein (-), Andre Brand (3)

Zerpfiffen   Sonntag, 26.01.2014
HSG Neudorf/Döbeln – SV Rotation Weißenborn 19:30 (11:14)

Die Vorzeichen die Woche über waren nicht so besonders erfreulich; die Trainer mussten von mehreren verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen ausgehen. Insofern war es erfreulich, dass Lukas mal wieder zum Team gefunden hatte. Zum Glück waren aber am Sonntag dann doch fast alle an Bord. Das für die Saison letzte Spiel gegen Döbeln lief zunächst mit angezogener Handbremse an. Bis in die 5. Spielminute liefen die Jungs einem Rückstand hinterher (3:4). Es schien so, als ob die Männers von der robusten Spielweise der Döbelner Gastgeber etwas beeindruckt waren, zumal die Schiris zeitig begannen, dass Spiel zu zerpfeiffen: zunächst pfiffen sie keine groben Fouls um dann bei jeglicher Feindberührung ins Horn zu blasen…
Unsere Abwehr stand zunächst etwas ungeordnet und schaute auch zu oft dem Geschehen zu. Im Angriff konnten die Gegner bei schnellen Angriffszügen unseren Jungs nur Fouls entgegensetzen. Die Chancenverwertung unseres Eriks war schon in dieser Phase eine 100%-tige. Der eingewechselte Kai traute sich heute auch was zu und war ein sicherer Schütze – man hatte als Zuschauer Bedenken, dass der arme Torhüter zwischen Ball und Tor geraten könnte (wegen Aua… ;)). Bis zur 14. Spielminute konnte der Vorsprung auf 5 Tore ausgebaut werden. In den letzten 5 Spielminuten wollte den Weißenbornern vorn aber weniger gelingen und so konnten die Döbelner nochmals aufholen.
Die Hälfte 2 lief dann insgesamt für unsere Mannschaft besser, wenn auch nicht wirklich überzeugend. Unser Motivationstalent Nick wollte heute einfach nicht allzuviel Tore machen; allein 7 Fehlwürfe gingen auf sein Konto. In der Hälfte wurde aber in der Abwehr deutlich besser gespielt; bei z.B. konsequenterer Zeitregelanwendung wäre das Ergebnis sicher besser ausgefallen. Lukas machte auch sein Siebenmetertor – in bewährter Manier. Auch wenn unser Käpt’n in Manndeckung genommen wurde, war das kein Beinbruch. Die Jungs hatten dafür mehr Platz zum spielen und nutzten dies auch gern aus. Lediglich die Überzahlsituationen wurden nicht deutlich genug genutzt. Pascal war wie immer eine sichere Bank; diesmal auch vom Punkt.
O.k., kein schönes Spiel, aber gewonnen.

Max Göpfert (42%/53%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (1), Robert Schulz (-), Erik Müller (5), Nick Kosterlitzky (1), Justin Kippe (7), Kai Liebscher (6), Pascal Schönberg (4/4), Max Goldstein (-), Andre Brand (1), Lukas G. (-/1)

Spaß gehabt   Sonnabend, 18.01.2014
SV Rotation Weißenborn – TSV Penig 46:15 (21:10)

Am Samstagnachmittag kamen mal wieder die Gäste aus dem mittelsächsischen Penig zu uns. Das Hinspiel hatte gezeigt, dass wir nicht unbedingt Angst haben müssen vor den Gästen. Aber: Das Spiel war von der Einstellung her nicht gerade das, was vorzeigbar war. Das zweite Spiel war hier überwiegend von anderer Natur. Zu Beginn taten sich beide Mannschaften schwer. Die Gäste legten vor und Erik semmelte den ein oder anderen Ball neben das Tor. In der 4. Spielminute glich Justin aus und erst vier einhalb Minuten später konnte das zweite Tor der Weißenborner durch Kai notiert werden – gleichzeitig die Führung, die wir nicht mehr aus der Hand gaben. Der Weißenborner Express kam dann auch bis zum 6:1 ins Rollen (11. Spielminute). Unerklärlicherweise blieb aber dann die Abwehr im Pausenmodus und in den nächsten fünf Minuten legten die Gäste 4 Tore nach (8:5). Dann gelang es uns aber wieder besser die gegnerischen Angreifer vom Tor fern zu halten. Nichtsdestotrotz schafften die Gegner noch 5 Tore bis zur Halbzeit. Der Angriff wurde von Minute zu Minute besser. Dieser war heute, mit Ausnahme von Erik, auch sehr effektiv (insgesamt 17 Fehlwürfe).
Die Pausenansprache des Trainers war daher auf die Verbesserung der Abwehr gerichtet – Aufmerksamkeit und Lockerheit waren die Stichwörter. Die Jungs setzten die Worte des Trainers auch weitestgehend um und ließen bis zur 8. Spielminute, unterstützt durch den sehr gut haltenden Max kein Tor mehr zu. Was folgte waren sehenswerte Tempogegenstöße. Der gegnerische Torhüter konnte einem schon leid tun. Trotz der verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle, durch die nur ein Wechselspieler zur Verfügung stand, war kein konditioneller Abbruch zu verzeichnen. Auch setzten die Jungs ihr Motto beständig um. Eigentlich möchte ich heute keinen Spieler besonders hervorheben, da dies eine geschlossene Mannschaftsleistung war, die schon beim Zuschauen Spaß machte. Also weiter so, aber es kommen auch wieder andere Mannschaften!

