SV Rotation Weissenborn Handball
 

Spielberichte Maennliche Jugend B Saison 2012

Die goldene Ananas halbiert   Sonntag, 21.04.2013
HSV Dresden – SV Rotation Weißenborn 26:26 (13:18)

Zum letzten Punktspiel der durchwachsenen Saison ging es in die Landeshauptstadt. Der Gegner war uns noch in guter Erinnerung, da wir gegen diesen unseren höchsten Heimsieg feiern konnten. Mittlerweile hatten sich aber die Dresdner anscheinend aufgerappelt und sich bis auf den 5.Platz hochgekämpft. Somit waren sie nicht zu unterschätzen, zumal die Anzahl der den Dresdnern zur Verfügung stehenden Spieler den gesamten Raum des Spielprotokolls ausmachte. Aber unsere Jungs waren durch die gute Leistung vom letzten Wochenende auch hochmotiviert.
Und so begann das Spiel mit einem absoluten Traumstart: Dem 1:0 durch Erik folgten gleich darauf zwei Tor von Nick, sowie eines vom Kreis durch Peter. So nahm der Dresdner Trainer bereits in der 3. Spielminute (!) eine Auszeit. Auch wenn es dann zweimal bei uns klingelte, ließen sich die Weißenborner nicht beeindrucken und zogen wieder auf teilweise 5 Tore Abstand davon. Insbesondere Flo, Erik und Nick zeigten ein beeindruckendes Angriffsspiel. In der Abwehr lief es noch nicht ganz rund; so konnte der gegnerische Angreifer vom Dienst das ein oder andere Mal unsere Abwehr überlisten. Paul im Tor war in der 1. Halbzeit auch noch nicht ganz wach. Ärgerlich waren die teilweise unnötigen Tore, die nach geglückter Torwartabwehr durch schnelleres und konsequenteres Zufassen am Kreis erfolgten. In die Halbzeit ging es mit einem komfortablen 5-Tore-Polster. Das muss natürlich im Handball nichts heißen.
Zu Beginn der 2.Hälfte stockte der Weißenborner Motor zunächst einmal. So konnten die Gastgeber bis zur 33. Minute auf ein Tor zum 20:19 aufschließen. Die Weißenborner ließen aber hier keine Nervosität aufkommen und gingen, unterstützt durch einen stärker werdenden Paul im Tor wieder auf einen 4-Tore-Abstand. Bis 7 Minuten vor Schluss trennten immer noch 3 Tore die Mannschaften. Dann passierte durch die hektischer werdende Spielweise 3 Minuten ergebnistechnisch nichts mehr. Jeweils 4 und 3 Minuten vor Schluss legten die Gegner uns dann wieder ein Ball ins Tor. Dann wieder 2 Minuten lang Hektik, eine Auszeit des Gegners, zwei verworfene Bälle vorn und Sekunden vor dem Abpfiff das aus unserer Sicht völlig unnötige Tor der Dresdner zum Ausgleich. Dann gab es natürlich riesige Freude bei den Dresdnern und etwas Enttäuschung bei unseren Jungs. Waren es die vergebenen Siebenmeter, die 26 verworfenen Bälle, die (wenigen) technischen Fehler, die fehlende letzte Konzentration und Kondition oder die nicht gehaltenen Bälle? Egal, sicher von jedem etwas. Am Ende war es, trotzdem es um nichts mehr ging, ein schönes Handballspiel, in dem beide Mannschaften gekämpft haben bis zum Schluss und bei dem wir fast den Fünften der Sachsenliga zu Hause besiegt haben. Vielleicht sehen wir uns ja im Finale des HVS-Pokals wieder… Und mal schauen, was die neue Saison bringt.
Noch ein letztes Wort zu den Schiris: Trotzdem es nur die Aushilfsschiris waren, haben die besser gepfiffen, als manch regulär eingesetzte Schiris. (Der Verband hat es mal wieder nicht auf die Reihe bekommen, welche hinzuschicken.)

Paul Johann Schwarz (40%/58%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (0 von 1 Siebenmeter gehalten), Lukas G. (-), Peter Henker(1), Robert Schulz (-), Erik Müller (6), Nick Kosterlitzky (4), Florian Wunderwald (12), Justin Kippe (2), Pascal Schönberg (1), Max Goldstein

Gut gespielt, gut gekämpft   Samstag, 13.04.2013
SV Rotation Weißenborn – LHV Hoyerwerda 29:35 (13:17)

„Hoffentlich sind die Jungs dann kampfeswillig!“, so lautete mein letzter Satz vom Spielbericht von letzter Woche. Die Aufforderung wurde verstanden und so sahen die zahlreichen Zuschauer ein abwechslungsreiches und faires Spiel, welches der nunmehr Zweite der Sachsenliga für sich entscheiden konnte. So klar wie das Ergebnis ist, so dominant waren die Gäste aus Hoywoy aber durchaus nicht.
Bis zur Mitte der ersten Halbzeit war es ein recht ausgeglichenes Spiel. In der 13.Spielminute stand es 5:6 für unsere Gäste. Ab diesem Zeitpunkt bis zur 19. Spielminute bekamen die Lausitzer die Partie aber besser in den Griff und konnten mit 6 Toren auf ein 7:13 wegziehen. Das ließ zunächst Schlimmes befürchten. Die darauf folgende Auszeit brachte deutliche Besserung ins Spiel und so konnten wir mit weiteren 6:4 Toren bis zur Halbzeitpause die Begegnung offen gestalten. Die erste Hälfte wurde von unserer Seite von Florian, Nick, Pascal und Erik vorangetrieben.
In der 2.Hälfte ging es zunächst mit unserem Spiel so weiter, bevor es alsbald wieder einen Einbruch gab. Ab der 3. Minute hielten uns dann Erik und Florian weiter im Spiel. Ein zwischenzeitlicher 8-Tore-Rückstand, der bis zur 17.Minute auf 10 Tore anschwoll, machte die Zuschauer verständlicherweise wieder nervös. Die Jungs gaben sich aber nicht auf und verkürzten den Abstand bis zur Schlusssekunde auf 6 Tore. Hier muss ich Robert hervorheben, der dabei zu alter Stärke zurückfand und seine 4 Tore in der Schlussphase machte. (Ich musste lange blättern, ehe ich herausfand, wann er das letzte Mal 4 Tore gemacht hat – im September gegen Niederau!). Auch die Abwehrarbeit der gesamten Mannschaft war dabei besser als zuvor im Spiel. Pascal stellte hier auch seine Qualitäten zur Schau.
Unsere beiden Torhüter konnten sich gegenüber dem letzten Spiel deutlich steigern. Viele der gegnerischen Bälle waren aber sehr gut platziert und kaum zu halten. Insgesamt gesehen eine deutliche Steigerung zu letzter Woche mit Luft nach oben. Insbesondere die technischen Fehler waren etwas zuviel des Guten; die Abschlussquote lag dagegen eher über dem Durchschnitt. Also Männers, auch wenn es nächste Woche nur noch um die goldene Ananas geht: Zeigt was ihr könnt! Und Justin und Max gute Besserung! Zu guter Letzt meinen herzlichsten Glückwunsch an die beiden feststehenden Erstplatzierten der Sachsenliga, den SV Niederau und den LHV Hoyerswerda!