Max Göpfert (44%/79%, 1 von 2 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (7), Robert Schulz (-), Erik Müller (9), Nick Kosterlitzky (12), Justin Kippe (12), Kai Liebscher (1), Pascal Schönberg (5), Max Goldstein (-), Andre Brand (-)

Untypisch   Sonntag, 05.01.2014
SV Rotation Weißenborn – NSG Rottluff/Limbach II 44:27 (21:9)

Das erste Spiel im neuen Jahr verlief nach äußerst mäßigem Trainingsauftakt völlig untypisch für unsere Mannschaft. So knieten sich alle Spieler das gesamt Spiel über in die Partie und nahmen diese gegen den Tabellenletzten nicht auf die leichte Schulter.
Zu Beginn legten die Jungs noch etwas verhalten los. Bis zur 4. Spielminute lagen die Chemnitzer noch auf (3:2). Ab da wechselten sich Pascal und Max mit dem Torewerfen bis zur 14.Spielminute ab (11:6). In der Abwehr fehlte dagegen noch die nötige Abstimmung und einige unnötige technische Fehler wurden durch die Schiedsrichter immer bestraft. Die restlichen 11. Minuten der ersten Hälfte waren aber fast durchweg durch die Weißenborner geprägt: Erik, Justin mit 2 Siebenmetern und Nick machten hier einige Tore. Sylke im Tor zeigte eine grundsolide Leistung. So ging es mit dem komfortablen Vorsprung in die Kabine. Absolut positiv in der ersten Hälfte war zudem die geringe Fehlerquote im Angriff.
Gleich zu Beginn der 2. Hälfte netzte der nun eingewechselte Kai zweimal ein bevor Peter sein einziges Tor am heutigen Tage machte. Nun kam Justin besser ins Spiel und legte gemeinsam mit Pascal einige Tore ins Netz des Gegners. Andre durfte dann auchmal ran; zuvor hatte er aber zweimal vergeben. Ab der 18. Spielminute mussten wir auf Sylke im Tor verzichten (34:18). Von hier an wechselten wir uns mit der Chemnitzern im Torewerfen quasi ab; hier taten sich dann Nick (u.a. mit dem 40. Tor) und Erik auf heimischer Seite hervor. Die Abwehr war aber hier kein wirkliches Bollwerk mehr und vermied es Tore zu vermeiden. Auch waren die 3 verworfenen/gehaltenen Siebenmeter kein Ruhmesblatt; das geht besser. Alles in allem aber ein gutes Spiel mit der richtigen Einstellung.

Max Göpfert (60%/36%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/17%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (1), Robert Schulz (-), Erik Müller (5), Nick Kosterlitzky (9), Justin Kippe (6/2), Kai Liebscher (3), Pascal Schönberg (10/1), Max Goldstein (6), Andre Brand (1)

Pokalaus   Sonntag, 15.12.2013
SV Rotation Weißenborn – SV Plauen-Oberlosa 04 22:35 (12:19)

Erst einmal Glückwunsch an die Oberlosaer für den souveränen Sieg.
Das war einfach nicht unser Tag; und das fast für die ganze Mannschaft. Eigentlich ging es doch nicht so schlecht los – das 1:0 für den heute besten Weißenborner Max, mit 5 Feldtoren auch besten Torschützen neben Pascal. Bis zur 6. Spielminute wechselten wir uns dann mit den Vogtländern auch im Torewerfen ab. Peter machte hier seine 2 Tore und Nick netzte ein. Es zeigte sich aber auch hier schon, dass unser Prunkstück, die Abwehr heute nicht ihren besten Tag hatte. Die Jungs ließen sich einfach zu oft mit denselben Finten auswackeln. Beim 4:8 nahm der Coach eine Auszeit, die aber nur kurzzeitig zu helfen schien. Wiederum Max verkürzte 2 mal zum 6:9, aber von der 11. bis zur 16. Spielminute lief bei uns einfach nichts zusammen. Im Angriff war kaum, bis auf Nick, Laufbereitschaft zu erkennen und so fand man gegen die offensive Abwehr keine geeigneten Mittel. Die letzten zwei Spielminuten konnte man noch etwas zum Halbzeitstand von 12:19 aufholen.
Das die zweite Hälfte schwer werden wird, war allen klar, aber von Beginn an bis zur 9. Spielminute konnte lediglich ein Tor durch Pascal erzielt werden. Mit Einwechslung von Kevin ins für den heute mehr als unglücklich agierenden Sylke im Tor wurden die Jungs munterer und legten einige Tore nach 15.Spielminute 19:30). Ab da passierte dann nicht mehr viel. Die beiden letzten Treffer wurden durch Weißenborn markiert.
Insgesamt ein enttäuschender Auftritt vor toller Kulisse. Sicher haben auch die allgemeine Erwartungshaltung und die aktuellen Verletzungen dazu beigetragen.
Ein letztes Wort zu Oberlosa: Es ist eigentlich schade, dass diese durch die teilweise gezeigte Arroganz ihrem guten Spiel einen negativen Stempel aufdrücken. So kann man sich auch zum Unsympath machen.

Max Göpfert (15%/38%, 0 von 3 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/50%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (2), Robert Schulz (-), Erik Müller (4), Nick Kosterlitzky (3), Justin Kippe (2), Kai Liebscher (1), Pascal Schönberg (2/3), Max Goldstein (5), Andre Brand (-)

Augenkrebs   Sonntag, 08.12.2013
HC Annaberg-Buchholz – SV Rotation Weißenborn 11:30 (5:12)

Der sonntägliche Ausritt ins obere Erzgebirge sollte für die Zuschauer und Trainer aus Weißenborn zur Leidenszeit werden; zumindest bis zur 35. Spielminute. In der ersten Halbzeit hätte man auch lieber Klöppeln können, so pomadig spielten unsere Mannen. In der ersten Spielminute erzielte Justin das erste Tor – sein letztes in dieser Halbzeit. In der 4. Spielminute gingen die Annaberger in der Silberlandhalle sogar mit 3:2 in Führung. Diese Führung war zwar nicht von langer Dau… (an dieser Stelle ist der Autor in Erinnerung der 1. Halbzeit eingeschlafen – Anm. d. Red.)… Jedenfalls ging es zur Halbzeitpause mit 5:12 für Weißenborn in die durch die Trainerworte laute Kabine.
Die 2. Halbzeit ging zunächst ähnlich los, wie die erste aufgehört hatte. Zwar ließ man kaum Gegentore zu, aber den Ball wollte man partout nicht ins gegnerische Tor versenken. Andre und Erik waren hier ein Lichtblick. Aber siehe da, Justin erwachte aus seinem gefühlt hundertjährigem Schlaf und begann endlich mal zu treffen (und ab da auch mächtig gewaltig). Auch alle anderen bemerkten, dass sie auf der Platte zum Handballspielen standen und spielten den Gegner nun schwindlich. Warum nicht gleich so, fragte man sich angesichts der vom Augenkrebs durch die erste Halbzeit zerfressenen Augen? Na ja, wenigstens hat mir die Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt in Annaberg anschließend geschmeckt.
Nächsten Sonntag könnt ihr nicht so spielen; und wenn ja, dann gute Nacht!
Max Göpfert (78%/67%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (1), Robert Schulz (3), Erik Müller (7), Nick Kosterlitzky (2), Justin Kippe (7), Kai Liebscher (1), Pascal Schönberg (5), Max Goldstein (2), Andre Brand (2)

Drama, Baby, Drama   Sonntag, 24.11.2013
HC Glauchau/Meerane – SV Rotation Weißenborn 18:18 (10:8)

Zu absolut unchristlicher Zeit (auch wegen des Feiertages und eigentlich verboten!) mussten unsere Weißenborner in den Westen von Sachsen nach Meerane zum dortigen HC reisen. Anwurf der Partie war 09:15 Uhr!!! Und dabei ging es zu keinem geringerem, als dem derzeit einzig ernsthaften Verfolger der Weißenborner, die im Hinspiel in Weißenborn mit 2 Toren unterlegenen momentanen Tabellenzweiten. Das Spiel hielt auch alles, was der Punktestand versprach. Die Zuschauer, deren Zahl und Lautstärke von den Gästen aus Weißenborn klar dominiert wurde, sahen ein Match auf hohem handballerischen Niveau.
Die Abwehrreihen dominierten von Beginn an das Geschehen. So war die Torausbeute auf beiden Seiten das ganze Spiel hindurch überschaubar. Die Weißenborner Abwehr war dabei das eigentliche Glanzstück und steigerte sich in ihrer Aufmerksamkeit und Effektivität das Spiel über deutlich. Dabei wurde sie unterstützt durch einen glänzend aufgelegten Sylke im Tor. Dieser war heute einfach Spitze drauf, auch wenn einige wenige Unkonzentriertheiten ab und an zu verzeichnen waren.
Dagegen konnte der Angriff vorallem zu Beginn der 1. Halbzeit nicht überzeugen. Dem guten gegnerischen Torhüter wurde es allzuoft viel zu leicht gemacht und die Hinweise der versammelten Trainerschaft in den Wind geschlagen. Nachdem Pascal in der 4.Minute das 1:1-Ausgleichstor erzielt hatte, zogen die Gegner bis zur 11.Minute auf 1:4 weg. Durch zwei Treffer, des im Angriff erfolgreichsten Weißenborner Erik, sowie Roberts einzigen Treffer an diesem Tag, konnte der Anschluss wieder gefunden werden. Bis zur Halbzeit gelang es uns aber nicht, den Anschluss zu halten und so mussten wir mit einem 2-Tore-Rückstand in die Kabine.
In Hälfte 2 änderte sich am Torabstand zunächst nichts Wesentliches. Dies lag vorallem auch an der miserablen Abschlussquote; hier waren über das Spiel insgesamt 28 Fehlwürfe zu verzeichnen! Unglaublich! Einer weniger hätte gereicht! Nichtsdestotrotz konnte der Ausgleich zum 13:13 in der 11. Spielminute erzielt werden. Durch den unermüdlichen Kampfgeist und die schon erwähnte glänzende Abwehrarbeit konnte in der 21. Spielminute das erste Mal ein Vorsprung zum 16:15 herausgearbeitet werden. Meerane glich aus; Weißenborn legte vor; Meerane glich aus und Weißenborn legte zum 18:17 wieder vor. Es sind noch genau 10 Sekunden auf der Uhr; der gegnerische Trainer nimmt eine Auszeit und unsere Jungs schwören sich nochmals ein. Anpfiff, Gewirr am Kreis, ein gegnerischer Spieler stürzt und die Unparteiischen pfeifen einen äußerst schmeichelhaften Siebenmeter. Sylke im Tor ist noch dran, trotzdem geht er rein und der Ausgleich ist da – leider.
Was ist zu sagen: es wird aller Voraussicht nach eine Art Endspiel geben, da die Entscheidung vertagt ist. Auch wenn die Schiris sicher ihren Beitrag beigetragen haben, verloren haben wir den einen Punkt heute im Angriff! Trotzdem schönes Spiel!