Paul Johann Schwarz (-/55%), Max Göpfert (30%/33%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Lukas G. (-), Peter Henker(1), Robert Schulz (4), Erik Müller (5), Nick Kosterlitzky (3), Florian Wunderwald (11), Justin Kippe (-), Pascal Schönberg (5)

Mittelsächsische Tragödie in drei Akten   Samstag, 06.04.2013
SV Koweg Görlitz – SV Rotation Weißenborn 31:20 (16:13)

1. Akt: Hinreise – die Beschwerliche
Pünktlich ging es wie immer, dank unseres Sponsors Busbetrieb Gründer-Reisen, in Weißenborn Richtung östliches Ostsachsen los. Die Mannschaft frohen Mutes, wenn auch etwas geschwächt durch das Fehlen eines Spielers und den krankheitsbedingten Trainingsrückstand von Erik diese Woche. Im Hinspiel hatten wir die uns bis dato unbekannten Görlitzer in einer dramatischen Endphase noch um ihren Sieg gebracht und 4 Tore aufgeholt. Hinter Dresden machte dann unser Bus auf Grund einer nicht ihrer Funktion nachkommenden Dichtung schlapp. Der Ersatzbus kam dann eine schlappe Stunde später zum Pannenplatz und fuhr uns samt Außenwerbung des Mittelsächsischen Theaters nach Görlitz. Zwischenzeitlich hatten wir den Görlitzern schon Bescheid gegeben, dass es später wird. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für die Geduld der Spieler, Schiris und Zuschauer! Kurz nach 3 kamen wir dann endlich an, um uns kurz warm zu machen.
2. Akt: 1. Halbzeit – die Hoffnungsvolle
Die erste Halbzeit lief eigentlich ganz hoffnungsvoll. Die flinken Gegner legten zwar immer vor, aber die Aktionen unserer Jungs auf dem Feld ließen uns nicht den Mut verlieren. Selbst bei einem 5-Tore-Rückstand holten sie immer wieder auf. Lukas war hier besonders wertvoll und traf hier seine 5 Tore. Auch Florian und Pascal spielten überzeugend. Max im Tor bekam leider kaum eine Hand oder ein Bein an den Ball; Paul nahm zwei freie Würfe weg. Die Abwehr zeigte einige Schwächen, die sich aber noch nicht allzu gravierend auswirkten. Jedesmal wenn es gelang, den gegnerischen Mittelmann aus dem Spiel zu nehmen, war die Abwehr stabil; wenn nicht, dann nicht. In der Halbzeitansprache war man zuversichtlich, das Spiel weiter offen zu gestalten. Die erkannten Fehler wurden angesprochen.
3. Akt: 2. Halbzeit – der Untergang
Was nun geschah, war eigentlich nicht zu begreifen. Einem schnellen Tor durch Justin folgten 9 (!) weitere durch den Gegner (unterbrochen durch eins von Florian). Bereits in der 12. Minute der 2. Halbzeit stand es 15:25. Somit waren die Messen gelesen. Der in der 1.Halbzeit stark aufgetretene Lukas lies auf einmal alle Konzentration vermissen und verwarf zwei Siebenmeter und einige Abspiele. Alle anderen Spieler hatten wahrscheinlich zuviel Harz an den Füßen und klebten förmlich auf ihren Standplätzen; es war gepflegtes Handballmikado von unserer Seite – wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Ab der 12. Minute fand Erik besser ins Spiel und machte seine 3 Tore. Ab da verlief das Spiel ergebnistechnisch ausgeglichener, was aber am desaströsen Endergebnis nichts änderte.
Epilog
Was bleibt zu konstatieren: Ich hatte das Gefühl, dass einige Spieler mit zuwenig Kondition und damit mit mangelnder Konzentration auf dem Platz stehen. Die Dinge, die im Training geübt werden, werden leider nicht umgesetzt. Und die Torhüter hatten auch nicht ihren besten Tag, wenngleich oftmals von der Abwehr im Stich gelassen. Es war auch ihre schlechteste Saisonleistung. Ich – nein wir alle sind gespannt auf das Spiel gegen Hoywoy in der nächsten Woche, übrigens das letzte Heimspiel diese Saison. Hoffentlich sind die Jungs dann kampfeswillig!

Paul Johann Schwarz (36%/27%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (18%/17%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Lukas G. (2/3), Peter Henker(1), Robert Schulz (-), Erik Müller (3), Nick Kosterlitzky (1), Florian Wunderwald (5), Justin Kippe (2), Pascal Schönberg (3)

Denn sie wissen nicht, was sie tun   Samstag, 09.03.2013
SV Rotation Weißenborn – SG Borna/Zwenkau 22:25 (8:10)

Es gibt wahrscheinlich Mannschaften, die liegen der eigenen Mannschaft nicht. Nachdem die letzten drei Spiele mit großem Kampf und viel Engagement mit einer ausgeglichenen Punktzahl zu Ende gegangen sind, haben wir bei diesem Spiel den Sieges- und Kampfeswillen, vorallem im Angriff vermisst. Frei nach dem Filmtitel – Denn sie wissen nicht was sie tun – haben unsere Angreifer die Chancen mal wieder reihenweise vergeben. Die 31 Fehlwürfe sind mit dem Spiel in Aue der zweitschlechteste Wert in dieser Saison und zeigen, dass man ein Spiel nicht gewinnen kann nur mit einer stabilen Abwehr – nein man muss auch Tore verwandeln. Das Spiel wurde geleitet von zwei Weißenborner Schiedsrichtern, Fabian Kunze und Jens Mauersberger, die eine souveräne Leistung ablieferten. Sie mussten kurz vor dem Spiel einspringen, weil der Bezirk es mal wieder nicht zustande brachte, Schiedsrichter zu stellen. Warum bezahlen wir eigentlich in der Sachsenliga höhere Startgebühren?
Mit dem Startpfiff der beiden Schiris legten die Randleipziger auch gleich stark los und verwandelten das erste Tor nach 15 Sekunden. Unsere Jungs blieben aber die Antwort nicht lange schuldig und konnten sich sogar bis zur 11. Spielminute auf ein 6:3 absetzen. Einige Unaufmerksamkeiten und, wie oben schon angemerkt, viele verworfene Bälle im Angriff spielten der Spielgemeinschaft in die Hände. Über ein 7:7 ging es in die Halbzeitpause mit einem 2-Tore-Rückstand. Dies war eigentlich noch kein Beinbruch. In der 2. Halbzeit ging es aber zunächst so weiter. Die Gäste setzten sich zweitweise mit 4 Toren ab, bevor sich die Weißenborner in der 12. Minute wieder mal auf ein Tor heranwarfen (15:16). Dieses Spiel lief so bis zur 24. Spielminute, in der Weißenborn noch mit 22:23 hinten lag. Zwischenzeitlich war der gut haltende Max mit einer berechtigten roten Karte des Feldes verwiesen worden. In der letzten Spielminute machten dann die Borna-Zwenkauer den Sack zu, indem sie zum Endstand einnetzten. Was fehlt? Konstanz! Und zwar bei einer Reihe von Spielern. Und Zuhören was der Trainer sagt und Umsetzen der Trainingsinhalte. Sicher kann man auch einige Ausreden bemühen, aber das sollte nicht unser Anspruch sein. Lukas und Erik, waren heute neben Max im Tor die besseren Spieler. Positiv anzumerken ist die sehr geringe technische Fehlerquote.