Max Göpfert (60%/63%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (1), Robert Schulz (1), Erik Müller (9), Nick Kosterlitzky (-), Justin Kippe (2/2), Kai Liebscher (-), Pascal Schönberg (3), Max Goldstein (-), Andre Brand (-)

Elchtest gemeistert   Sonntag, 17.11.2013
SV Rotation Weißenborn – HSG Freiberg 30:18 (15:10)

Über 100 Zuschauer sahen ein tolles Handballspiel der Weißenborner gegen den Vorort von Weißenborn ;). Wie schon im Hinspiel hatten die Freiberger keine wirkliche Chance gegen die technisch besser und vor allem mannschaftlich geschlossener agierenden Weißenborner. Zu Beginn zogen unsere Jungs relativ schnell mit 3 Toren in Front. Die Freiberger zogen dann aber nach und konnten mit zwei Toren in Folge zügig den Anschlusstreffer erzielen. Mit diesem ergebnistechnischen Ping-Pong ging es bis Mitte der ersten Hälfte – Weißenborn legte ein, zwei Tore vor und Freiberg legte nach, ohne Weißenborn wirklich gefährlich zu werden. Ab Minute 17 waren die Weißenborner sich dieses Spieles überdrüssig und legten eine Schippe drauf und konnten bis zur Halbzeitpause auf 5 Tore wegziehen. Die erste Hälfte wurde dabei vor allem von Erik dominiert. Justin verwandelte seine 3 Siebenmeter, war aber ansonsten relativ weit weg vom Spiel. Die Abwehr wurde von Minute zu Minute besser und ließ kaum noch eine klare Torchance zu. Den Freibergern merkte man zudem immer mehr konditionelle Schwächen an.
Der Trainer forderte für die zweite Hälfte die gleiche Konsequenz ein. Diese ließen unsere Männer zunächst etwas vermissen, fingen sich aber recht schnell wieder. So konnten die Freiberger von der 6. bis zur 14. Spielminute kein Feldtor verzeichnen. In der Hälfte drehten Pascal, Peter und der genesene Nick auf und die gegnerische Abwehr sah alt aus. Justin machte ein Klassetor. Leider konnte Andre seine gute Leistung nicht durch ein Tor krönen. Sylke im Tor zeigte insbesondere in dieser Hälfte eine starke Leistung. Durch die Manndeckung des Freiberger Spielmachers war den Gegnern zudem kaum noch ein Torerfolg gegönnt. Kai wird immer besser in die Mannschaft integriert, stürzt das ein oder andere Mal immer noch zu viel rum, macht dabei aber seine Tore. Insgesamt eine überaus gelungene 2. Hälfte, oder wie unser Alttrainer Lutz gesagt hätte: „Ein Drauum!“ Und die Fans sowieso!

Max Göpfert (53%/67%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/-%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (5), Robert Schulz (1), Erik Müller (6), Nick Kosterlitzky (3), Justin Kippe (3/3), Kai Liebscher (3), Pascal Schönberg (6), Max Goldstein (-), Andre Brand (-)

Na ja   Sonntag, 10.11.2013
SV Rotation Weißenborn – TSV Penig 42:15 (15:6)