Paul Johann Schwarz (42%/40%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (60%/50%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Lukas G. (3/4), Peter Henker(2), Robert Schulz (1), Erik Müller (5), Nick Kosterlitzky, Florian Wunderwald (4), Justin Kippe (verletzt), Pascal Schönberg (3), Max Goldstein

Großer und verlustreicher Kampf nicht belohnt   Samstag, 02.03.2013
SV Holzhacker Plauen – SV Rotation Weißenborn 23:22 (10:10)

Ich fang mal mit dem Positiven an: Es war schönes Wetter, die Sonne ließ sich mal wieder blicken und unsere Jungs haben über weite Strecken einen von unserer Seite fairen Kampf geliefert und dabei die Worte des Trainers fast 1:1 umgesetzt. Und dies trotz zweier krankheits- und verletzungsbedingten Ausfälle, sowie eines gerade genesenen Spielers, der die Woche über nicht trainieren konnte. Als wir vor zwei Wochen ebenfalls in Plauen waren, sahen wir eine kämpferische und von beiden Seiten fair geführte Partie. Diese zeigte, dass bei der Einheit in Plauen ein feiner Handball gespielt und gelehrt wird, dessen Erfolge sich zwar nicht unbedingt kurzfristig zeigen, dafür aber nachhaltig sind.
Bei dem zweiten Plauener Verein scheint dies anders zu sein. Schon im Hinspiel mussten wir einen Spieler ins Krankenhaus bringen; im jetzigen Spiel traf es wieder einen Spieler, den die Sanitäter abholen mussten. Und zwar nicht wegen eines möglicherweise harten Zusammenpralls zwischen Angriffs-/und Abwehrspieler, wie das im Handball durchaus mal passieren könnte. Neben dem eigentlichen Spielgeschehen wurde unser Nick am Kreis durch fortgesetztes Abdrücken im Halsbereich regelrecht „ausgenockt“. Trainer Wunderlich findet das anscheinend normal – zumindest war er dieser Meinung nach dem Spiel; wahrscheinlich werden neben Spielzügen im Training in gleichem Maße Techniken trainiert, wie die Gegenspieler spielunfähig gemacht werden können. Bedauerlich und unwürdig für eine Mannschaft in dieser Spielklasse. Mit normaler handballerischer Härte hat das jedenfalls definitiv nichts zu tun. Schade nur, dass die Schiris viel zu viel laufen ließen und sich so die Situation aufschaukeln konnte. Von diesen erfahrenen Referees hätte ich anderes erwartet.
Noch ein paar Worte zum Spiel selber: Unserer Jungs machten die Ausfälle mehr als wett. Sie standen ihren Mann in der Abwehr und ließen den spielerisch deutlich unterlegenen Gegnern kaum eine Chance zum Abschluss. Vorn wurden einige Chancen zu leichtfertig vergeben und Lukas traf beim Siebenmeter auch nicht das Tor. Paul im Tor nahm manchmal relativ einfache Bälle nicht weg. Durch die schon angesprochene sehr gute Abwehrarbeit stand es zur Pause unentschieden. In der 2. Halbzeit lagen unsere Jungs nach hervorragendem Kampf teilweise 2 Tore vorn. Leider wurde dieser Kampf zum Schluss nicht belohnt. Sicher spielte da auch der Ausfall von Nick im Spiel durch die brutale Spielweise der Gegner eine Rolle. Herausragend in unserem Spiel war heute Pascal; trotz Trainingsrückstand konnte auch Lukas mal wieder drei Feldtore erzielen. Und auch Max erzielte 2 Tore von außen und hatte leider mehrfach Alu-Pech. Auch Erik spielte heute wieder befreiter auf. Robert ersetzte den ausgefallenen Nick am Kreis in hoher Qualität und machte seine Tore von außen. Alles in allem war es eins der besten Spiele unserer Jungs auswärts, dessen Leistung nicht belohnt wurde und die mindestens ein Unentschieden verdient hätte.

Paul Johann Schwarz (59%/47%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (1 von 2 Siebenmetern gehalten), Lukas G. (3/0), Peter Henker, Robert Schulz (2), Erik Müller (3), Nick Kosterlitzky (1), Florian Wunderwald (1), Justin Kippe (verletzt), Pascal Schönberg (10), Max Goldstein (2)

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht   Samstag, 23.02.2013
SV Rotation Weißenborn – SG LVB Leipzig 31:30 (12:15)

Ruhe bewahren und Geduld haben gab der Trainer den Jungs in der Halbzeit mit auf den Weg; dann könnten sie die Leipziger auch knacken. Was war bis dahin in der ersten Halbzeit passiert? Zu Beginn legten die beiden Mannschaften gleich einen Schnellstart hin und so stand es nach 40 Sekunden bereits 1:1. Bis zum 4:5 war eigentlich alles noch klar; ab dann zogen die Leipziger mit einem 4-Tore-Lauf auf 4:9 weg. Dabei hielt Max im Tor einige freie Bälle und verhinderte damit Schlimmeres. Unsere Abwehr ließ sich zu diesem Zeitpunkt immer wieder mit denselben Varianten zu leicht austricksen. Auch spielten zu Beginn Unkonzentriertheiten und überhastete Abschlüsse eine entscheidende Rolle. Auch eine Auszeit brachte zunächst nicht den erhofften Erfolg. Bei 7:12 kam Paul ins Tor. Obwohl er rein statistisch nicht besser als Max war, kamen die Männers jetzt besser ins Spiel. So kam man über zwei 3er-Läufe zur Halbzeit auf ein 12:15 ran. Insbesondere Erik konnte in Halbzeit 1 mal wieder zeigen, wozu er im Angriff fähig sein kann. Peter netzte 15 Sekunden vor dem Pausenpfiff zum Halbzeitstand ein.
Zur 2.Hälfte kamen die Jungs mit dem festen Willen aus der Kabine, dass Spiel vor der fantastischen Kulisse zu drehen. Und so gingen wir nach über 7 Minuten beim Stand vom 19:18 erstmals in Führung. Ab da alles gut? Pustekuchen! Die Jungs begannen wieder hektisch zu werden. Die Abwehr konnte sich aber immer besser auf die einfallslosen Leipziger Angreifer einstellen, insbesondere als die zwei Spielmacher „aus dem Spiel genommen“ wurden. In Hälfte 2 waren es vorallem Florian, Peter und Erik, die die Weißenborner ergebnistechnisch nach vorn brachten.
Die Schlussphase war zunächst wieder mal hektisch: in der 22. Minute stand es 26:29 für Leipzig; bei Minute 24:20 netzte Flo zum 30:29 ein; 15 Sekunden vor Schluss glichen die Leipziger aus und da, ja da nahm sich Pascal die Worte des Trainers in der Halbzeit zu Herzen und ließ sich Zeit, prellte den Ball, spielte ihn an Erik weiter, der ihn dann aber mit der letzten Sekunde in die Maschen drosch. Die Leipziger waren am Boden zerstört und auf Weißenborner Seite war grenzenloser Jubel.
Insgesamt gesehen hätten wir uns natürlich auch nicht über ein Unentschieden beschweren dürfen, obwohl unsere Mannschaft eigentlich die bessere war. Leipzig hat gekämpft bis zum Schluss aber ohne das nötige Glück. Die Abschlussquote bei unserem Team war heute besser als sonst, wenn man auch bei der ein oder anderen sog. hundertprozentigen (vergebenen) Chance die Männeln bekommt. Die Spieleröffnung war an einigen Stellen zu hektisch und so waren die meisten technischen Fehler Abspielfehler. Hier ist noch dran zu arbeiten.

Paul Johann Schwarz (40%/43%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (37%/-), Lukas G. (2/0), Peter Henker (5), Robert Schulz (1), Erik Müller (8), Nick Kosterlitzky (1), Florian Wunderwald (9/2), Justin Kippe (verletzt), Pascal Schönberg (3), Max Goldstein
PS: Als Nachtrag bzw. Korrektur von letzter Woche: Ralf hat sich wie im Schlaraffenparadies gefühlt.

Pech in Plauen gelassen   Samstag, 17.02.2013
HC Einheit Plauen – SV Rotation Weißenborn 19:19 (11:10)

Nachdem die Plauener uns in der Hinrunde mehr als abgewatscht haben und uns einen pechbringenden Stock in den Weißenborner Forst gestellt haben, gab es zunächst mal den Stock wieder zurück ;). (Viel Spaß damit, Heiko!) Und das brachte zumindest kein Pech mehr.
Unsere Jungs waren von Beginn an hochmotiviert, aber etwas nervös. So schlugen die ersten Bälle nur wieder an das Aluminium. Die Plauener machten es hier besser und zogen über ein 4:1 auf 6:2 weg. Hier nahm unser nächster Interimstrainer Ralf Hallas eine Auszeit und auch eine Auswechselung im Tor vor. Von da an ging es ständig bergauf (5:6 10.Minute). Nach einem 4-Tore-Lauf neigte sich die Waage beim 9:8 zum ersten Mal auf die Weißenborner Seite. Die Abwehr mit unserem Wirbelwind Nick und Paul im Tor zeigten eine starke Leistung. Hier hielt er auch einen Siebenmeter. Der Halbzeitstand machte Mut für die 2. Halbzeit; Plauen zeigte sich beeindruckt.
Nachdem Flo in der 2.Halbzeit ausgeglichen hatte, waren die Plauener wacher als unsere Mannschaft und so mussten wir wieder einem 3-Tor-Rückstand hinterherrennen. In der 13.Minute der 2.Halbzeit waren wir aber wieder ran (15:15) und ab dann war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Paul, der zu Beginn der 2.Halbzeit ebenfalls noch in der Kabine war, nahm nunmehr einige auch freie Bälle weg. Die Abwehrreihen dominierten nun das Bild. Aber unseren Angreifern erging es auch nicht besser als den Plauenern; der ein oder andere Treffer war eine Beute des wie immer guten Plauener Schlussmanns oder wurde leichtfertig vergeben. Zwischen der 15. und 18. Minute wurde kein Tor mehr erzielt und bei Minute 21:00 stand schon das Endergebnis fest. Kein Team war mehr in der Lage, den Siegtreffer zu setzen. Auf Weißenborner Seite hielt Paul in der letzten Minute noch das Ergebnis fest.
Insgesamt gesehen war es ein verdientes Unentschieden, an dem die Weißenborner durch die engagierte eigene Leistung, die nach dieser langen Pause nicht selbstverständlich war, viel Freude hatten. Auch macht es immer Spaß gegen die fairen Gegner von Einheit Plauen zu spielen (wenn man zu hoch verliert, dann macht es natürlich nur ein bisschen Spaß). Vielen Dank an dieser Stelle an die vielen mitgereisten Fans – ich glaub, ihr dürftet es nicht bereut haben. Vielen Dank auch an Justin, der trotz seiner Verletzung engagierter Betreuer war. Auch Dank an den Ralf, der sich wie im „Schlaraffenland“ gefühlt hat und bestimmt mal wieder mit will!

Paul Johann Schwarz (60%/56%, 1 von 2 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (25%/-), Lukas G. (0/1), Peter Henker (2), Robert Schulz (1), Erik Müller (1), Nick Kosterlitzky (3), Florian Wunderwald (7/1), Justin Kippe (verletzt), Pascal Schönberg (2), Max Goldstein (1)

Zielwasser im Bus gelassen   Samstag, 12.01.2013
NSG EHV/Nickelhütte Aue II – SV Rotation Weißenborn 24:24 (13:13)

Ein Sieg, eine Niederlage und nun ein Unentschieden – so sieht die ausgeglichene Zwischenbilanz der bisherigen Hinrunde aus. Nach dem katastrophalen Spiel von letzter Woche sollte auch dies kein Spiel für schwache Gemüter sein. Die junge Auer Mannschaft konnte durch eine starke Abwehrleistung unserer Jungs überwiegend in Schach gehalten werden. Zu Beginn legten auch die Weißenborner furios los. Durch Tore von Lukas, Florian, Peter und Pascal zogen wir auf 6:2 weg. Zwischenzeitlich nahm beim 4:1 der Auer Coach, der das ganze Spiel über sehr großen Redebedarf mit den teilweise unsouveränen Schiris hatte, eine Auszeit. Nach dieser kamen seine Auer besser ins Spiel. Dies lag aber hauptsächlich daran, dass unsere Jungs das Zielwasser im Bus vergessen hatten. 31 Fehlwürfe über das gesamte Spiel sprechen eine deutliche Sprache. Bis zur Halbzeitpause lagen wir dann immer mal mit einem Tor vorn, mal zogen die Auer nach. Max im Tor zeigte insbesondere zu Beginn eine starke Leistung. Die zeitweise offensive Manndeckung des Gegners konnte unsere Mannschaft auch nicht verunsichern.
Nach dem Pausentee änderte sich prinzipiell nicht allzuviel, nur dass ab und zu die Auer vorn lagen. Jetzt kam auch noch etwas Pech dazu als in der 38.Minute Paul einen Siebenmeter hielt, der Nachschuss aber einschlug. Schlimmeres musste man in der 44.Minute befürchten, als die Gegner mit 2 Toren in Front lagen. Dieser Vorsprung konnte dann in der 47.Minute wieder egalisiert werden. In den letzten Minuten herrschte dann wieder allgemeine Hektik vor; den Ballbesitz kurz vor Ende konnten die Jungs nicht mehr zum Vorsprung nutzen – schade eigentlich.
Insgesamt muss man feststellen: hinten Punkt gewonnen und vorn verloren. Vielen Dank an dieser Stelle an unseren Alttrainer Lutz Weber, der hier für unsere 2 Coaches eingesprungen ist, die die diese Abwesenheit sicher mit Verpflegungssicherstellung bei den nächsten zwei Auswärtsspielen wieder gut machen werden… Außerdem nochmals vielen Dank an die vielen mitgereisten Fans – so ein voller Bus ist schon was Tolles.

Paul Johann Schwarz (36%, 1 von 1 Siebenmeter gehalten), Max Göpfert (52%, 0 von 2 Siebenmetern gehalten), Lukas G. (2/2), Peter Henker (3), Robert Schulz (1), Erik Müller (5), Nick Kosterlitzky (1), Florian Wunderwald (6), Justin Kippe, Pascal Schönberg (4), Max Goldstein

Katerstimmung im neuen Jahr   Samstag, 05.01.2013
SV Rotation Weißenborn – NSG Westsachsen 20:30 (09:19)

Nach dem Sieg gegen Niederau nun wieder so ein Spiel! Es geht wieder so weiter wie schon die ganze Hinrunde – tollen Spielen folgen weniger tolle. Und wieder war eine längere Pause dazwischen. Da hat man schon das Gefühl, dass der ein oder andere das Handballspielen verlernt hat.
Zum Spiel: Nach knapp einer Minute markierte Justin gedankenschnell das erste Tor, dem auch sein zweites bald folgte. Peter, der heute mit Abstand der Beste im Team war, legte zum Dritten Tor aus Weißenborner Sicht nach, bevor die Gäste ausgleichen konnten und ab da wegzogen. Die Weißenborner spielten vorallem in der ersten Halbzeit nicht als Team, kamen in der Abwehr oft zu spät und vorn war man einfallslos. Zudem haben wir selten so viel technische Fehler einfachster Art gesehen (knapp 40 Fang- und Abspielfehler, Kreisberührungen etc.)! Unsere Leistungsträger waren insbesondere in der 1. Halbzeit fast ein Totalausfall. Zeitweise kamen unsere Jungs 5 Minuten lang zu keinem Torerfolg. Unsere beiden Torhüter machten zwar kein überragendes Spiel, aber waren definitiv nicht an diesem Ergebnis schuld – sie wurden viel zu oft allein gelassen. Die Außen machten zudem was sie wollten aber nicht sollten.
Nach einer stimmgewaltigen Pausenansprache zeigte sich in der Mannschaft etwas Kampfgeist in der 2. Halbzeit, der zumindestens dafür reichte, sich nicht weiter vorführen zu lassen. An dieser Stelle muss ich nochmals Peter erwähnen, der hier wesentlich dazu beitrug.
Nach so einem Spiel sollte jeder Spieler in sich gehen und die Gründe bei sich selber suchen. Zudem haben wir das „eine Team“ vermisst. Dass es auch anders geht, habt ihr schon oft genug bewiesen, da muss man es aber wollen!