42 Tore auf der Habenseite hört sich erstmal nicht schlecht an, aber… Der Weg dahin war sehr steinig. Entgegen aller Tradition legten diesmal unsere Jungs vor und auch gleich nach. Wer dann dachte, das wird ein Selbstläufer, der hatte die Rechnung ohne die Weißenborner gemacht. So wurde dann der ein oder andere Konter zielsicher ans Aluminium oder neben das Tor gehauen. So konnten dann die Peniger in der 7. Spielminute den Anschlusstreffer erzielen und darauf in der 9. Spielminute den Ausgleich. Auch wenn nun der ein oder andere Treffer doch am Tormann ins Netz ging, so war das harte Arbeit beim Zugucken. Einzig Andre schien sich in der ersten Hälfte was vorgenommen zu haben und ging zielsicher zu Werke. 15 Fehlwürfe in der ersten Hälfte sprechen ansonsten eine deutliche Sprache!!! Die Abwehr war nicht wirklich gefordert.
In der Kabine sprach der Coach diese Dinge auch deutlich an und forderte die notwendigen Emotionen ein. In der 2. Hälfte kam endlich etwas wie Spielfreude und damit auch wieder Treffsicherheit auf. So konnten sich alle auf der Platte befindlichen Feldspieler in der Torschützenliste verewigen. Bis zur 22. Spielminute ließ man lediglich 4 gegnerische Treffer zu. Sylke hatte ebenfalls so etwas wie Spannung aufgebaut und konnte dadurch einige Tore vermeiden. Kevin stand nun das erste Mal im Tor und machte alles in allem keine so schlechte Figur. Insbesondere Peter und Erik, sowie Max und Justin machten in Hälfte 2 einiges von dem wieder gut, was sie in der ersten Hälfte verpeilt hatten.
Wie vom Trainer angesprochen, in solch einem Spiel ist es die Kunst, sich selber zu motivieren, denn jedes Spiel ist wichtig! Und nächste Woche ist wieder Derbytag!

Max Göpfert (67%/70%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Kevin Wolke (-%/33%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (9), Robert Schulz (2), Erik Müller (6), Nick Kosterlitzky (-), Justin Kippe (5/2), Kai Liebscher (2), Pascal Schönberg (6), Max Goldstein (5), Andre Brand (5)

Geiles Spitzenspiel   Sonntag, 12.10.2013
SV Rotation Weißenborn – HC Glauchau/Meerane 23:20 (11:12)

Das Spitzenspiel war am heutigen Sonntag wahrlich seinen Namen wert. Der als Spitzenreiter angereiste westsächsische Verein aus Glauchau und Meerane zeigte neben den Weißenbornern, dass sie zu Recht da stehen wo sie stehen, nämlich ganz oben.
Ich wage es ja kaum noch zu schreiben, aber ganz auf Linie bleibend, legten die Gäste vor und zogen dank schneller und sicherer Spielweise zeitweise auf 3 Tore weg. In der 9. Minute nahm daher Thomas Weber schon eine Auszeit, um einige Korrekturen vorallem in der Verteidigung vorzunehmen. Dies fruchtete auch ziemlich rasch, sodass Mitte der 1. Halbzeit schon der Ausgleichstreffer zu notieren war. Bereits in diesem Viertel zeigten zwei der besten Spieler auf Weißenborner Seite ihre Schokoladenseite – Robert und Peter. Peter war heute kaum zu bremsen am Kreis, und wenn dann meist auf Kosten eines Siebenmeters. Robert machte auf jeden Fall das beste Spiel der Saison und vielleicht auch darüber hinaus. Erik hatte dagegen heute Ladehemmung. Die erste Hälfte war insgesamt ausgeglichen; ein mehr als vermeidbares „Ansagetor“ in der letzten Spielsekunde zeigte aber nochmals wo die heutigen Schwächen lagen (kurzzeitiges Wegnicken). Auch den Torhüter abschießen war eigentlich keine Lösung. Die Probleme wurden in der Kabine deutlich angesprochen und auch Justin wurde darauf hingewiesen, dass 50 % Leistung nicht ausreichend sind.
Hälfte 2: Wer erzielt den ersten Treffer? Glauchau/Meerane natürlich. In der 5. Spielminute war das aber egal, denn da lagen die eigenen Kerle wieder vorn. Kai nahm sich das ein oder andere Mal ein Herz und ließ sich von den anheftenden Spielern nicht in seinem Vorwärtsdrang irritieren. In dieser Phase drehte Robert und Pascal weiter auf. Justin war da zumindest vom 7-Meter-Punkt eine wichtige Unterstützung. Max machte seine Sache auf rechts ganz ordentlich und Sylke kam auch besser ins Spiel. Nachdem auf eine offensivere Deckung umgestellt wurde, fiel den Gästen nicht mehr allzuviel ein und so wurde in den letzten 8 Spielminuten nur noch drei Gegentore zugelassen.
Insgesamt war es ein geiles und überwiegend fair geführtes Spiel, das die zahlreichen Zuschauer sahen. Auch nochmals vielen Dank an den heimischen Fanclub; Ihr werdet viel zu wenig gelobt mit Eurer Trommelei! Jetzt gilt es die Pause zu nutzen, um die ein oder andere Blessur auszuheilen und neu anzugreifen. Ohne viel Rumzuunken, denke ich, dass heute ein zukünftiger Bezirksmeister auf der Platte stand, ob der aus Westsachsen oder dem Erzgebirge kommen wird – schaun mir mooo.