Paul Johann Schwarz (45%/45%, 0 von 1 Siebenmeter gehalten), Max Göpfert (25%/55%), Lukas G. (1/-), Peter Henker (8), Robert Schulz (1), Erik Müller (1), Nick Kosterlitzky (2), Florian Wunderwald (3), Justin Kippe (3), Pascal Schönberg (1), Max Goldstein

Freude im Advent   Samstag, 15.12.2012
SV Rotation Weißenborn – SV Niederau 1891 30:28 (18:14)

Wer hätte das gedacht? Das Jahr geht zu Ende, wie die Saison begonnen hat; mit einem verdienten Sieg in heimischer Halle. Mit dieser Mannschaft ist es wie in der Achterbahn – immer auf und ab.
Zu Beginn des Spieles legten die starken Niederauer – derzeitiger Tabellenprimus – gleich flott los und lagen vorallem dank ihrer starken Rückraumschützen in der dritten Minute mit 2:0 vorn. Unsere Jungs schauten zunächst zu oft in der Abwehr zu. Vorn klappte es ganz vernünftig und so zogen wir in der 9.Minute das erste Mal gleich mit den Niederauern. Drei Minuten später führten wir durch einen umstrittenen Siebenmeter durch Lukas, der sein bestes Saisonspiel ablieferte. Durch Treffer von Erik, Lukas und Pascal zogen die Weißenborner dann auf 4 Tore zum 11:7 weg. Pascal hatte den Niederauer Torschützen vom Dienst dann in Einzelhaft, was sich positiv bemerkbar machte. Der Torabstand konnte dann durch eine geschlossene Abwehrleistung und einen stärker werdenden Paul im Tor bis zur Pause verteidigt werden. Daran änderte weder die Auszeit der Gegner noch die 2-Minuten-Strafe für Lukas kurz vor der Halbzeit etwas. Auch in Unterzahl traf Peter vom Kreis.
Wer das Hinspiel gesehen hatte, wusste, dass eine Führung zur Halbzeit noch nicht allzuviel zu sagen hat. Daher die Ansage in der Kabine nicht nachzulassen und alles bis zum Umfallen zu geben. Die Niederauer kamen ebenso motiviert aus der Kabine und begannen mit einer offensiveren Deckung. Sie kamen auch tatsächlich auf 2 Tore ran. Leichte Unsicherheiten und fehlende Cleverness schlichen sich in unser Spiel. Sechs Minuten vor Ende lagen wir aber wieder durch eine starke kämpferische Leistung mit 4 Toren vorn. Dass das nichts heißen muss, haben wir selber gegen Görlitz bewiesen. Und so begannen die Nerven auf einmal zu flattern. Peter, Nick und Erik brachten die Kugel nicht mehr im Kasten unter und der Torabstand betrug nur noch ein Zähler. Die zahlreichen Zuschauer und die Trainer bekamen einen Herzmuskelfaserriss. In einer Auszeit eine Minute vor Ende beschwor Thomas Weber noch einmal die Mannschaft, die Ruhe zu bewahren – und Lukas machte dann tatsächlich Sekunden vor Spielende den Sack zu. Dann war die Freude grenzenlos. Heute hat die Mannschaft gezeigt, wozu sie fähig ist, wenn sie konzentriert und begeisternd zu Werke geht. Die technischen Fehler konnten auch halbiert werden. Männer, macht uns auch im neuen Jahr so viel Freude, bitte!

Paul Johann Schwarz (46%/55%, 0 von 4 Siebenmeter gehalten), Max Göpfert (-, 0 von 1 Siebenmeter gehalten), Lukas Göpfert (3/2), Peter Henker (2), Robert Schulz, Erik Müller (4), Nick Kosterlitzky (4), Florian Wunderwald (7), Justin Kippe, Pascal Schönberg (8), Max Goldstein

Pause nicht bekommen   Samstag, 08.12.2012
LHV Hoyerswerda – SV Rotation Weißenborn 29:19 (16:9)

Die Weißenborner dürfen anscheinend keine spielfreien Wochenenden haben. Wie schon bei den letzten Pausen war die darauffolgende Leistung in Teilen unterirdisch und nicht erklärbar. Der Gegner aus Hoywoy ist zugegebenermaßen ein leistungsstarker Gegner, der unseren Jungs mit einem ausgeglichenem Spielerkader und hohem Leistungsvermögen das Leben schwer machte. Trotzdem hätte man mit deutlich mehr Konzentration und Leistungswillen hier ein besseres Spiel abliefern können und müssen.
Das erste Tor fiel durch Nick in der 2.Minute bevor Hoyerswerda gleichziehen konnte. Danach begann auf unserer Seite der Schlafwagenhandball. Robert wollte die ganze Partie partout den Ball nicht fangen und Pascal verteilte in der 1. Halbzeit eine Reihe verfrühter Weihnachtsgeschenke an die Gastgeber. Auch Florian spielte deutlich unter seinen Möglichkeiten. Erik verteilte seine Pässe auf Knöchelhöhe. Der von der Abwehr im Stich gelassene Max wurde dann mit der 1.Halbzeit entnervt ausgewechselt. Eine Auszeit brachte keine Wunder, aber ab da konnten die Jungs zumindest den Abstand halten. Gegen Ende der 1.Halbzeit und nach dem Wiederanpfiff war etwas von der Mannschaft von letztem Spieltag zu sehen. Ab das stellte sich als Strohfeuer heraus, wenn auch Pascal endlich erwacht war. Und so zogen die Hausherren schließlich auf 10 Tore trotz der guten Torhüterleistung von Paul weg. Eine einigermaßen gute Leistung zeigten darüber hinaus Lukas und Max Goldstein.
Wenn die Trainer sich etwas wünschen würden, dann wäre es eine konstantere Leistung der Mannschaft. Im Moment ist es eher wie eine Kasperbude – an jeder Ecke eine Überraschung. Auch wenn die Fehlerquote nicht höher ist als sonst, reicht dies im Zusammenhang mit einer unterdurchschnittlichen Abwehrleistung nicht für ein akzeptables Spiel. Und nächste Woche beginnt die Rückrunde mit Niederau!

Paul Johann Schwarz (50%/60%, 0 von 1 Siebenmeter gehalten), Max Göpfert (18%/33%, 0 von 1 Siebenmeter gehalten), Lukas Göpfert (1/4), Peter Henker (1), Robert Schulz, Erik Müller (1), Nick Kosterlitzky (2), Florian Wunderwald (1), Justin Kippe (1), Pascal Schönberg (6), Max Goldstein (1)

Solide Leistung   Samstag, 24.11.2012
SV Rotation Weißenborn – HSV Dresden 28:15 (13:10)

Im Rückblick zur letzten Woche war dies schon fast ein Spiel zum Nervenaufbau. Unsere Weißenborner gingen von Beginn an mit hoher Konzentration und Willensstärke zur Sache. Das 1:0 fiel bereits nach einer halben Minute und bis auf das folgende 1:1 lagen die Jungs immer vorn. Florian hatte sich heute wohl einiges vorgenommen und so gingen die ersten Tor fast alle auf sein Konto. Auch Pascal verlor endlich mal wieder seine Beißhemmung und zeigte dem generischen Torhüter wo in Weißenborn der Hammer hängt. Durch die konsequente Abwehrleistung und die Quasi-Herausnahme des generischen Spielmachers durch unseren „beemschen Wind“ Nick wurden die Gegner aus der Landeshauptstadt ständig auf Distanz gehalten. Zum Ende der 1.Halbzeit schlichen sich dann wieder einmal einige unnötige Fehler im Angriff ein, die ein besseres Pausenresultat verhinderten.
Nach einem kleinen Nickerchen (hat nichts mit Nick zu tun ;)) zu Beginn der 2.Halbzeit, hätten die Jungs aus Dresden eigentlich einpacken können. In einer immer besser koordinierten Torhüter-Verteidiger-Leistung wurden nur noch 3 Feldtore zugelassen (und ab der 9. Spielminute der 2.Halbzeit überhaupt nur noch eins!). Die von Pascal und Florian verursachten Fouls, die zur Herausstellung und Siebenmeter führten war so unnötig wie berechtigt. Dagegen war es schon bemerkenswert, wie in der darauffolgenden 2-fachen Unterzahl ein Tor durch Peter in die Maschen gehauen wurde.
Wieder einmal war es eine geschlossene Mannschaftsleistung. Auch die Schonung vom Erik haben die Jungs problemlos verkraftet. Alle eingesetzten Feldspieler außer ihm haben heute ihre Tore gemacht. Wenn es etwas zu meckern gibt, dann die gebetsmühlenartige Wiederholung der verbesserungswürdigen Chancenverwertung und die vielen Fehlabspiele.
Für die nächsten, wahrscheinlich deutlich anspruchsvolleren Spiele heißt es den Schwung mitzunehmen, nicht nachzulassen, auszuschlafen (es weiß schon, wer gemeint ist) und nicht überheblich zu werden.

Paul Johann Schwarz (78%, 1 von 4 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (36%), Lukas Göpfert (0/3), Peter Henker (2), Robert Schulz (1), Erik Müller, Nick Kosterlitzky (3), Florian Wunderwald (11), Justin Kippe (1), Pascal Schönberg (6), Max Goldstein (1)

Respekt!   Samstag, 17.11.2012
SV Rotation Weißenborn – SV Koweg Görlitz 23:23 (11:11)

Wer hätte das gedacht? Nach dem letzten Spiel in Borna sicher wenige. Aber: Die Jungs haben sich die Wunden geleckt und über die Woche wieder zum Team gefunden. Die Leistung gegen Görlitz war von Beginn an vom Willen geprägt, hier mit erhobenem Hauptes vom Platz zu gehen. Alle in der Halle spürten, dass eine ganz andere Mannschaft auf der Platte stand, als noch in der vergangenen Woche. Und so konnte durch eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung ein Unentschieden erarbeitet werden, der den Weißenbornern wie ein Sieg schmeckte – und den Görlitzern bestimmt wie eine Niederlage. Zum Spielverlauf:
In den ersten Minuten zeigte sich mal wieder, dass die Chancenverwertung zu wünschen übrig lässt. Die Görlitzer zogen auf zwischenzeitlich 5 Tore zum 2:7 weg, ehe die Jungs an die Worte des Trainers dachten: Ah, wenn wir etwas reißen wollen, muss das Runde ins Eckige ;). Und so konnten wir in der 21 Spielminute durch ein Tor von Florian das erste Mal ausgleichen.
Mit breiter Brust und dem 11:11 ging es in die Kabine. Die Görlitzer zeigten dann, dass sie unbedingt gewinnen wollen und zogen bis zur 20. Minute der 2.Halbzeit auf 5 Tore zum 18:23 weg. Viele in der Halle dachten da, dass war’s jetzt – nicht die Jungs. Unterstützt durch einen Torhüterwechsel und eine Abwehrumstellung ließen die Männers keinen Treffer mehr in den letzten fünf Minuten zu. Warum eigentlich nicht gleich so? Zug um Zug, durch Tore von Lukas, Florian und Erik holten die Weißenborner auf. Die Uhr zeigt 24:15 – und der Spielstand ist 22:23 für Görlitz - ein Konter der Weißenborner läuft und Peter semmelt den Ball an die Latte. Wieder haben die Trainer und Fans einige Nerven weniger und der Herzmuskel ist geschädigt. Glücklicherweise bleiben wir in Ballbesitz und Pascal hat genug Platz und Nerven um 10 Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich zu erzielen. Boh eh! Glückwunsch und weiter so auf dem Weg!

Paul Johann Schwarz (52%/46%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (29%), Lukas Göpfert (1/5), Peter Henker (1), Robert Schulz (2), Erik Müller (2), Nick Kosterlitzky (3), Florian Wunderwald (6/1), Justin Kippe, Pascal Schönberg (2), Max Goldstein, Andre Brand

Fehlerfestival in der Fremde   Sonntag, 11.11.2012
NSG Borna/Zwenkau – SV Rotation Weißenborn 22:19 (12:10)

Spaß haben sollten alle – am Ende hatten nur die Gastgeber Spaß! Wie gegen Plauen ging es schon mit viel Unkonzentriertheit in der Anfangsphase los. Der Trainer Thomas Weber hatte mal eine andere Anfangsformation gewählt, in der Hoffnung, dass sich die dabei sonst nicht von Beginn an Spielenden besonders reinknien. Pustekuchen! Die Verantwortung war anscheinend zu groß! Die sympathischen Gegner lagen so nach 2 Minuten mit 2:0 vorn, ehe uns 2 Minuten später der Anschlusstreffer gelang. Ruhe kam dadurch nicht wirklich in unser Spiel. Nach 10 Minuten stand es dann endlich mal unentschieden 5:5. Es war auch das letzte Mal in diesem Spiel, dass wir so nah dran waren. Dann passierte sage und schreibe über 6 Minuten nicht wirklich viel. Die Hausherren zogen dann auf Grund unserer gewohnt hohen Fehlerquote auf 6:8 weg. Thomas nahm eine Auszeit, die aber anscheinend nicht wirklich viel bewegte. Die Bornaer-Zwenkauer erhöhten auf 11 Tore, dann kamen wir in einem Schlussspurt zum Halbzeitende nochmal auf 2 Tore ran.
In der Auszeit war der Trainer schon laut; in der Halbzeit bröckelte der Putz von den Wänden. Völlig unter Schock stehend ließen die Jungs aber wieder 4 weitere Tore, davon zwei in Überzahl zu. Paul im Tor konnte nunmehr einige Würfe abwehren und so arbeiteten sich die Weißenborner bis auf ein Tor in der 45 Minute heran. Alle an der Seitenlinie schöpften Hoffnung, hier doch noch mit einem blauen Auge den Platz zu verlassen. Falsch gedacht! Man setzte da an, wo man in diesem Spiel schon öfter war: den guten Torhüter berühmt schießen, Bälle wegschmeißen, alles Mögliche fangen, bloß keine Bälle… So konnte es am Ende nicht reichen und der Jubel der NSG war verständlicherweise grenzenlos.
Zusammengefasst kann man feststellen, dass viele in unserer Truppe nicht mit der nötigen Einstellung zum Spiel angereist sind. Wahrscheinlich haben sie sich zu viel die Tabellenplatzierungen angeschaut. Knapp 30 technische Fehler sprechen eine deutliche Sprache!
Auch die Abwehrarbeit war alles andere als souverän. Wenn man dann schon mal den Ball hat, ihn unterwegs nicht verliert oder dem Gegner schenkt, dann sollte man ihn auch im Tor unterbringen. Wenn man dann aber für die 19 Treffer 45 Versuche benötigt, kann man einfach kein Spiel gewinnen.
Jungs, dieses Spiel habt ihr alleine verloren!