Max Göpfert (33%/50%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (2), Robert Schulz (5), Erik Müller (2), Nick Kosterlitzky (-), Justin Kippe (1/4), Kai Liebscher (2), Pascal Schönberg (5), Max Goldstein (2), Andre Brand (-)

Derbykampf angenommen   Sonnabend, 05.06.2013
HSG Freiberg – SV Rotation Weißenborn 28:30 (13:16)

Vor über 50 Zuschauern nahmen die Weißenborner den Kampf gegen die Handballer aus dem Nachbarort an und zeigten ihnen trotz der Verstärkung aus der Bundesliga wie die Weißenborner Handball spielen können.
Der Gegner legte wie gewohnt mit 1:0 vor, wobei die Weißenborner Jungs diesmal von Beginn an hellwach waren. Dies war sicher auch dem Umstand geschuldet, dass mit dem Vorjahresteamkollegen Florian – jetzt im Freiberger Dress und eigentlich bei den Dachsen spielend – ein besonderer Motivationsschub auf der Platte stand. Bereits in der 7. Spielminute musste unsere Speerspitze Nick nach einem unglücklichen Zusammenstoß den Rest des Spiels zuschauen und durfte sich dann in der Notaufnahme ausruhen. Zum Glück ist unser Nick hart im Nehmen. Trotzdem nochmal gute Besserung! Bis zur 12. Minute verlief die Partie auch recht ausgeglichen, bis unsere Männers vorlegten. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten sich eine Reihe unserer Spieler, allen voran Robert, Erik und Pascal in die Torschützenliste eingetragen. An dieser Stelle sei vermerkt, dass Erik heute eines seiner besten Spiele machte, wie auch Pascal. Ab der 16. Minute wurde dann auch unser Justin wach und begann zu punkten. Und auch Kai netzte zweimal ein. In Hälfte eins waren aber wieder eine Reihe von viel zu einfachen Fehlern im Angriffsspiel zu verzeichnen, die das ein oder andere Mal zu unnötigen gegnerischen Tempogegenstößen führten.
Die Hälfte zwei ging zu Beginn dann eindeutig an die Freiberger, die in der 4. Spielminute den Ausgleich zum 17:17 schafften. Max bekam zudem hier keine Hand hinter den Ball. Hier musste man zunächst schon Bedenken haben. Unsere Jungs fingen sich aber wieder und das Spiel war wieder bis zur 13. Minute ausgeglichen. Erik, Justin und Pascal waren in diesen Minuten, wie auch die gesamte Hälfte die maßgebenden Goalgetter. Nachdem die HSG sogar kurz in Führung ging, wurde Florian in „Einzelhaft“ genommen und damit Freiberg seiner treibenden Kraft beraubt. Die Jungs zogen wieder auf vier Tore weg, um sich dann nochmals eine Pause zu gönnen. Letztendlich konnte auch die Manndeckung der Freiberger kurz vor Ende nichts mehr nützen und den überaus verdienten Sieg der Weißenborner gefährden. Dankeschön Jungs für den fairen und aufopferungsvollen Fight mit dem ihr die Freiberger quasi zum „Elch“ gemacht habt! Auf beiden Seiten hat quasi die Weißenborner Schule gezeigt, was sie kann.

Max Göpfert (46%/54%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (1), Robert Schulz (4), Erik Müller (6/1), Nick Kosterlitzky (1), Justin Kippe (5/3), Kai Liebscher (3), Pascal Schönberg (6), Max Goldstein (-), Andre Brand (-)

PS: Danke Freiberg für den Motivationsschub! Und wenn man bedenkt, dass allein Florian 13 Tore für Freiberg gemacht hat, was wäre es ohne ihn gewesen…. Bin ja mal gespannt, wen sie sich beim nächsten Mal holen.

In Chemnitz nichts Neues   Sonntag, 29.09.2013
NSG Rottluff/Limbach II – SV Rotation Weißenborn 17:35 (9:15)

Wie auch schon im letzten Spiel und einigen anderen Spielen zuvor kamen unsere Jungs nicht aus den Puschen. Zu Beginn fühlte sich das Spiel an, als ob die Weißenborner gegen eine ohne Auswechselspieler angetretende junge Heimmannschaft ohne etatmäßigen Torhüter klebrige Masse an den Füßen hatten. Dem fast schon traditionell mit 1:0 in Führung gehenden Gastgebern folgte zwar rasch der Ausgleich, aber dann liefen wir oft bis zum 7:7 einem Rückstand hinterher. Die Abwehr hatte Mühe mit dem ein oder anderen Spieler der NSG; und im Angriff wurde man das Gefühl nicht los, dass es in Chemnitz kleinere Tore gibt. Der in den letzten Spielen durch die Vielzahl an Toren gelobte Justin versagte hier oft den Dienst; ebenso unser Max.
Ab dem o.g. Unentschieden schien man sich warm gespielt zu haben. Erik stellte sich endlich besser auf den Angreifer ein und im Angriff war man deutlich beweglicher. So war ein passabler Pausenvorsprung herausgespielt. Man merkte aber der ansonsten gut mithaltenden NSG schon die schwindenden Kräfte an. In der Kabine fand der Coach die passenden Worte für die gelaufene Halbzeit.
In Halbzeit 2 war ebenso traditionell der Gegner mit dem ersten Tor dran. Dann ließ man aber nichts mehr anbrennen und konnte so zu einer offensiveren Deckung übergehen, an der die Gegner fast verzweifelten. Die Tore wurden dann durch eine Reihe von Spielern geworfen, wobei hier heute besonders Nick und Erik als sicherer 7-Meter-Schütze auftrumpften. Auch Pascal drehte dann auf und Kai durfte endlich mal wieder mit rechts ran. Peter machte 2 Stück vom Kreis und Andre eins im Gegenstoß. Nur das man wieder einmal die letzten Minuten herschenkte, war einfach nur unprofessionell.
Fazit: Verdienter Sieg gegen unterbesetzte Truppe mit viel Potential nach oben. Gegen deutlich besser aufgestellte Gegner kann man sich so viel Pause nicht gönnen. Wenn wir vorn schnell und hinten konzentriert spielen, blitzt auch das Können auf. Aber: Treffen muss man – „erst guggen – dann schrubben“. Irgendwann führe ich in der Statistik ohnehin nochmal die Rubrik „Torhüter angeschossen“ ein.