Paul Johann Schwarz (33%/59%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (38%), Lukas Göpfert (1/1), Peter Henker (4), Robert Schulz (2), Erik Müller (3), Nick Kosterlitzky (1), Florian Wunderwald (5/1), Justin Kippe, Pascal Schönberg (1), Max Goldstein

Plan erfüllt   Samstag, 20.10.2012
SG LVB Leipzig – SV Rotation Weißenborn 17:29 (6:14)

Die Reise in die Messestadt hat sich für die Jungs der B-Jugend gelohnt. Gegen die Leipziger, die derzeit mit nur einem Pluspunkt auf dem vorletzten Platz liegen, gab es einen verdienten Sieg- endlich mal wieder. Zunächst wurde das Spiel mit 20-minütiger Verspätung angepfiffen. Warum? Weil sich keine Schiedsrichter blicken ließen und deshalb die beiden Trainer das Spiel leiteten. Im Großen und Ganzen haben sie ihre Sache gut gemacht ;). Die Weißenborner begannen diesmal konzentriert in der Abwehr und die Fehlwürfe im Angriff hielten sich auch in Grenzen. Der weitestgehend überforderte Gegner bekam auf Grund unsauberen Spiels mehrere Zeitstrafen. Die neuen Trikots wurden von den Leipzigern auf XXL-Größe geweitet. Zwei uns zugesprochene Siebenmeter in der ersten Hälfte konnten wir allerdings nicht im Kasten unterbringen. In der Abwehr wurde deutlich besser gearbeitet als im letzten Spiel; es gibt aber noch Verbesserungspotential insbesondere was die Abstimmung betrifft. Das Konterspiel konnte das ein oder andere Mal umgesetzt werden. Zur Halbzeit gingen wir dann mit einer beruhigenden 8-Toreführung in die Kabine und konnten beruhigt die Pausengetränke zu uns nehmen.
In Halbzeit 2 änderte sich nicht allzuviel an den Kräfteverhältnissen. Durch eine Reihe von Unachtsamkeiten und Umstellungen vorallem in den letzten fünf Minuten kamen die Leipziger zu einigen Toren. Hier ist deutlich mehr Konsequenz und Konzentration auch bei größeren Torabständen gefragt. Lukas konnte die beiden Siebenmeter endlich wieder im Tor unterbringen.
Hervorheben möchte ich heute Florian und Nick, die unermüdlich ackerten. Nick sollte sich nur nicht provozieren lassen. Paul im Tor lieferte eine gute Partie ab; er könnte aber eine lautere Stimme gebrauchen um seine Abwehr besser zu ordnen. Andre muss weiter an sich arbeiten; wenn er schon eingewechselt wird, dann sollte er auch konzentriert zu Werke gehen; letzteres gilt auch für Justin, der eher in der Abwehr als im Angriff überzeugen konnte. Erik, Peter und Pascal machten endlich wieder einige Tore. Alle anderen hier nicht gesondert Benannten spielten Durchschnitt, was auch was ist im Vergleich zur Vorwoche.
Resümee: verdienter Sieg gegen überforderten Gegner mit leicht ansteigender Leistungskurve unserer Mannschaft. Nun ist erstmal Pause bis zum 11.11. und genügend Zeit zum Trainieren. Hoffentlich können wir dann unsere Pfannkuchen nach dem Spiel genießen.

Paul Johann Schwarz (57%/56%, 1 von 1 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert, Lukas Göpfert (1/2), Peter Henker (4), Robert Schulz (1), Erik Müller (5), Nick Kosterlitzky (3), Florian Wunderwald (8), Justin Kippe, Pascal Schönberg (4), Andre Brand, Max Goldstein (1)

Ein gebrauchter Tag   Samstag, 13.10.2012
SV Rotation Weißenborn – HC Einheit Plauen 22:33 (8:14)

Am besten nicht zu viel über das Spiel nachdenken und einfach nur abhaken. Eine geschlossen schlechte Mannschaftsleistung, bis auf Andre. Die besten Weißenborner waren die Fans. Glückwunsch an die Plauener – ein fairer Gegner, der verdient gewonnen hat. Und an den Schiris lag’s auch nicht; diese boten eine gute Leistung.

Paul Johann Schwarz (53%/29%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (23%/40%, 0 von 1 Siebenmetern gehalten), Lukas Göpfert (4/3), Peter Henker (1), Robert Schulz (1), Erik Müller (1), Florian Wunderwald (4), Justin Kippe (2), Pascal Schönberg (4), Andre Brand, Max Goldstein (2)
es fehlte: Nick Kosterlitzky

Déjà-vu   Sonntag, 07.10.2012
SV Rotation Weißenborn – SV Plauen-Oberlosa 04 22:23 (10:9)

Eigentlich ging ja alles gut los – so fing der Spielbericht von letzter Woche an und so könnte der von dieser Woche auch wieder beginnen. Die Weißenborner begannen stark und lagen nach 3 Minuten mit 3:0 in Front. Allmählich kamen die Oberlosaer ins Spiel und so entwickelte sich in Halbzeit 1 ein kampfbetontes Spiel, in dem die Gäste aus Plauen-Oberlosa in der 11. Minute das erste Mal ausgleichen konnten. Nachdem unsere Jungs wieder mit 2 Toren wegzogen, nahm der Oberlosaer Trainer eine Auszeit, die aber nicht allzuviel das Spiel beeinträchtigte. Am Ende der ersten Halbzeit lagen wir mit einem Tor vorn und waren auch recht zuversichtlich. Einige Fehler in der Abwehr führten zu unnötigen Toren und die Chancenverwertung war bei einigen Spielern unterirdisch.
In Halbzeit 2 trafen die Gäste aus dem Vogtland relativ schnell zum Ausgleich, bevor sie dann in der 7. Minute das erste Mal in Führung gingen. In der 19. Minute konnten wir dann wieder ausgleichen. Ausgerechnet in dieser Spielzeit gab es zwei Zweiminutenstrafen von den offensichtlich unerfahrenen Schiedsrichtern, die damit zur Entscheidung beitrugen. Bitte nicht falsch verstehen, aber wenn für solche Aktionen eine Zweiminutenstrafe gegeben wird, dann für alle Seiten gleich und nicht in einer spielentscheidenden Phase damit anfangen. Die Vogtländer zogen daraufhin mit 4 Toren weg. Unsere Jungs konnten bis zum genannten Endstand die Kiste eng machen und hatten in der letzten Minute noch die Möglichkeit zum einem verdienten und versöhnlichen Ausgleich. Die sich dabei ergebenden Chancen wurden aber leichtfertig vergeben. Hier wäre es besser gewesen, den Angriff in Ruhe zu Ende zu spielen.
Alles in allem hätten wir den Sack schon viel eher zu machen können, ja müssen, sind aber erneut an uns selber gescheitert: viel zu viel vergebene Chancen bei einem zugegebenermaßen guten Torwart bei den Oberlosaern und zu viel Abspielfehler. Der Einsatz stimmte. Hervorheben möchte ich heute Lukas und Max Goldi. Lukas hat sich, wie Nick die Worte von letzter Woche offensichtlich zu Herzen genommen. Dafür konnten Peter, Robert und Pascal kaum punkten. Florian war immer mit viel Einsatz unterwegs, erzielte auch die meisten Tore, war aber in einigen Situationen viel zu eigensinnig.
Also, Glückwunsch an die Vogtländer aus Plauen-Oberlosa; nächste Woche sind die anderen Plauener bei uns – da ist Rehabilitierung angesagt! Und beim Rückspiel sowieso!

Paul Johann Schwarz (55%, 1 von 2 Siebenmetern gehalten), Max Göpfert (48%, 1 von 3 Siebenmetern gehalten), Lukas Göpfert (2/1), Peter Henker (1), Robert Schulz (1), Erik Müller (2), Nick Kosterlitzky (1), Florian Wunderwald (7+1), Justin Kippe (1), Pascal Schönberg (2), Andre Brand, Max Goldstein (3)

Dies hätte nicht sein müssen   Sonntag, 30.09.2012
SV Niederau – SV Rotation Weißenborn 32:31(14:16)

Eigentlich ging ja alles gut los. Die Spieler, die wieder einmal von einer großen Fantruppe (20 Mann) begleitet wurden, nahmen sich die Worte von Trainer Thomas Weber zu Herzen und legten gleich richtig los. Bis zur 10. Minute stand es bereits 8:3 für Weißenborn. Die Abwehr wurde zwar das ein oder andere Mal überwunden, dafür konnte Paul im Tor mehrfach, auch bei freien Würfen sein Können unter Beweis stellen. Vorn sorgte vor allem Pascal mit seinen unnachahmlichen Flugeinlagen für den nötigen Torabstand. Gegen Ende der ersten Halbzeit verkürzten die besser ins Spiel kommenden Gastgeber bis auf zwei Tore. Die Jungs aus Niederau waren fast durchweg 1 bis 2 Jahre älter als die Weißenborner und wussten diese körperliche Überlegenheit auch einzusetzen. Dies ließen die beiden ansonsten solide pfeifenden Schiedsrichter auch oft durchgehen.
In der 2. Halbzeit nahmen die Trainer der Weißenborner eine Umstellung in der Abwehr vor, die uns aber anscheinend nicht so gut bekam. Die Gegner holten Tor für Tor auf und ab ca. der 6.Minute der 2. Spielhälfte stand es immer mal unentschieden und mal waren wir ein Tor vorn. Mit einigen technischen Fehlern machte man den Gegner stark. Der dann für Paul ins Tor kommende Max hatte leider nur einmal die Hand am Ball, bevor er wegen eines Kopftreffers von der Platte musste. Bis etwa zur 21.Minute war das Spiel auch weiterhin offen beim Stand von 29:30 für Niederau. Nun zogen die Niederauer mit 3 Toren weg, bevor unsere Jungs noch zweimal (davon einmal mit der Schlusssirene) einnetzen konnten.
Insgesamt gesehen wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen. Unter ihren Möglichkeiten blieben heute vor allem Justin, Lukas und Nick; Peter, Florian, Erik und Robert spielten solide. Am Ende fehlte bei einigen anscheinend auch die Kraft und die notwendige Ruhe und Konzentration. Und die Trainer sind vielleicht auch nicht ganz unschuldig… Die mitgereisten Fans sahen jedenfalls eine sich nicht aufgebende Truppe und ein tolles Handballspiel. Jedenfalls freuen wir uns schon auf das Rückspiel in Weißenborn.

Paul Johann Schwarz (56%/39%), Max Göpfert (17%), Lukas Göpfert (0/1), Peter Henker (5), Robert Schulz (4), Erik Müller (4), Nick Kosterlitzky (2), Florian Wunderwald (4), Justin Kippe (2), Pascal Schönberg (9), Andre Brand, Max Goldstein

Revanche mehr als geglückt   Samstag, 22.09.2012
SV Rotation Weißenborn– NSG EHV/Nickelhütte Aue II 29:19

Nachdem uns Aue II aus dem Pokal gekegelt hatte, waren unsere Jungs äußerst motiviert, den Auern zu zeigen, wer wirklich besser ist. Und so ging es auch schon mit einer 3-Toreführung gut los, bevor die in etwa gleichaltrigen Auer zum ersten Mal trafen. Kurz danach gab es eine kurze Verwirrung in unseren Reihen, als Erik durch gegnerische Einwirkung verletzungsbedingt vom Platz musste und auch nicht weiter spielen konnte. Auch Peter musste ausgerechnet jetzt ebenfalls behandelt werden. Zum Glück ist unsere medizinische Abteilung gut besetzt ;)). Die Jungs ließen sich aber nicht verunsichern und spielten einfach ihren Stiefel weiter. Nick und Robert zeigten gegenüber der letzten Woche eine deutliche Steigerung und hielten uns zusammen mit Paul im Tor die Auer ständig ergebnistechnisch vom Leib. In die Halbzeit ging es mit einem 3-Tore-Polster (11:8).
Auch in der 2. Halbzeit ließen die Jungs nichts anbrennen und legten sogar noch eine Schippe drauf. Aus einer soliden Abwehr heraus, die jetzt Max mit einer respektablen Leistung im Tor unterstützte, konnte der ein oder andere Angriff erfolgreich abgeschlossen werden. Florian im Abwehrzentrum, aber auch alle weiteren Spieler hatten die Auer einfach im Griff. Aue versuchte dann ab der 15 Minute mit einer Manndeckung unsere Mannschaft zu verunsichern, was aber überwiegend nicht gelang. Und so konnten wir uns über eine 10-Toreführung am Ende freuen. Wenn es Anlass zu Kritik gibt, dann an den vielen vergebenen Chancen. Zum Glück wurde uns das heute nicht zum Verhängnis.
Noch ein Wort zu den Auern: Es ist schade, dass sie es im Pokal nötig hatten, mit mehreren Spielern aus der 1. Mannschaft anzutreten, zumal diese dann ja eigentlich nicht mehr im Pokal in ihrer Mannschaft antreten dürfen…

Paul Johann Schwarz (48%), Max Göpfert (68%), Lukas Göpfert, Peter Henker (7), Robert Schulz (4), Erik Müller, Nick Kosterlitzky (8), Florian Wunderwald (1/1), Justin Kippe, Pascal Schönberg (8), Andre Brand, Max Goldstein

NSG Westsachsen : SV Rotation Weißenborn 26:28   Samstag, 15.09.2012

Die Jungs der männlichen Jugend B konnten in ihrem ersten Punktspiel der neuen Saison die ersten Punkte mit nach Hause nehmen. Dabei mussten sie sich gleich gegen ihren „Angstgegner“ der letzten Saison durchsetzen. Die Partie begann recht ausgeglichen gegen überwiegend gleich starke Westsachsen. Zur Mitte der ersten Halbzeit lag die Rotation sogar mit 2 Toren vorn, bevor unsere Jungs nach einer Auszeit der Zwickauer den Faden verloren und zur Halbzeit mit 2 Toren hinten lagen. Der Beginn der 2. Halbzeit lies Schlimmes befürchten, als unsere Jungs in Überzahl 2 Tore kassierten und mit 4 Toren hinten lagen. In der Phase klappte vorn nicht allzuviel – es wurde zu überhastet abgeschlossen und viele unnötige technische Fehler schlichen sich ein.
Mit Eintreffen unserer Männer in der Halle (sie spielten nach uns) drehten die Jungs aber wieder auf und so konnten Pascal, Erik, Peter und Justin das ein oder andere Mal einnetzen. Lukas zeigt wie gewohnt, dass er ein sicherer Siebenmeter-Schütze ist. Drei Minuten vor Ende stand es 27:26 und es wurden einige Großchancen zum Sack-zu-machen unnötig vergeben.
Dem immer besser ins Spiel kommenden Paul im Tor war es dann zu verdanken, dass der Vorsprung gehalten werden konnte und praktisch mit der Schlusssirene der Endstand erzielt wurde.
Letztendlich haben wir durch unseren Kampfgeist und durch die Ausgeglichenheit der Mannschaft den Sieg davon getragen. Mal schauen wie es nächste Woche zum Heimspiel wird, da wir in der Sachsenliga eigentlich noch nicht wissen, wo wir stehen…

Paul Johann Schwarz (35%/54%), Max Göpfert, Lukas Göpfert (1/2), Peter Henker (4), Robert Schulz, Erik Müller (6), Nick Kosterlitzky (2), Florian Wunderwald (3), Justin Kippe (2), Pascal Schönberg (8)





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