Max Göpfert (64%/70%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (4), Robert Schulz (1), Erik Müller (3/4), Nick Kosterlitzky (8), Justin Kippe (2), Kai Liebscher (4), Pascal Schönberg (5), Max Goldstein (3), Andre Brand (1)

Sich selbst im Weg gestanden   Sonntag, 22.09.2013
SV Rotation Weißenborn –NSG Neudorf/Döbeln 26:14 (11:6)

Auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht, so war lange nicht alles paletti. Am Anfang taten sich unsere Jungs mal wieder äußerst schwer. 4 Fehlwürfe von Nick, Erik etc. ließen zu Beginn so manchen Zuschauer etwas verwundert dreinschauen. Während die Gäste in der 4. Minute vorlegten, machte Nick nach Sage und Schreibe 6:30 auf der Uhr das erste Weißenborner Tor zum Ausgleich!!! So zäh ging es auch weiter; die Weißenborner standen sich vorn einfach selbst im Weg und hinten war man das ein oder andere Mal schlafmützig unterwegs. Nach dem 5:5-Ausgleich in der 16.Minute nahm der Coach eine Auszeit, die uns hier half. Ab diesem Zeitpunkt machten auch mal andere die Tore; bis dahin hatte 3-mal Justin getroffen. So blitzte die wahre Stärke der Mannschaft ab und an auf und sorgte für einen versöhnlichen Pausenstand. Die Trainer fanden dann in der Kabine deutliche Worte für die 1. Halbzeit.
In der 2. Spielhälfte sahen die Zuschauer eine deutlich bessere Mannschaft. Die Aktionen wurden klarer; die Abwehr stand überwiegend geschlossen und im Angriff sah der ein oder andere die entstehenden Lücken. Von der 9. bis zur 15. Spielminute wurden 5 Bälle hintereinander dem Gegner ins Tor gelegt und dies von 5 verschiedenen Spielern. Dagegen wurde in den letzten 4 Spielminuten offensichtlich das Spiel wieder unnötig hektisch gemacht und einige klare Angriffsaktionen viel zu überhastet abgeschlossen. So war es der Gegner, der mit dem Tor in der 24.Spielminute den Schlusspunkt setzte. Zuvor musste Max im Tor mit einem Kopftreffer von der Platte und Peter gab sein Debüt im Tor, welches er ohne Gegentor meisterte ;).
Besonders hervorzuheben sind Justin und Nick mit ihren Angriffsbemühungen und den erzielten Toren. Auch Pascal war hier heute eine sichere Bank. Deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben Robert, Max und Erik. Bei Kai kann man hoffen, dass er bald wieder richtig fit oder/und Linkshänder wird. In der Abwehr ist weiter an der Konsequenz und Schnelligkeit zu arbeiten. Max war bis auf wenige Ausnahmen mit einer guten bis sehr guten Leistung unterwegs. Das Spiel hat insgesamt gezeigt, dass auch scheinbar leichte Gegner nicht ohne Anstrengung und Konzentriertheit zu besiegen sind!

Max Göpfert (74%/53%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker (2), Robert Schulz (2), Erik Müller (1), Nick Kosterlitzky (7), Justin Kippe (6/2), Kai Liebscher (-), Pascal Schönberg (5), Max Goldstein (1), Andre Brand (-)

Am Ende nachgelassen   Sonntag, 15.09.2013
NSG Neudorf/Döbeln – SV Rotation Weißenborn 11:24 (5:12)

Die neue Bezirksligasaison hat begonnen und das erste Punktspiel fand in Döbeln statt. Gern erinnern wir uns an die umkämpften Partien in der C-Jugend gegen die Döbelner. Dies war allerdings ein recht einseitiges Spiel. Der Gegner war von Beginn an im Griff der Weißenborner. So konnten die Jungs trotz zahlreich vergebener Torchancen bis zur 9. Spielminute einen 4-Tore-Vorsprung herausarbeiten. Dabei wurde lediglich ein Gegentor zugelassen. Unser Kapitän Erik brauchte zwar eine Weile, kam dann aber mächtig ins Rollen. Pascal hatte sicher noch schwere Augen, sodass er ständig Justin auf der rechten Seite übersah. In die Pause ging es dann mit einem komfortablen 7-Tore-Vorsprung. Dabei machten die Trainer deutlich, dass noch nicht alle Messen gelesen sind.
In die 2.Hälfte ging es ähnlich konzentriert und spielstark zu Werke wie in der 1. Halbzeit. Leider reichte dann die Konzentration nur für die ersten ca. 10 Minuten. Dann wurden die liegengelassenen Chancen erhöht und die Fehlabspiele nahmen zu. Der Gegner bekam dann noch das ein oder andere Tor. Max im Tor, der eine sonst gute Leistung ablieferte, lies auch ein zwei Kullerbälle ins Tor. Dem Ergebnis tat es nicht wirklich weh. Die Fehlerquote ist insgesamt, insbesondere bei solch einem Gegner etwas zu hoch. Das Spiel wurde von Weißenborner Seite äußerst fair geführt. Die Gegner waren dagegen zweimal in doppelter Unterzahl auf der Platte, was unsere Mannschaft nicht wirklich nutzen konnte. Die Trainer zeigten sich nach dem Spiel aber alles in allem zufrieden.
Und nächste Woche sehen wir die Kollegen aus Döbeln schon wieder vor heimischer Kulisse.

Max Göpfert (42%/40%, 0 von 0 Siebenmetern gehalten), Peter Henker(2), Robert Schulz (2), Erik Müller (7/1), Nick Kosterlitzky (1), Justin Kippe (4), Kai Liebscher (1), Pascal Schönberg (2), Max Goldstein (3)

Standortbestimmung gelungen   Sonntag, 08.09.2013
SV Rotation Weißenborn – NSG Rotluff/Limbach 25:17 (11:7)

Kleines Vorwort
Die B-Jugend des Spieljahres 2013/14 steht nun wieder, nach einem Jahr Sachsenliga, in der Bezirksliga Chemnitz ihren Mann. Warum fragen sich einige? Die Jungs haben im letzten Jahr sicher nicht alle Erwartungen erfüllt, die vielleicht auch teilweise zu hoch gesteckt waren, aber hätten sicherlich auch diese Saison in der Sachsenliga im mittleren Tabellenfeld mithalten können. Also warum dann? Dazu haben uns, die Mannschaft und Trainer mehrere Gründe bewogen:
  1. Die Personaldecke ist dünner geworden; ein Spieler ist zu alt, ein Spieler hat ganz aufgehört und ein Spieler ist zu den Dachsen nach Freiberg gewechselt. Dazu bekommen haben wir nur 2 Spieler, davon einen jungen Spieler aus der C-Jugend. Bei Ausfällen sind diese kaum zu kompensieren.
  2. Der aus Altersgründen ausgeschiedene Spieler ist ausgerechnet ein Torhüter und mit nur einem Torhüter wollten wir nicht in die Sachsenliga.
  3. Handball sollte in erster Linie Spaß machen. Mit der Entscheidung der obersten HVS-Leitung, die Leistungszentren in die Sachsenliga zu stecken, ist ein ganz gewaltiger Teil Motivation für so einen kleinen Handballverein mit so einer Personaldecke verloren gegangen. Bisher waren alle Gegner in der Sachsenliga an guten Tagen schlagbar… Warum die Leistungszentren nicht in der A-Jugend spielen, versteht ohnehin keiner. Zumal dort die Mannschaftsanzahl zu wünschen übrig lässt. So gäbe es auch einen sportlichen Anreiz für die Leistungszentren.
Also nach anstrengendem aber tollen Trainingslager sowie einem gewonnen Testspiel gegen Kurort Hartha in der Woche sollte es nun gegen einen neuen Sachsenligisten im Pokal gehen. Sozusagen eine erste Standortbestimmung in der neuen Saison.

Zum Spiel
Der Beginn der ersten Halbzeit ging von Weißenborner Seite mit etwas zu viel Vorsicht und Nervosität los. Bis zur 8. Minute liefen wir fast immer einem 1-Tore-Rückstand hinterher. Erik schoss in der 3. Minute unser erstes Saisontor. Der Angriff kam zunächst nicht mit der offensiven Deckung der Gäste zurecht. Mit 9:50 auf der Uhr legte Max das erste Mal vor und ab da kam die Weißenborner Lok ins Rollen und der Gegner konnte nur noch dreimal einnetzen bis zur Halbzeit. Hinten war eine sichere Abwehr zu verzeichnen, die kaum überwunden werden konnte. Vorn wurden wieder einmal zuviel Chancen liegen gelassen und ein größerer Abstand dadurch verbaut.
In Halbzeit 2 traf wieder der Gegner als erstes, was aber unsere Mannen nicht beeindruckte. Fünfmal hintereinander trafen Justin, Max, Nick und Erik ins gegnerische Netz. Ab der neunten Spielminute ließen Konzentration und Kondition der durchspielenden Starttruppe etwas nach und das Spiel wurde ergebnistechnisch ausgeglichener. Durch schnelle Konter konnte Nick das ein oder andere Mal seine verdienten Tore machen. Am Ende ließen die Weißenborner den Gegnern keine Chance und Erik setze in der Schlusssekunde mit dem 25.Tor der Weißenborner den Schlusspunkt unter ein gutes Handballspiel. Und die zahlreichen Zuschauer waren durchaus vom ersten Spiel beeindruckt.

Max Göpfert (40%/39%, 2 von 5 Siebenmetern gehalten), Peter Henker(3), Robert Schulz (-), Erik Müller (3/3), Nick Kosterlitzky (5), Justin Kippe (4), Kai Liebscher (-), Pascal Schönberg (2), Max Goldstein (5)





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